NSU-Prozess



Alles zum Ereignis "NSU-Prozess"


  • Was geschah am ...

    Mi., 10.07.2019

    Kalenderblatt 2019: 11. Juli

    Tag für Tag finden Sie an dieser Stelle einen Rückblick auf Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, die mit diesem Datum verbunden sind.

    Berlin (dpa) - Das aktuelle Kalenderblatt für den 11. Juli 2019:

  • Skandal um «NSU 2.0»

    Do., 27.06.2019

    Polizist nach Drohfax an Anwältin vorübergehend festgenommen

    Im Fall um Drohfaxe an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz ist ein Polizist aus Mittelhessen vorübergehend festgenommen worden.

    Ein Polizist aus Mittelhessen wird festgenommen, kommt später wieder auf freien Fuß - die Ermittlungen laufen aber weiter. Es geht um die Todesdrohungen gegen eine Frankfurter Anwältin, die Opfer des rechtsterroristischen NSU vertreten hat.

  • Kriminalität

    Do., 27.06.2019

    Polizist nach Drohfax an Anwältin vorübergehend festgenommen

    Frankfurt/Main (dpa) - Ein Polizist aus Mittelhessen ist im Rahmen der Ermittlungen zu den Drohfaxen an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz vorläufig festgenommen worden. Er sei allerdings am selben Tag wieder freigelassen worden, da keine Haftgründe vorlagen und ein dringender Tatverdacht nicht nachgewiesen werden konnte, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft. Entlastet sei der Beamte aber auch nicht: «Die Ermittlungen gehen weiter.» Basay-Yildiz hatte im NSU-Prozess Nebenkläger aus den Familien der Opfer der rechtsextremen Mordserie vertreten.

  • Prozesse

    Di., 04.12.2018

    Zschäpe könnte von München nach Chemnitz verlegt werden

    München (dpa) - Beate Zschäpe, die im NSU-Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, könnte in absehbarer Zeit von München in die Justizvollzugsanstalt nach Chemnitz verlegt werden. Das ist eine von zwei Möglichkeiten, die nach Angaben aus Justizkreisen derzeit geprüft wird. Zuerst hatte die Chemnitzer «Freie Presse» darüber berichtet. Offizielle Angaben dazu gab es noch nicht. Von der JVA München-Stadelheim hieß es lediglich, noch sei Zschäpe in München. Es gebe aber Sondierungen, ob eine Verlegung Zschäpes möglich sei, entweder innerhalb Bayerns oder «heimatnah».

  • Urteil in München

    Mi., 18.07.2018

    NSU-Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben ist frei

    Der Haftbefehl gegen NSU-Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben wurde aufgehoben.

    Der NSU hat zehn Menschen ermordet. Eine Pistole dafür hat der frühere NPD-Funktionär Ralf Wohlleben besorgt - urteilte das Oberlandesgericht in München. Trotzdem kommt er jetzt auf freien Fuß. Die Behörden haben eine Ahnung, wohin er will.

  • Prozesse

    Mi., 18.07.2018

    NSU-Waffenbeschaffer Ralf Wohlleben aus Gefängnis entlassen

    München (dpa) - Der Waffenbeschaffer für den «Nationalsozialistischen Untergrund», Ralf Wohlleben, ist aus dem Gefängnis entlassen worden.  Es bestehe keine Gefahr mehr, dass sich Wohlleben durch Flucht entziehen könnte, teilte das Oberlandesgericht München mit. Gestern sei der Haftbefehl gegen den 43-Jährigen aufgehoben worden. Im NSU-Prozess war Wohlleben zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Er saß bereits sechs Jahre und acht Monate in Untersuchungshaft. Das heißt, er hätte höchstens noch drei Jahre und vier Monate im Gefängnis verbüßen müssen.

  • CDU-Politiker Polenz zum NSU-Urteil

    Do., 12.07.2018

    „Aufarbeitung muss weitergehen“

    Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz begrüßt das Urteil im NSU-Prozess. Beate Zschäpe erhielt eine lebenslängliche Strafe.

    Der münsterische CDU-Politiker Ruprecht Polenz begrüßt das Urteil im NSU-Prozess. Zugleich ist für ihn der Fall damit noch nicht abgeschlossen. Nach seiner Einschätzung gab es ein größeres Netzwerk hinter der Terrorzelle.

  • Juristische Aufarbeitung

    Do., 12.07.2018

    NSU-Urteil gesprochen, viele Fragen offen

    Linke Gruppen protestieren vor dem Oberlandesgericht in München. Hier wurden zuvor die Urteile im NSU-Prozess gesprochen.

    Der NSU-Prozess ist Geschichte. Doch die juristische Aufarbeitung ist noch nicht vorbei. Mehrere Verteidiger haben bereits Revision beim Bundesgerichtshof angekündigt. Und was macht Beate Zschäpe jetzt?

  • Prozesse

    Do., 12.07.2018

    Forderung nach weiteren NSU-Ermittlungen - viele Demos

    München (dpa) - Nach den Urteilen im NSU-Prozess pochen Opfervertreter auf eine weitergehende Aufarbeitung der rechtsterroristischen Terrorserie. Gamze Kubasik, Tochter des in Dortmund ermordeten Mehmet Kubasik, forderte in den ARD-«Tagesthemen» eine «lückenlose Aufklärung», etwa zur Rolle des Verfassungsschutzes. Zugleich mahnte sie eine Offenlegung aller Akten zum NSU-Komplex an. Das Oberlandesgericht München hatte die Hauptangeklagte Beate Zschäpe des zehnfachen Mordes und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen.

  • Weitere Aufklärung gefordert

    Mi., 11.07.2018

    NSU-Prozess endet mit hohen Strafen

    Lebenslange Haft für Beate Zschäpe wegen der Mordserie des «Nationalsozialistischen Untergrunds».

    Die Liste der Gräueltaten des NSU ist lang: zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und viele Raubüberfälle. Fast 440 Tage hat das Oberlandesgericht München darüber verhandelt. Doch auch nach dem Urteil reißt die Kritik nicht ab, Fragen bleiben offen.