Pogromnacht



Alles zum Ereignis "Pogromnacht"


  • Bewegende Gedenkfeier am Platz der zerstörten Synagoge

    Sa., 23.11.2019

    Frieden kommt nicht von selbst

    Schüler, Eltern, Lehrer und Bürger waren gestern Vormittag zu der Gedenkfeier am Platz der zerstörten Synagoge in die Kautenstege gekommen, um die „Friedensbotschaft II“ in den Bäumen zu sehen und für den Frieden einzustehen. Peter Kücking, Dr. Peter Krevert und Udo Röllenblech (Bild u.r., v.l.) bedankten sich bei Elisabeth Epping, die die Schreckensnacht 1938 als Kind miterleben musste.

    Dass Elisabeth Epping gekommen war, hat der Gedenk- und Friedensfeier in der Kauten­stege am Freitag noch einmal einen besonders bewegenden Moment gegeben. Als Kind hatte sie 1938 fassungslos vom Balkon ihres Elternhauses mitansehen müssen, wie Burgsteinfurter Nationalsozialisten die jüdische Synagoge in Schutt und Asche legten.

  • Gedenkfeier

    Fr., 15.11.2019

    „Schon wieder mitten drin“

    Fast 80 Bürgerinnen und Bürger nahmen am Donnerstagabend an der Aschebergschen Kurie an der öffentlichen Gedenkfeier aus Anlass des Pogroms vom 9. November 1938 teil. Jürgen Hilgers-Silberberg (FI) und Dirk Mannwald (CDU) sprachen.

    Dirk Mannwald (CDU) hat bei der Gedenkfeier zur Reichpogromnacht angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung deutliche Worte gefunden.

  • Norbert Diekmann berichtete über Pogromnacht

    Di., 12.11.2019

    Sprachloses Entsetzen

    Hermann Cantzen begrüßte Vereinsmitglieder und Gäste zu einer KKV-Veranstaltung anlässlich der Pogromnacht. Elsbeth Zilversmit, geb. 1940 in Losser, ermordet im Vernichtungslager Sobibor.

    Neben den Veranstaltungen, die ein Arbeitskreis im Rahmen der „Woche der Erinnerung“ zum Gedenken an die Ausschreitungen und Verbrechen der Pogromnacht im November 1938 durchführt, beschäftigen sich auch verschiedene Organisationen mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte.

  • Gedenken an Novemberpogrome

    Mo., 11.11.2019

    Von kalter Gleichgültigkeit und offenem Hass

    Im Halbkreis haben sich die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung um das Mahnmal am Standort der ehemaligen Gronauer Synagoge versammelt.

    Gedenken ist wichtig. Nicht nur um die Erinnerung an die Schrecken der Pogromnacht im November 1939 wach zu halten, sondern auch wegen aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen zu mahnen.

  • Gedenkfeiern zur Pogromnacht an den ehemaligen Synagogen

    So., 10.11.2019

    Geschichte nicht wiederholen

    An der Kautenstege in Burgsteinfurt erinnerte Historiker Dr. Willi Feld an das Schicksal der jüdischen Familien, die spätestens seit dem 9. November 1938 unter dem Nazi-Regime zu leiden hatten.

    Mahnende Erinnerungen sind wichtig, damit Gräueltaten der Vergangenheit sich nicht wiederholen. So gedachten Samstagabend zahlreiche Bürger an den Standorten der ehemaligen Synagogen in Borghorst an der Lechtestraße und in Burgsteinfurt an der Kautenstege der „Reichspogromnacht“ vom 9. auf den 10. November 1938.

  • Gedenken an die Reichspogromnacht

    So., 10.11.2019

    Zeichen für Toleranz und gegen Gewalt

    Der DGB hatte auf dem Rathausplatz zu einem Gedenken an die Gewalttaten in der Reichspogromnacht 1938 in Lengerich aufgerufen.

    Zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 in Lengerich hatte der DGB zu einer Mahnwache auf dem Rathausplatz eingeladen. Dort sollte an die Gewalt erinnert werden, die jüdischen Mitbürgern angetan wurde.

  • 30 Jahre nach der Öffnung

    Sa., 09.11.2019

    Mauerfall-Gedenken: Steinmeier warnt vor neuen Mauern

    Ein Feuerwerk wird bei der Feier anlässlich der Festivalwoche "30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall" am Brandenburger Tor zum Abschluss gezeigt.

    Der 9. November ist ein Schicksalstag für die Deutschen: unter anderem mit der Pogromnacht der Nazis 1938 und dem Mauerfall 1989. Daran erinnern beim offiziellen Gedenken in Berlin führende Politiker. Später spricht der Bundespräsident eine Warnung aus.

  • Kranzniederlegung an Eper Synagoge

    Sa., 09.11.2019

    Rassisten lasten eigene Probleme anderen an

    Schüler der Euregio-Gesamtschule nahmen unter anderem an der Kranzniederlegung an der alten Synagoge teil.

    Auch die Synagoge in Epe wurde in der Pogromnacht 1938 – heute von 81 Jahren – geschändet, und damit eine Gebetsstätte, „ein Gotteshaus“. Damit hätten die Nazis auch testen wollen, wie weit sie bei ihren antijüdischen Verbrechen gehen können, ohne auf Widerstand zu stoßen. Daran erinnerte am Freitagvormittag Anne Grothe, Pastoralreferentin der Pfarrgemeinde St. Agatha Epe, bei der Gedenkfeier an der Alten Synagoge. Zur Kranzniederlegung begrüßte sie im Namen des Arbeitskreises „Woche der Erinnerung“ zahlreiche Teilnehmer.

  • Demonstrationen

    Do., 07.11.2019

    Reul verurteilt Neonazi-Demo: Aber Verzicht auf Rechtsmittel

    Als Demokrat hat Herbert Reul eine klare Haltung zur Neonazi-Demo am Jahrestag der Pogromnacht: «eine Schande». Als Minister habe er aber versäumt, Rechtsmittel gegen den Aufmarsch einzulegen, kritisieren SPD und Grüne.

  • Historie

    Di., 05.11.2019

    Deutscher Schicksalstag: «Am 9. November»

    Ein geschichtsträchtiger Tag: der Fall der Mauer 1989, die Ausrufung der Republik 1919 und die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 sind die bekanntesten. Doch es gibt weitere Wegmarken.