NSU-Prozess



Alles zum Ereignis "NSU-Prozess"


  • 211.000 Euro abkassiert

    Fr., 07.08.2020

    Betrugsprozess: Anwalt soll NSU-Opfer erfunden haben

    Der Angeklagte sitzt vor Beginn seines Prozesses in einem Saal des Aachener Landgerichts neben seinem Rechtsanwalt.

    Sie sollte sogar von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen worden sein: eine Frau, die beim Kölner NSU-Anschlag verletzt worden war. Den Anschlag gab es, er war verheerend. Aber das Opfer war erfunden - laut Staatsanwaltschaft von einem Anwalt. Jetzt steht er vor Gericht.

  • Prozesse

    Fr., 07.08.2020

    Anwalt soll NSU-Opfer erfunden haben: 211000 Euro abkassiert

    Der Angeklagte (r) sitzt in einem Saal des Landgerichts neben seinem Rechtsanwalt Peter Nickel.

    Sie sollte sogar von Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen worden sein: eine Frau, die beim Kölner NSU-Anschlag verletzt worden war. Den Anschlag gab es, er war verheerend. Aber das Opfer war erfunden - laut Staatsanwaltschaft von einem Anwalt. Jetzt steht er vor Gericht.

  • Kriminalität

    Mi., 05.08.2020

    Anwalt soll NSU-Opfer erfunden haben: Prozessauftakt

    Ein Rechtsanwalt steht im Gerichtssaal.

    Ein Anwalt soll im NSU-Prozess eine Nebenklägerin vertreten haben, die es in Wahrheit gar nicht gab. Dafür soll er über 200 000 Euro kassiert haben. Ab Freitag steht er wegen Betrugs vor Gericht.

  • Prozesse

    Mo., 20.07.2020

    Anwalt von erfundenem NSU-Opfer wegen Betruges vor Gericht

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand.

    Ein Anwalt soll im NSU-Prozess eine erfundene Nebenklägerin vertreten haben, die es in Wahrheit gar nicht gab. Dafür soll er über 200 000 Euro kassiert haben. Im August steht er wegen Betrugs in Aachen vor Gericht.

  • «NSU 2.0»

    Do., 16.07.2020

    Weitere Drohmails gegen prominente Frauen verschickt

    Die Kabarettistin Idil Baydar bekam auch eine Drohmail in der ihr der Tod gewünscht wurde.

    Roland Ullmann wird neuer Landespolizeipräsident in Hessen. Auf ihn wartet viel Arbeit: Es tauchen immer neue rechtsextreme Drohschreiben auf.

  • Extremismus

    Do., 16.07.2020

    «NSU 2.0»: Anwalt aus NRW erhielt nach Eigenangabe Nachricht

    Ein Mann bedient im Dunklen einen Laptop.

    Siegburg (dpa/lnw) - Der Siegburger Anwalt Mehmet Daimagüler hat nach eigenen Angaben eine Nachricht mit der Kennung «NSU 2.0» bekommen. Daimagüler, der unter anderem Opfer im NSU-Prozess vertreten hatte, bestätigte den Eingang am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Anzeige habe er bislang nicht erstattet. Er wäre der erste öffentlich bekannte Empfänger einer «NSU 2.0»-Nachricht in NRW, sollte die Echtheit der Nachricht durch die Ermittlungsbehörden bestätigt werden.

  • NSU-Prozess

    Sa., 25.04.2020

    Gericht untermauert Zschäpe-Verurteilung

    Das Oberlandesgericht München hat in seinem schriftlichen Urteil die Verurteilung von Beate Zschäpe untermauert.

    Nach fast zwei Jahren Warten liegt das schriftliche NSU-Urteil gegen Beate Zschäpe & Co. vor. Das Gericht begründet und erklärt, warum es Zschäpe wegen zehnfachen Mordes verurteilt hat.

  • Angeklagte Beate Zschäpe

    Do., 23.04.2020

    Verteidiger Heer: NSU-Urteil in zentralem Teil nicht haltbar

    Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt im Gerichtssaal im Oberlandesgericht.

    Fast zwei Jahre lang dauerte das Warten auf das schriftliche NSU-Urteil gegen Beate Zschäpe & Co. Nun liegt es vor. Einer der maßgeblichen Verteidiger nimmt sofort zentrale Argumentationslinien auseinander. Ist Zschäpe zu recht als Mörderin verurteilt worden?

  • Zwei Jahre nach Urteil

    Di., 21.04.2020

    3025 Seiten: Urteilsbegründung im NSU-Prozess ist fertig

    Fast zwei Jahre nach dem Urteil im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte liegen nun die schriftlichen Urteilsgründe vor.

    Gerade noch rechtzeitig: 93 Wochen nach dem Urteil im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte hat das Münchner Oberlandesgericht die schriftliche Begründung fertig. Wann die Öffentlichkeit daraus Details erfahren wird, ist völlig offen.

  • Extremismus

    Fr., 14.02.2020

    Gesinnung von Stephan E. kein Problem für neuen Verteidiger

    Köln/Kassel/Hamburg (dpa) - Für den Kölner Strafrechtler Mustafa Kaplan ist die rechte Gesinnung seines neuen Mandanten Stephan E. kein Problem. «Mich reizt der hoch spannende Fall, moralische Erwägungen sind bei der Übernahme eines Mandats nicht maßgeblich», sagte der Kölner Rechtsanwalt dem Magazin «Der Spiegel». Für ihn als Verteidiger spielten die politischen Ansichten des mutmaßlichen Lübcke-Mörders keine Rolle.