Abgasskandal



Alles zum Schlagwort "Abgasskandal"


  • Nach Abgasskandal

    Fr., 03.05.2019

    Volkswagen zahlt umstrittene Vorstands-Boni aus

    Ex-VW-Konzernchef Matthias Müller kassiert gut 1,3 Millionen Euro.

    Der Abgasskandal hat VW schon 30 Milliarden Euro gekostet. Dass die Vorstände vor drei Jahren und damit mitten in der Krise nicht zu einem spürbaren Verzicht bereit waren, sorgte für jede Menge Kritik. Jetzt sind damals eingefrorene Boni fällig.

  • Abgasskandal bei Volkswagen

    Di., 16.04.2019

    Prozess gegen Ex-VW-Chef Winterkorn wohl frühestens 2020

    Im Abgas-Skandal von Volkswagen ist der frühere Konzern-Chef Martin Winterkorn gemeinsam mit vier weiteren Führungskräften unter anderem wegen schweren Betrugs angeklagt worden.

    Nach gut dreieinhalb Jahren Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen Ex-VW-Chef Winterkorn erhoben. Nun wird weiter geprüft - diesmal vom Landgericht, ob es ein Verfahren eröffnet. Bei 300 Ordnern mit 75 000 Seiten kann das dauern.

  • In Folge des Abgasskandals

    Di., 02.04.2019

    EU stärkt Verbraucherrechte

    EU-Flaggen wehen vor dem Gebäude der EU-Kommission. Die EU hat die Verbraucherrechte in Europa gestärkt.

    Brüssel (dpa) - Die Verbraucherrechte in Europa werden weiter gestärkt. Auf entsprechende Beschlüsse einigten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte.

  • EU

    Mo., 18.03.2019

    Brüssel muss im Dieselskandal Härte zeigen

    Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission muss aus Sicht des ökologisch orientierten Verbands Transport & Environment bei der Aufarbeitung des Abgasskandals in Europa weiter durchgreifen. «Mit 43 Millionen dreckigen Diesel-Fahrzeugen nach wie vor auf der Straße, ist es essenziell, dass die EU-Kommission Autobauer und Regierungen nicht aus der Verantwortung entlässt», sagte T&E-Luftqualitätsexperte Jens Müller in Brüssel. Die EU-Kommission müsse für europaweit gleiche Bedingungen sorgen. «Ein Wagen, der in einem Staat zurückgerufen wird, muss überall zurückgerufen werden.»

  • Weichenstellung aus Karlsruhe

    Fr., 22.02.2019

    BGH kommt Dieselklägern zu Hilfe

    Eine Abschalteinrichtung kann dafür sorgen, dass bei Abgasmessungen auf dem Prüfstand weniger Schadstoffe aus dem Auspuff kommen als im normalen Betrieb auf der Straße.

    Dieselkäufer warten dringend auf ein Grundsatz-Urteil zu ihren Ansprüchen im Abgasskandal. Jetzt hat VW schon wieder mit einem Vergleich eine wichtige BGH-Entscheidung verhindert. Die Richter finden trotzdem einen Weg, den Klägern den Rücken zu stärken.

  • Weichenstellung

    Fr., 22.02.2019

    BGH kommt Dieselklägern zu Hilfe

    Der Bundesgerichtshof fasst die illegale Abgastechnik in Diesel-Autos als Sachmangel.

    Dieselkäufer warten dringend auf ein Grundsatz-Urteil zu ihren Ansprüchen im Abgasskandal. Jetzt hat VW schon wieder mit einem Vergleich eine wichtige BGH-Entscheidung verhindert. Die Richter finden trotzdem einen Weg, den Klägern den Rücken zu stärken.

  • Prozesse

    Fr., 22.02.2019

    BGH zum Diesel: Abschalteinrichtung ist Mangel

    Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof stärkt die Position vom Abgasskandal betroffener Dieselkäufer und stuft die illegale Abschalteinrichtung als Sachmangel ein. Das geht aus einer Mitteilung hervor, mit der sich das Gericht in Karlsruhe zum ersten Mal mit einer rechtlichen Einschätzung zu Wort meldete. Anlass ist die kurzfristige Absage einer Verhandlung am 27. Februar. An diesem Tag sollte eigentlich über die erste Klage im Zusammenhang mit dem Dieselskandal verhandelt werden, die es bis zum BGH geschafft hat.

  • Prozesse

    Fr., 22.02.2019

    BGH äußert sich erstmals zum Diesel: Abschalteinrichtung ist Mangel

    Karlsruhe (dpa) - Bei vom Abgasskandal betroffenen Dieselautos ist die illegale Abschalteinrichtung als Sachmangel einzustufen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe nach Mitteilung vom Freitag zum ersten Mal höchstrichterlich in einem Beschluss klargestellt, obwohl eine für den 27. Februar angesetzte Verhandlung wegen eines Vergleichs mit dem klagenden Autokäufer ausfällt.

  • Verbraucher

    Fr., 01.02.2019

    Über 400 000 Dieselfahrer schließen sich Klage gegen VW an

    Berlin (dpa) - Hunderttausende Dieselfahrer verbünden sich gegen VW: Drei Monaten nach Einreichung der Verbraucherklage im Abgasskandal gegen die Wolfsburger haben sich über 401 000 Autokäufer in das Register beim Bundesamt für Justiz eingetragen. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen klagt stellvertretend für sie gegen den Autobauer. Ziel ist, dass Dieselfahrer leichter an Schadenersatz kommen. Das Klageregister sei weiter offen, Dieselfahrer könnten sich noch bis zur mündlichen Verhandlung anschließen. Wann das Gerichtsverfahren beginnt, ist noch nicht klar.

  • Auto

    Mo., 28.01.2019

    Viele alte Diesel aus Deutschland landen im Osten

    Prag (dpa) - Das Ansehen des Diesels hat bei deutschen Autofahrern in den letzten Jahren gelitten, wegen des Abgasskandals und drohender Fahrverbote. Viele Diesel-Gebrauchtwagen werden nach Mittelost- und Südosteuropa verkauft. In Rumänien stieg die Zahl der registrierten Diesel-Gebrauchtwagen laut Kfz-Zulassungsstelle von 2017 bis 2018 um mehr als 31 000. Auch in Tschechien boomt das Geschäft. Diese Entwicklung macht sich auch bei deutschen Autohändlern bemerkbar. Knapp ein Drittel von ihnen wird häufiger direkt von Händlern aus dem Ausland kontaktiert, die dann auch Diesel-Gebrauchtwagen abkaufen.