Fußball
Funkel stören hohe Trainer-Ablösen: «Immer noch Vorbilder»

Köln (dpa) - Routinier Friedhelm Funkel betrachtet die Entwicklung auf dem Trainer-Markt mit Ablösesummen argwöhnisch. «Ganz ehrlich: Ich persönlich finde es nicht gut, dass so viel Geld für Trainer bezahlt wird», sagte der 67 Jahre alte Coach des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln dem «Express». «Vielleicht ist das altmodisch, aber ich sage nach wie vor: Verträge sind dazu da, um eingehalten zu werden. Wir sind immer noch Vorbilder.»

Dienstag, 04.05.2021, 10:05 Uhr aktualisiert: 04.05.2021, 10:12 Uhr
Trainer Friedhelm Funkel vom 1. FC Köln.
Trainer Friedhelm Funkel vom 1. FC Köln. Foto: Matthias Balk

Borussia Dortmund verpflichtet für die kommende Saison via Ausstiegs-Klausel in Höhe von fünf Millionen Euro Marco Rose von Borussia Mönchengladbach . Die Gladbacher holen dafür für 7,5 Millionen Adi Hütter von Eintracht Frankfurt. Der FC Bayern zahlt für den Leipziger Julian Nagelsmann noch deutlich mehr.

Funkel , der seine Karriere nach der Saison endgültig beenden will, glaubt, dass den nicht einmal halb so alten Nagelsmann keine einfache Aufgabe erwartet. Er ist sich aber sicher: «Das wird funktionieren. Ich befürchte, dass Bayern sogar noch besser wird, aggressiver. Da braucht sich in Deutschland keiner Hoffnung machen, in den nächsten Jahren Meister zu werden.»

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