Überseegebiet



Alles zum Schlagwort "Überseegebiet"


  • Schwarze Liste

    Di., 18.02.2020

    EU prangert britisches Überseegebiet als Steueroase an

    Kurz nach dem Brexit hat die EU die britischen Cayman Islands auf die Schwarze Liste der Steueroasen gesetzt.

    Briefkastenfirmen, Steuersparmodelle, undurchsichtige Regeln: Vor allem entlegene Inseln locken auch Europäer auf der Flucht vor dem Fiskus. Die EU will das nicht auf sich sitzen lassen - und hat nun in einem Fall auch freiere Hand.

  • Wahlen

    Mo., 05.11.2018

    Frankreich sucht Dialog mit allen Parteien in Neukaledonien

    Nouméa (dpa) - Im französischen Überseegebiet Neukaledonien sucht Frankreichs Regierung nach dem klaren Nein zur Unabhängigkeit den Dialog mit allen Parteien. Bei einem Besuch in der Inselhauptstadt Nouméa kam Premierminister Édouard Philippe mit Befürwortern und Gegnern einer Loslösung zusammen. Bei dem Referendum hatten sich 56,4 Prozent der Stimmberechtigten dafür ausgesprochen, dass die Inselgruppe im Pazifik bei Frankreich bleibt. Das Ergebnis bedeutet vor allem für die Kanaken - Neukaledoniens Ureinwohner - eine große Enttäuschung. Von ihnen hoffen viele auf einen eigenen Staat.

  • Wahlen

    So., 04.11.2018

    Erste Ergebnisse: Neukaledonien bleibt bei Frankreich

    Nouméa (dpa) - Bei der Volksabstimmung im französischen Überseegebiet Neukaledonien über die Unabhängigkeit von Frankreich zeichnet sich ein klares Nein ab. Nach Informationen des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders La1ère Nouvelle Calédonie sprachen sich 59 Prozent dafür aus, bei Frankreich zu bleiben. Für die Trennung stimmten etwa 41 Prozent. Nach allen Umfragen ist vor allem die Bevölkerungsgruppe der Kanaken - Neukaledoniens Ureinwohner - für eine Loslösung. Sie stellen heute aber nur noch knapp 40 Prozent der Bevölkerung.

  • Wahlen

    Sa., 03.11.2018

    Neukaledonien stimmt über Unabhängigkeit von Frankreich ab

    Nouméa (dpa) -Im französischen Überseegebiet Neukaledonien hat eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit begonnen. Falls sich eine Mehrheit der knapp 175 000 Wahlberechtigkeiten dafür entscheidet, trennt sich die Inselgruppe im Pazifik nach mehr als eineinhalb Jahrhunderten von Frankreich und wird ein eigener Staat. Die stärksten Befürworter kommen aus der Bevölkerungsgruppe der Ureinwohner. Die Umfragen lassen allerdings eine Mehrheit gegen die Unabhängigkeit erwarten. Demnach sind mehr als 60 Prozent der Neukaledonier dafür, dass die Inselgruppe bei Frankreich bleibt.

  • EU

    Do., 15.02.2018

    Brüssel vergibt Katastrophenhilfe in Millionenhöhe

    Brüssel (dpa) - Nach Naturkatastrophen im vergangenen Jahr will die EU-Kommission für Portugal, Spanien, Griechenland sowie französische Überseegebiete 104 Millionen Euro an Hilfsgeldern zur Verfügung stellen. Allein 50,6 Millionen Euro davon sollen an Portugal gehen. Bei Waldbränden waren dort im vergangenen Jahr mehrere Menschen gestorben. 49 Millionen Euro sollen an die französischen Überseeinseln Saint-Martin und Guadeloupe gehen. Die Gebiete wurden durch die Wirbelstürme «Irma» und «Maria» verwüstet.

  • Wetter

    Di., 19.09.2017

    «Maria» trifft Karibikinsel Dominica

    Roseau (dpa) - Hurrikan «Maria» hat auf der Karibikinsel Dominica schwere Verwüstungen angerichtet und im französischen Überseegebiet Guadeloupe mindestens einem Menschen das Leben gekostet. Auf Dominica knickten Bäume um, Häuser wurden beschädigt und Straßen überflutet. Auf der Insel Guadeloupe wurde ein Mensch von einem Baum erschlagen, zwei Menschen wurden vermisst, wie französische Medien berichteten. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometer pro Stunde zog «Maria» nun auf die Jungferninseln und Puerto Rico zu. US-Präsident Donald Trump erklärte den Notstand für Puerto Rico.

  • Wetter

    Di., 19.09.2017

    Berichte: Ein Toter in Guadeloupe nach Durchzug von «Maria»

    Pointe-à-Pitre (dpa) - Tropensturm «Maria» hat im französischen Überseegebiet Guadeloupe mindestens einem Menschen das Leben gekostet. Zwei Menschen würden vermisst, berichteten der Sender Franceinfo und andere französische Medien unter Berufung auf die örtliche Präfektur. Das Opfer sei von einem umgestürzten Baum erschlagen worden, hieß es weiter. Auf Bildern aus Guadeloupe sind zahlreiche umgeknickte Bäume zu sehen. 80 000 Haushalte sind laut Präfektur ohne Strom. Für die beiden französischen Karibikinseln Saint-Martin und Saint-Barthélemy gilt wieder Hurrikanalarm.

  • Wetter

    Sa., 09.09.2017

    Hurrikan «José»: Höchste Alarmstufe in französischen Überseegebieten

    Paris (dpa) - In den von Hurrikan «Irma» schwer verwüsteten französischen Überseegebieten Saint-Martin und Saint-Barthélémy in der Karibik gilt wegen eines weiteren Sturms die höchste Gefahrenstufe. Der französische Wetterdienst rief die Alarmstufe Violett aus. Die Meteorologen rechneten damit, dass der Hurrikan «José» etwa 100 Kilometer nördlich der Inseln vorbeiziehen könnte. Die zwischen den Niederlanden und Frankreich geteilte Karibikinsel Saint-Martin und die Nachbarinsel Saint-Barthélémy waren von dem Hurrikan «Irma» stark zerstört worden.

  • Wetter

    Sa., 09.09.2017

    Frankreich verhängt Ausgangssperre auf Karibikinsel Saint-Martin

    Paris (dpa) - In dem von Hurrikan «Irma» stark zerstörten französischen Überseegebiet Saint-Martin haben die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Damit soll - auch wegen der Bedrohung durch Hurrikan «José» - das Risiko für Menschen und Eigentum minimiert werden. Die zwischen den Niederlanden und Frankreich geteilte Karibikinsel wurde schwer getroffen. Es gab Berichte über Plünderungen, Paris entsandte zusätzliche Polizeibeamte nach Saint-Martin. «José» könnte dem US-Wetterdienst zufolge in der kommenden Nacht die Inselregion treffen.

  • Unwetter

    Do., 07.09.2017

    Hurrikan «Irma» verwüstet auch britische Überseegebiete

    London (dpa) - Mehrere britische Überseegebiete in der Karibik sind von dem Hurrikan «Irma» heftig verwüstet worden. Das teilte der britische Staatssekretär im Außenministerium, Alan Duncan, mit. Am schlimmsten wütete der Sturm demnach auf der Insel Anguilla mit ihren etwa 15 000 Einwohnern. Der BBC zufolge soll dort mindestens ein Mensch ums Leben gekommen sein. Der extrem gefährliche Hurrikan hat in der Karibik bereits mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen und rückt dem US-Staat Florida näher. Der Wirbelsturm bewegte sich in Richtung der Dominikanischen Republik, Haiti und der Bahamas.