Abschiebung



Alles zum Schlagwort "Abschiebung"


  • Kleine Hoffnung – große Solidarität

    So., 19.05.2019

    Reaktionen auf Abschiebung der jesidischen Familie

    Solidarität mit ihrem Mitschüler bekundeten viele JHG-Schüler, die ihren Slogan „Einer für alle – alle für Aziz" auch im Chor ausriefen und auf Video bannten.

    Dass sie ihren Mitschüler verloren haben, damit finden sich die Schüler an Joseph-Haydn-Gymnasium und Mariengrundschule in Senden nicht ab. Die Solidarität mit der abgeschobenen jesidischen Familie hat darüber hinaus weite Kreise gezogen.

  • Debatte im Bundestag

    Do., 16.05.2019

    Opposition kritisiert geplante Abschiebe-Verschärfungen

    Der Gesetzesvorschlag von Innenminister Seehofer stößt bei der Opposition im Bundestag auf Kritik.

    Asylbewerber, die keinen Schutz in Deutschland bekommen, müssen gehen. In der Praxis scheitert das häufig, an Problemen mit den Herkunftsländern oder zum Beispiel an Gesundheitsproblemen. Innenminister Seehofer will mehr Druck auf Betroffene machen.

  • Abschiebung einer jesidischen Familie

    Do., 16.05.2019

    „Besonders für die Kinder ist das tragisch“

    In diesem Haus an der Ostlandstraße hat die Familie gewohnt, die am frühen Donnerstag abgeschoben worden ist.

    Eine jesidische Familie ist abgeschoben worden, obwohl sie in Senden bestens integriert war und ein breiter Unterstützerkreis Perspektiven für ein Bleiberecht schaffen wollte. Unter Bürgern, im Sportverein und in den Schulen löst der Fall Betroffenheit aus.

  • Migration

    Do., 16.05.2019

    Pro Asyl kritisiert geplantes Abschiebe-Gesetz

    Berlin (dpa) - Pro Asyl hat die geplante Gesetzesverschärfung zu Abschiebungen kritisiert. Das «Geordnete-Rückkehr-Gesetz» sei ein Ausgrenzungs- und Entrechtungsgesetz, sagt Geschäftsführer Günter Burkhardt. Der Bundestag berät heute in erster Lesung über das Gesetzesvorhaben, das Abschiebungen erleichtern und beschleunigen soll. Durch das Gesetz wird es unter anderem einfacher, Ausreisepflichtige vor der Abschiebung in Haft zu nehmen. «Das Hau-ab-Gesetz setzt durch den Entzug von Sozialleistungen auf die Verdrängung in andere EU-Staaten», kritisierte Pro Asyl.

  • Migration

    So., 12.05.2019

    Rund 5600 Abschiebungen im ersten Quartal

    Berlin (dpa) - In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben die deutschen Behörden etwas weniger Menschen abgeschoben als im gleichen Zeitraum 2018. Insgesamt gab es von Januar bis März 5613 Abschiebungen, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. Im ersten Quartal 2018 waren es demnach 6235 Abschiebungen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwas mehr als 23 600 Menschen aus Deutschland abgeschoben.

  • Zwei Jahre und sieben Monate

    Fr., 10.05.2019

    Amberg: Asylbewerber muss nach Prügelattacken ins Gefängnis

    Die vier Angeklagten sitzen neben ihren Anwälten im Verhandlungssaal des Amberger Amtsgerichts.

    Die Vorfälle in Amberg hatten Ende 2018 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und die Debatte um die Abschiebung straffällig gewordener Asylbewerber angeheizt. Jetzt liegen die Urteile gegen die vier Angeklagten vor, die Passanten wahllos attackiert haben.

  • Flüchtlinge

    Fr., 10.05.2019

    Nach Amberger Urteil: Abschiebung droht

    Amberg (dpa) - Nach dem Urteil im Prozess um Prügelattacken im bayerischen Amberg droht einem Teil der verurteilten Asylbewerber die Abschiebung. Das bayerische Innenministerium will «alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um den Aufenthalt solcher Gewalttäter schnellstmöglich zu beenden». Das Quartett hatte gestanden, Ende 2018 betrunken durch die Amberger Innenstadt gezogen zu sein und grundlos auf Passanten eingeprügelt zu haben. Der zu zwei Jahren und sieben Monaten verurteilte Haupttäter soll vorerst in Deutschland in Haft.

  • 76.000 fehlen Dokumente

    Sa., 27.04.2019

    Duldung Ausreisepflichtiger meist wegen fehlender Papiere

    Eine junge Frau hält einen Ausweis für Flüchtlinge in der Hand mit dem Titel: Aussetzung der Abschiebung (Duldung).

    Nicht jeder ausreisepflichtige Ausländer muss sofort gehen. Viele erhalten eine «Duldung». Die ist zwar befristet. Bei einem Teil der abgelehnten Asylbewerber wird die Duldung trotzdem zum Dauerzustand.

  • Firmung statt Abschiebung

    Mi., 24.04.2019

    Mehran Moradi lebte neun Monate unter dem Schutz des Kirchenasyls im Haus Liudger

    Kirchenasyl-Fall in Greven (von links): Kaplan Ralf Meyer, Flüchtling Mehran Moradi und Helfer Erich Döring.

    Mehran Moradi ist aus dem Iran nach Polen geflüchtet. Von da ging es nach Sachsen, wo er zunächst zum protestantischen Glauben konvertierte, und schließlich nach Greven, wo er zum Katholiken wurde und wo er Kirchenasyl erhielt.

  • Migrationspaket

    Mi., 17.04.2019

    Neue Chancen und ein fast friedlicher Seehofer

    Blick durch ein Fenster in den Aufenthaltsraum für rückzuführende Asylbewerber auf dem Frankfurter Flughafen.

    Seit der Flüchtlingskrise von 2015 jagt in Sachen Migration eine Gesetzesnovelle die nächste. Jetzt ist es wieder so weit. Es geht um Abschiebungen, Identitätstäuscher und Angebote an fleißige Zuwanderer, die Deutsch lernen wollen.