Atomkatastrophe



Alles zum Schlagwort "Atomkatastrophe"


  • «Tsunami unvorhersehbar»

    Do., 19.09.2019

    Freispruch für Ex-Atommanager in Japan

    Vor Acht Jahren kam es im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nach einem Erdbeben zum Super-Gau.

    Es war die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl. Doch auch Jahre nach dem Super-Gau von Fukushima wird in Japan niemand strafrechtlich zur Verantwortung gezogen.

  • Atom

    Do., 19.09.2019

    Freispruch in Japan für Ex-Atommanager wegen Fukushima

    Tokio (dpa) - Achteinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima sind drei frühere Topmanager des verantwortlichen Kraftwerkbetreibers Tepco in einem Strafprozess freigesprochen worden. Das Bezirksgericht in Tokio befand die früheren Manager für nicht schuldig, wie japanische Medien meldeten. Den drei Männern war vorgeworfen worden, vorhandene Informationen über einen möglichen starken Tsunami ignoriert und notwendige Sicherheitsmaßnahmen unterlassen zu haben. Die Staatsanwälte hatten Haftstrafen gefordert. Die Angeklagten hatten dagegen erklärt, dass der Tsunami unvorhersehbar gewesen sei.

  • Gronau

    Fr., 26.04.2019

    Tschernobyl-Mahnwache

    Am heutigen 33. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl findet auch in Gronau von 17 bis 18 Uhr in der Neustraße eine Mahnwache statt. Der Arbeitskreis Umwelt Gronau betont in einer Pressemitteilung, dass die Katastrophe in Tschernobyl und ihre anhaltenden Folgen nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Das Mitgefühl der Anti-Atomkraft-Bewegung gelte den betroffenen Menschen in und um Tschernobyl. Gleichzeitig wird der Forderung nach Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage Nachdruck verliehen

  • Atomunfälle

    Mo., 15.04.2019

    Bergung von Brennstäben in Fukushima begonnen

    Fukushima (dpa) - Gut acht Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat der Betreiber erstmals mit der Bergung von Brennstäben aus einem der zerstörten Unglücksreaktoren begonnen. Wie der Konzern Tepco bekanntgab, sollen zunächst sieben unbenutzte Brennstäbe aus dem Abklingbecken des Reaktors 3 herausgeholt werden. Dort lagern insgesamt 566 abgebrannte sowie unbenutzte Brennstäbe. Die Reaktoren 1 bis 3 waren im März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis zerstört worden, es kam zu Kernschmelzen.

  • Aufbruch ins Ungewisse

    Di., 31.07.2018

    Muschgs vertrackter Liebesroman «Heimkehr nach Fukushima»

    Der Schweizer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Adolf Muschg kennt sich gut in Japan aus und verarbeitet sein Wissen in einem neuen Roman.

    Mit Adalbert Stifter nach Japan. Adolf Muschg erzählt vor dem Hintergrund der Atomkatastrophe von Fukushima eine Liebesgeschichte, die nicht ohne Kopfgeburten auskommt.

  • Uraufführung „Unser Platz an der Sonne“ vom Theater Odos

    Mi., 20.06.2018

    Reise in deutsche Vergangenheit

    Jörg Schulze-Neuhoff (l.) und Stefan Meißner in „Unser Platz an der Sonne“

    Wohin flüchten Deutsche, wenn ihre Heimat durch Überschwemmungen und Atomkatastrophen unbewohnbar zu werden droht? Im neuen Theaterstück „Unser Platz an der Sonne“ von Theater Odos aus Münster stellen sich die beiden Protagonisten diese Frage.

  • Bevölkerungsschutz im Notfall

    Fr., 01.12.2017

    Bundesamt warnt vor Engpässen bei Katastrophen

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn.

    Krieg, Terror, Atomkatastrophe: Ob der deutsche Zivilschutz in solchen Fällen eine ausreichende Zahl von Bürgern betreuen kann, ist unklar. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz fordert mehr Geld.

  • Atomunfälle

    Fr., 30.06.2017

    Manager der Atomruine Fukushima vor Gericht

    Tokio (dpa) - Mehr als sechs Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima stehen erstmals frühere Top-Manager des Atombetreibers Tepco vor einem Strafgericht. Sie werden beschuldigt, die Gefahr eines gewaltigen Tsunami missachtet zu haben und damit Schuld an dem Super-Gau vom März 2011 zu sein. Es hatte Bewohner der Unglücksprovinz mehr als fünf Jahre gekostet, den damaligen Tepco-Chef Tsunehisa Katsumata und zwei weitere Verantwortliche vor ein Strafgericht zu bringen. Die Staatsanwaltschaft hatte sich zwei Mal geweigert, die Atommanager anzuklagen.

  • Energiewende

    Mo., 10.04.2017

    Abriss im Atomkraftwerk Neckarwestheim gestartet

    Symbolisch entfernten Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne/r) und der Technikvorstand des Betreibers EnBW, Hans-Josef Zimmer, einen Rohrbogen.

    Neckarwestheim (dpa) - Der erste von acht deutschen Reaktoren, die nach der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 vom Netz genommen worden waren, wird zurückgebaut: Seit heute läuft der Abriss von Block 1 des Atomkraftwerks Neckarwestheim bei Heilbronn.

  • Atom

    Sa., 11.03.2017

    Japan gedenkt der Opfer der Tsunami-Katastrophe von 2011

    Tokio (dpa) - Japan gedenkt der Opfer der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe vor sechs Jahren. Bewohner der von der Flutwelle überschwemmten Region Tohoku im Nordosten des Inselstaats beteten für die rund 18 500 Todesopfer. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi war es zu Kernschmelzen gekommen. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Atomruine zurückgebaut ist. Für 14.46 Uhr Ortszeit - der Zeitpunkt, an dem am 11. März 2011 das Beben die Region erschütterte - ist eine Schweigeminute geplant.