Wetter
Sturmtief über NRW: Bislang kaum Störungen im Bahnverkehr

Sturmtief «Eugen» sorgt am Dienstag für stürmisches Wetter in Nordrhein-Westfalen. Am Morgen ist der Verkehr auf den Schienen im Land zunächst nur vereinzelt beeinträchtigt.

Dienstag, 04.05.2021, 09:51 Uhr aktualisiert: 04.05.2021, 10:02 Uhr

Düsseldorf (dpa/lnw) - Sturmtief «Eugen» hat am Dienstagmorgen in Nordrhein-Westfalen nur vereinzelt zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr geführt. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen sagte, ist die Regionalstrecke Gummersbach-Marienheide gesperrt, weil ein Baum auf den Gleisen liegt. Im Münsterland sei die Strecke Dülmen-Coesfeld wieder für Züge frei, nachdem Äste von den Gleisen geräumt worden seien. Der Fernverkehr lief zunächst störungsfrei.

In Herzogenrath stürzte in der Nacht wohl aufgrund des starken Windes die Giebelwand eines im Rohbau befindlichen Hauses um. Wie die Feuerwehr mitteilte, drohten noch weitere Bauteile herabzustürzen. Der Bereich sei großräumig abgesperrt worden, hieß es.

In der Landeshauptstadt Düsseldorf gab es nach Angaben der Feuerwehr bis zum Morgen sieben Sturmbedingte Einsätze. Unter anderem stürzte ein Teil einer 20 Meter hohen Birke auf das Dach einer Garage. Verletzte gab es zunächst nicht. Für Düsseldorf galt weiter eine amtliche Warnung vor Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde und in der Spitze bis zu 90 Kilometer pro Stunde.

Tief «Eugen» sorgt am Dienstag in Nordrhein-Westfalen für stürmisches und kühles Wetter. Bereits am Morgen erwartete der Deutsche Wetterdienst (DWD) demnach kräftige Böen, die sich am Vormittag noch verstärken. Der Vorhersage zufolge sind in der Nähe von Schauern örtlich schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde möglich. Auch einzelne orkanartige Böen sind unter anderem in Gewitternähe nicht ausgeschlossen.

Zudem zieht laut DWD von Westen her am Dienstagmorgen Regen auf. Im Tagesverlauf kann es demnach immer wieder Regenschauer geben, im Norden sind vereinzelte Gewitter möglich. Die Höchstwerte erreichen 11 bis 14 Grad. Zum Abend hin soll der Wind laut DWD aber wieder abschwächen. In der Nacht zum Mittwoch sind im Osten und Norden des Landes noch starke bis stürmische Böen mit bis zu 65 Kilometern pro Stunde möglich, der Wind lasse aber weiter nach.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-457600/4

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