Schwelbrand nach Raketentest
Katastrophenfall nach Moorbrand im Emsland aufgehoben

Meppen -

Im Fall des seit mehr als drei Wochen schwelenden Moorbrandes in Niedersachsen hat der Landkreis Emsland den Katastrophenfall aufgehoben. Das teilte Landrat Reinhard Winter mit. 

Donnerstag, 27.09.2018, 11:34 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.09.2018, 10:16 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 27.09.2018, 11:34 Uhr
Schwelbrand nach Raketentest: Katastrophenfall nach Moorbrand im Emsland aufgehoben
Das brennende Moor auf dem Bundeswehr-Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Mit Blick auf das aktuelle Brandgeschehen und den Löscheinsatz auf dem Gelände der Bundeswehr könne man derzeit ein Evakuierungsszenario für die emsländischen Gemeinden ausschließen - und weitgehende Normalität kann wieder in das öffentliche Leben einziehen. Der Brand auf dem Übungsgelände der Bundeswehr bei Meppen war bei einem Raketentest entstanden.

Moorbrand auf Bundeswehrgelände

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  • Seit mehr als zwei Wochen schwelt auf einem Moorgebiet bei Meppen ein Feuer. Mit Schläuchen bewässert die Feuerwehr die Gegend um den Brand, um das Feuer zu stoppen.

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
  • Die Bundeswehr hatte Anfang September auf ihrem Waffentestgelände bei Meppen Raketen von einem Hubschrauber abgefeuert. Dabei geriet der Moorboden in Brand.

    Foto: Bundeswehr/dpa
  • Der Wind trug den Rauch kilometerweit in die Umgebung.

    Foto: dpa
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr bewässern den Straßenrand nahe dem Moorbrand auf dem Bundeswehr-Testgelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91).

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
  • Normalerweise löscht die Bundeswehr solche Feuer sofort mit Spezialfahrzeugen, die auf dem Moorboden fahren können. Eine Löschraupe fiel allerdings kurzfristig aus, die andere stand in der Werkstatt.

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
  • Stephan Weil (SPD, l), Ministerpräsident von Niedersachsen, und Bernd Althusmann (CDU, 2.v.l.), Wirtschaftsminister von Niedersachsen, machen sich mit Oberst Thomas Groeters, Kommandeur des Spezialpionierregiments 164, ein Bild vom Moorbrand auf dem Bundeswehr-Testgelände.

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
  • Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich bei den Anwohnern entschuldigt - und eingeräumt, dass der Brand nicht solche Ausmaße angenommen hätte, wenn die Bundeswehr früher um externe Hilfe gebeten hätte.

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
  • Zudem sei es womöglich ein Fehler gewesen, die Rakete während der außergewöhnlichen Hitzeperiode zu testen.

    Foto: WTD 91
  • Behörden klären derzeit, ob sich jemand strafbar gemacht hat - die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt. Einem Sprecher zufolge könnten fahrlässige Brandstiftung oder Umweltdelikte vorliegen.

    Foto: Stephan Konjer
  • Die Löscharbeiten sind langwierig und kraftraubend. Das Technische Hilfswerk (THW) hat in Groß Stavern ein Wasserbecken aufgebaut, dessen Wasser zur Einsatzstelle der Feuerwehr beim Moorbrand gepumpt wird.

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
  • Wenn es nicht genug regnet, kann der Brand bei Meppen in Niedersachsen noch Wochen dauern.

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
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