Konflikte
Flüchtlingsdrama im Westirak: 25 000 Menschen fliehen vor IS-Miliz

Bagdad (dpa) - Der weitere Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat im Westirak hat eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst. Nach der Einnahme der Provinzhauptstadt Ramadi durch die Extremisten flohen nach UN-Angaben knapp 25 000 Menschen aus der Region. Die meisten von ihnen versuchten, in die Hauptstadt Bagdad zu gelangen, teilte die Regionalstelle des UN-Nothilfebüros im Irak mit. Iraks Regierung beschloss zugleich nach eigenen Angaben, neue Kräfte für die Rückeroberung Ramadis zu rekrutieren.

Dienstag, 19.05.2015, 17:05 Uhr

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3267014?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F1614511%2F4839919%2F4839927%2F
Nachrichten-Ticker