Islamkonferenz



Alles zum Ereignis "Islamkonferenz"


  • Politik

    Do., 21.02.2019

    Schäuble: Muslime und Islam sind Teil Deutschlands

    Berlin (dpa) - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat bekräftigt, dass der Islam für ihn zu Deutschland gehört. «Muslime und mit ihnen der Islam sind ein Teil Deutschlands», sagte Schäuble in Berlin. «Sie sind Teil unserer Gesellschaft.» Schäuble erinnerte daran, dass er das bereits gesagt habe, als er als Innenminister 2006 die Deutsche Islamkonferenz ins Leben gerufen habe. Der aktuelle Innenminister, Horst Seehofer, hatte im vergangenen Jahr gesagt: «Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt.»

  • International

    Di., 08.01.2019

    Islamkonferenz: Bürgermeister fühlt sich von Ditib getäuscht

    International: Islamkonferenz: Bürgermeister fühlt sich von Ditib getäuscht

    Köln (dpa/lnw) - Eine umstrittene Islamkonferenz in der Kölner Zentralmoschee der Ditib sorgt weiter für Ärger: Der Köln-Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD) fühlt sich von der Islam-Organisation hintergangen. Er sei über den dreitägigen Kongress nicht informiert worden. «Ich fühle mich da schon etwas hinter die Fichte geführt», sagte Wirges am Dienstag im ARD-«Morgenmagazin». «Das ist nicht korrekt gewesen und das verärgert mich auch.»

  • Religion

    Fr., 28.12.2018

    Mazyek: Auf Islamkonferenz über Finanzierung sprechen

    Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Muslime will über das Thema Moschee-Steuer bei der nächsten Sitzung der Islamkonferenz beraten. «Dort sollte es sachkundig und vernünftig diskutiert werden», sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der «Rheinischen Post». Die derzeit zumeist unterfinanzierten Moscheegemeinden sollten in die Lage versetzt werden, vernünftige, hier ausgebildete und deutschsprachige Imame zu beschäftigen. Dafür wäre jedoch auch eine durch Spenden finanzierte Moscheestiftung denkbar, erklärte Mazyek.

  • Gegen Auslandsfinanzierung

    Mi., 26.12.2018

    Liberale Muslima Ates fordert «Moschee-Steuer» für Gläubige

    Seyran Ates, Gründerin der Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin.

    Die Kirchen finanzieren sich über eine vom Staat erhobene Steuer - viele Moscheen dagegen durch Zuwendungen aus dem Ausland. Könnte eine Moschee-Steuer ihre Abhängigkeit verringern?

  • Religion

    Mi., 28.11.2018

    Spahn für verbindliche Regeln für Muslime in Deutschland

    Berlin (dpa) - Vor der Islamkonferenz heute in Berlin hat der Kandidat für den CDU-Vorsitz Jens Spahn verbindliche Regeln für Muslime zur Integration in Deutschland gefordert. «Wir haben Religionsfreiheit, und es soll auch Moscheen in Deutschland geben», sagte er der «Rheinischen Post». Doch Integration gelinge auf Dauer nur, wenn sich diese Moschee-Gemeinden als deutsche Moschee-Gemeinden verstünden und nicht zum Beispiel als türkische. Moscheen dürften nicht aus dem Ausland finanziert werden, die Imame müssten in Deutschland ausgebildet werden und auch Deutsch sprechen.

  • Wechselnde Teilnehmer

    Fr., 13.07.2018

    Innenministerium will Islamkonferenz breiter aufstellen

    Teilnehmerinnen einer Tagung der Deutschen Islamkonferenz in Berlin.

    Vor mehr als zehn Jahren hat der damalige Innenminister Schäuble die Islamkonferenz ins Leben gerufen. Unter dem neuen Ressortchef Horst Seehofer stehen diesem Gesprächsformat einige Änderungen ins Haus.

  • Religion

    Fr., 13.07.2018

    Innenministerium will Islamkonferenz breiter aufstellen

    Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium plant eine Überarbeitung des Konzeptes der Islamkonferenz. Man müsse viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger in das Zentrum der Islamkonferenz stellen, sagte der für den Bereich Heimat im Ministerium zuständige Staatssekretär Markus Kerber der «Bild». Die Deutsche Islamkonferenz soll die Integration der Muslime in Deutschland voranbringen und den Austausch zwischen Staat und Muslimen verbessern.

  • Merkel auf Distanz, AfD lobt

    Fr., 16.03.2018

    Seehofer eckt mit Islamkritik an

    Horst Seehofer (CSU) verlässt kurz nach der Wahl Söders zum neuen bayerischen Ministerpräsidenten den Plenarsaal im bayerischen Landtag.

    Wenn es Horst Seehofer darauf angelegt hat, dass sein Start in Berlin nicht unbemerkt bleibt, ist sein erstes Interview als Minister ein Volltreffer. Ob es schlau ist, als neuer Gastgeber der Islamkonferenz zuerst einmal die Muslime zu vergrätzen, ist eine andere Frage.

  • Konflikte

    Di., 14.03.2017

    De Maizière: Türkische Politiker dürfen nicht aufwiegeln

    Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will nicht dulden, dass türkische Politiker Migranten in Deutschland aufwiegeln. «Wir sollten nicht die Integrationserfolge der letzten Jahrzehnte gefährden», warnte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere nach einer Sitzung der Deutschen Islamkonferenz in Berlin. Die Deutschtürken dürften sich nicht in eine Haltung hineintreiben lassen, in der andere als «Verräter» oder «Nazis» abgestempelt würden. Die Bundesregierung werde nicht auf jeden Nazi-Vergleich und jede Provokation aus Ankara aufgeregt reagieren, erklärte de Maizière.

  • Moschee und Kongresszentrum

    Di., 27.09.2016

    Sprengstoffanschläge versetzen Dresden in Krisenmodus

    Durch die Druckwelle der Explosion wurde die Eingangstür der Fatih Camii Moschee nach innen gedrückt.

    Sachsen will sich mit der Einheitsfeier in Dresden als weltoffen präsentieren. Zwei Sprengstoffanschläge erschüttern die Vorfreude und lösen Empörung aus. Der Tag der Deutschen Einheit wird abgesichert wie noch nie.