UN-Klimagipfel



Alles zum Ereignis "UN-Klimagipfel"


  • Pendlerpauschale wird erhöht

    Mo., 16.12.2019

    Grundsatzeinigung über höheren CO2-Preis

    Die gesamten Einnahmen aus einem höheren CO2-Preis sollen zur Senkung der EEG-Umlage verwendet und so den Bürgern zurückgegeben werden.

    Nach dem mageren Kompromiss auf dem UN-Klimagipfel in Madrid gibt es in Deutschland Bewegung. Bei Verhandlungen über das Klimapaket haben Bund und Länder einen Durchbruch erzielt. Der CO2-Preis soll höher ausfallen als geplant - die Pendlerpauschale auch.

  • Konferenz in Madrid

    So., 15.12.2019

    Die Klimabewegung drängt, der Klimagipfel steht

    Ein Besucher ruht sich am Rande der Klimakonferenz aus.

    «Zeit zu Handeln»: Dieses Motto war auf der Klimakonferenz überall zu lesen, aber die Staaten enttäuschten die hohen Erwartungen vor allem der jungen Menschen. In Madrid prallten Welten aufeinander, zusammen fanden sie nicht. Jetzt bleibt allein der Blick nach vorn.

  • Klima

    So., 15.12.2019

    Umweltministerin Schulze unzufrieden mit UN-Klimagipfel

    Madrid (dpa) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich unzufrieden über die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Madrid geäußert. «Das waren harte Verhandlungen in Madrid. Leider werden die Ergebnisse den dringend nötigen Fortschritten beim Klimaschutz nicht gerecht», erklärte sie. Die Weltklimakonferenz war ohne nennenswerte Fortschritte im Kampf gegen die Erderwärmung zu Ende gegangen. Das Plenum einigte sich zwar darauf, alle knapp 200 Staaten an ihre Zusage zu erinnern, im nächsten Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen. Umweltverbände und Entwicklungshelfer reagierten aber tief enttäuscht.

  • Klima

    So., 15.12.2019

    UN-Klimagipfel einigt sich auf Abschlusserklärung

    Madrid (dpa) - Die Weltklimakonferenz in Madrid hat sich nach einer 40-stündigen Verlängerung auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Nach zweiwöchigen Verhandlungen erinnerte das Plenum darin alle rund 200 Staaten an ihre Zusage, im nächsten Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen. Vorgesehen ist, dass 2020 die Staaten ihre Pläne für den Klimaschutz nachbessern - das sollte der Gipfel in Madrid vorbereiten. Heftig umstritten war, wie nachdrücklich die Länder in der Abschlusserklärung ermahnt werden sollen, ihre Zusagen einzuhalten.

  • Klima

    So., 15.12.2019

    UN-Klimagipfel einigt sich auf Kompromiss

    Madrid (dpa) - Die Weltklimakonferenz in Madrid hat sich am Sonntag nach einer 40-stündigen Verlängerung auf einen Kompromiss geeinigt. In einer Abschlusserklärung erinnerte das Plenum nach zweiwöchigen Verhandlungen alle rund 200 Staaten an ihre Zusage, im nächsten Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen.

  • Klima

    Fr., 13.12.2019

    UN-Klimakonferenz in Madrid geht in die Verlängerung

    Madrid (dpa) - Der UN-Klimagipfel in Madrid wird über das für den Abend vorgesehene reguläre Ende hinaus bis in die Nacht fortgesetzt. Zuletzt waren noch zentrale Streitpunkte der Verhandlungen der 196 Staaten und der EU ungelöst. Gerungen wurde noch über alle wichtigen Punkte: Die Abschlusserklärung, Geld für Klimaschäden in ärmeren Ländern und Regeln für den Handel mit Klimaschutz-Gutschriften. Grundsätzlich geht es bei den Klimagipfel der UN um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015.

  • Klima

    Do., 12.12.2019

    Umweltschützer fordern «neues Nachdenken» über Klimapaket

    Madrid (dpa) - Umweltverbände haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze beim UN-Klimagipfel aufgefordert, sich für eine umfassende Überarbeitung des Klimapakets der großen Koalition einzusetzen. Sie hätten 360 000 Unterschriften gesammelt «für ein neues Nachdenken, für ein wirklich ambitioniertes Klimapaket», sagte BUND-Chef Olaf Bandt in Madrid. Es gehe unter anderem um den «sehr schnellen Einstieg in den Kohleausstieg» und einen wirksameren CO2-Preis. «Die Energiewende in Deutschland scheitert nicht am Naturschutz», sagte Bandt.

  • Klima

    Do., 12.12.2019

    Fridays for Future frustriert über UN-Klimagipfel

    Madrid (dpa) - Die Bewegung Fridays for Future hat die bisherigen Fortschritte beim Weltklimagipfel in Madrid als «unzureichend» kritisiert und deshalb für Freitag zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Statt sich den Problemen zu stellen, hätten die Teilnehmer wichtige Entscheidungen weiter verschoben, schrieben Aktivisten der Organisation in einer Mitteilung. «Fridays for Future wird das nicht akzeptieren.» Der weltweite Streik solle darauf aufmerksam machen, «wie wenig sich Politiker um den Planeten sorgen.»

  • Knapp 200 Staaten verhandeln

    Mo., 09.12.2019

    Hartes Ringen bei UN-Klimagipfel - Thunberg nutzt Medienhype

    Greta Thunberg (M.) und Luisa Neubauer (2.v.l.) mit weiteren Aktivisten bei der UN-Klimakonferenz.

    Wo sie hinkommt, gibt es Gedränge: Bei der UN-Klimakonferenz ist Greta Thunberg ein Star. Sie nutzt die große Bühne aber - vorerst - anders als erwartet.

  • UN

    Sa., 07.12.2019

    Großer Klimamarsch in Madrid mit Greta Thunberg

    Madrid (dpa) - Mit einem großen Marsch für mehr Klimaschutz haben Zehntausende Demonstranten am Abend eine der bekanntesten Straßen Madrids lahmgelegt. Die Organisatoren sprachen von 500 000 Teilnehmern, eine offizielle Zahl gibt es nicht. An der Demo auf der Flaniermeile Paseo del Prado nahm auch die Greta Thunberg teil. Sie musste den Marsch aber wegen des Rummels um ihre Person verlassen und wurde mit einem E-Auto zu der Bühne gefahren, auf der die Abschlusskundgebung stattfand. Dort forderte sie den UN-Klimagipfel auf, Fortschritte im Kampf gegen die Erderwärmung zu erzielen.