Münsterischer Fleischvermarkter
Westfleisch: Verlust hat andere Gründe

Münster -

Der münsterische Fleischvermarkter Westfleisch hat bestritten, dass die Verluste des Unternehmens im Jahr 2015 durch Zahlungs­ausfälle aus einem Russlandgeschäft entstanden seien. 

Mittwoch, 16.01.2019, 19:22 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 19:44 Uhr
Münsterischer Fleischvermarkter : Westfleisch: Verlust hat andere Gründe
Foto: Sigmar Teuber (Archiv-Foto)

Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen zwei ehemalige Westfleisch-Mitarbeiter. Hierzu teilte Westfleisch-Vorstand Carsten Schruck mit: „Mögliche Zahlungsausfälle haben wir aus kaufmännischer Vorsicht direkt in 2014 vollumfänglich berücksichtigt – und unsere Mitglieder ent­sprechend darüber informiert.

Im Geschäftsjahr 2014 konnten wir im Übrigen dennoch ein Rekordergebnis erzielen. Unsere Mitglieder erhielten für dieses Jahr eine zum Vorjahr unveränderte Dividende sowie einen erhöhten Sonderbonus. Daher ist die Behauptung, dass vermeintliche Zahlungsausfälle aus einem Russlandgeschäft Verluste des Unternehmens in 2015 begründen und deswegen keine Dividenden bezahlt wurden, schlichtweg falsch. Der ­Verlust 2015 hatte andere Gründe: zum Beispiel die deutlich gestiegenen Produktionskosten, das hohe Angebot am Schlachtschweinemarkt, den ­stockenden Fleischabsatz.“

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