EU-Gipfel



Alles zum Ereignis "EU-Gipfel"


  • EU

    Sa., 19.10.2019

    Albaniens Regierungschef: Traum von Europa nicht verblasst

    Tirana (dpa) - Albaniens Regierungschef Edi Rama hat sich enttäuscht über die beim EU-Gipfel ausgebliebene Entscheidung über mögliche Aufnahmegespräche mit seinem Land geäußert. Dennoch wolle sein Land am Ziel der EU-Mitgliedschaft festhalten und weitere Reformen vorantreiben, sagte Rama nach Medienberichten. «Der nächste Schritt ist die Fortsetzung der Justiz- und Wahlrechtsreformen.» Die Teilnehmer des EU-Gipfels hatten trotz sechsstündiger Diskussion keine Einigung über den Start von Beitrittsverhandlungen erzielt.

  • Keine Mehrheit im Parlament

    Fr., 18.10.2019

    Abstimmung über Brexit-Deal könnte denkbar knapp ausgehen

    Großbritanniens Premierminister Boris Johnson (l) und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

    Boris Johnson scheint einen Brexit-Kurs einzuschlagen, der Großbritannien vom Partner der EU zum Konkurrenten machen könnte. Brexit-Hardliner im Parlament begrüßen das, proeuropäische Abgeordnete sind entsetzt. Für seinen Deal ist der Premier auf beide angewiesen.

  • Tusk: «Bitte gebt nicht auf»

    Fr., 18.10.2019

    Juncker geht verbittert: «Historischer Fehler» im Westbalkan

    Sein letzter EU-Gipfel: Jean-Claude Juncker (M.), Präsident der Europäischen Kommission, spricht mit dem luxemburgischen Premier Xavier Bettel (l.) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

    Jean-Claude Juncker hält sich für einen Vollblut-Europäer. Sein wohl letzter EU-Gipfel endet emotional. Und mit einem Scheitern.

  • EU

    Fr., 18.10.2019

    Abstimmung über neuen Brexit-Deal könnte knapp ausgehen

    London (dpa) - Das Votum über den neuen Brexit-Deal morgen im britischen Parlament könnte wohl von einer Handvoll Stimmen entschieden werden. Das geht aus verschiedenen Analysen britischer Medien hervor. Premierminister Boris Johnson hat keine eigene Mehrheit im Parlament. Trotzdem hatte er sich nach der Einigung beim EU-Gipfel zuversichtlich gezeigt, dass Abgeordnete aller Parteien bei näherer Prüfung den Nutzen einer Zustimmung erkennen könnten. Am frühen Abend wollte der Regierungschef sein Kabinett auf den neuesten Stand bringen.

  • Beitrittsverhandlungen

    Fr., 18.10.2019

    EU-Gipfel findet keine gemeinsame Position zu Balkanstaaten

    Ratspräsident Donald Tusk (r), im Gespräch mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

    Soll die EU Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aufnehmen? Beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel gibt es dazu keine Einigung. Besonders einer stellt sich quer.

  • EU

    Fr., 18.10.2019

    EU reagiert reserviert auf Waffenruhe für Nordsyrien

    Brüssel (dpa) - Während US-Präsident Donald Trump die Einigung mit der Türkei auf eine Waffenruhe für Nordsyrien feiert, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen zurückhaltend geäußert. In einer in der Nacht beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung heißt es nur, der Europäische Rat nehme die Ankündigung zur Kenntnis. Statt die Einigung zu loben, forderte die EU die Türkei erneut auf, den Militäreinsatz ganz zu beenden. Das Vorgehen verursache inakzeptables menschliches Leid, untergrabe den Kampf gegen die Terrormiliz IS und gefährde die europäische Sicherheit.

  • EU

    Do., 17.10.2019

    Neues Brexit-Abkommen: Bangen um Mehrheit im Unterhaus

    Brüssel/London (dpa) - Zwei Wochen vor dem Brexit-Termin haben sich die Europäische Union und Großbritannien auf eine geregelte Trennung geeinigt, doch die Zitterpartie ist damit noch nicht vorbei. Die 27 verbleibenden Staaten billigten den neuen Deal beim EU-Gipfel. Widerstand gibt es aber im britischen Unterhaus, das am Samstag zustimmen müsste. Im neuen Deal wurde die Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland ersetzt. Die neue Lösung ist komplex, aber auch damit soll es keine Zollkontrollen an der inneririschen Grenze geben.

  • EU

    Do., 17.10.2019

    Johnson setzt auf parteiübergreifendes Ja für Brexit-Deal

    Brüssel (dpa) - Der britische Premierminister Boris Johnson ist optimistisch, dass es im britischen Unterhaus parteiübergreifend Zustimmung für seinen Brexit-Deal geben wird. Er sei zuversichtlich, dass Abgeordnete aller Parteien den Nutzen einer Zustimmung erkennen könnten, wenn sie sich den Deal ansähen, sagte Johnson beim EU-Gipfel in Brüssel. Es gehe darum, den EU-Austritt am 31. Oktober über die Bühne zu bringen. «Das ist ein sehr guter Deal.» Wenige Stunden zuvor hatten sich London und Brüssel auf einen neuen Brexit-Vertrag geeinigt.

  • Börse in Frankfurt

    Do., 17.10.2019

    Dax endet knapp im Minus trotz Brexit-Einigung

    Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.

    Frankfurt/Main (dpa) - Trotz eines Brexit-Deals hat die verbleibende Unsicherheit dem Dax am Donnerstag ein paar Punkte gekostet. Der Leitindex rückte nach der Einigung auf einen Scheidungsvertrag erst um mehr als 1 Prozent auf ein Jahreshoch vor.

  • EU

    Do., 17.10.2019

    EU billigt Brexit-Abkommen - Rückhalt in London fraglich

    Brüssel (dpa) - Die Zitterpartie um den Brexit geht trotz eines neuen Abkommens zwischen London und Brüssel in die nächste Runde. Die 27 bleibenden EU-Staaten billigten den neuen Deal beim EU-Gipfel. Doch sofort kam Widerstand aus dem britischen Unterhaus, das am Samstag zustimmen müsste. Premierminister Boris Johnson mahnte die Abgeordneten dringend zu einem Ja und nannte das neue Abkommen «großartig». Auch Kanzlerin Angela Merkel lobte den Kompromiss, der den Weg zu einem sanften Brexit in zwei Wochen ebnen soll.