Aussteigerprogramm



Alles zum Schlagwort "Aussteigerprogramm"


  • Extremismus

    So., 24.11.2019

    NRW-Aussteigerprogramm: 30 Linksextremisten suchten Hilfe

    Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz.

    In Zeiten rechtsterroristischer und islamistisch motivierter Anschläge sind Linksextremisten fast aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten. Dabei ist auch in ihrer Szene die Gewaltbereitschaft gestiegen. NRW erprobt seit einem Jahr ein Aussteigerprogramm.

  • Extremismus

    Mi., 19.12.2018

    Linksextremismus: NRW-Aussteigerprogramm betreut 21 Fälle

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Im neuen Aussteigerprogramm «left» für Linksextreme werden bereits 21 Fälle betreut. «Die Resonanz der ersten Monate zeigt, dass auch im Linksextremismus Bedarf für ein Ausstiegsangebot besteht», teilte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch mit.

  • Extremismus

    So., 30.09.2018

    NRW startet Aussteigerprogramm für Linksextreme

    Zwei Braunkohle-Gegner stehen im Tagebau Garzweiler in Erkelenz.

    In NRW gelten rund 2400 Menschen als linksextrem, knapp 1000 von ihnen als gewaltbereit. Das Innenministerium startet das Aussteigerprogramm «left» um sie zurück in die Gesellschaft zu holen.

  • Extremismus

    Mi., 28.03.2018

    NRW startet mit Aussteigerprogramm für Linksextreme

    Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen will im Sommer mit einem Aussteiger-Programm für Linksextremisten beginnen. Das kündigte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) in einer Antwort auf eine Große Anfrage der AfD-Landtagsfraktion zum Linksextremismus in NRW an. Das Angebot werde sich an den erfolgreichen Aussteigerprogrammen für Rechtsextremisten und Islamisten orientieren, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Bericht an den Düsseldorfer Landtag.

  • Prozesse

    Fr., 29.07.2016

    Anschlag auf Sikh-Tempel: Bewährungsstrafe für Unterstützer

    Eine Richterin sitzt hinter Gesetzbüchern.

    Vermummt erscheint ein 20-Jähriger zum ersten Prozess um den Anschlag auf einen Sikh-Tempel in Essen. Er wird verurteilt, muss an einem Aussteigerprogramm teilnehmen - und will das auch.

  • Landtag

    Mo., 18.05.2015

    Minister: Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten wirkt

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Das nordrhein-westfälische Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten ist nach Angaben des Landesinnenministers Ralf Jäger (SPD) ein Erfolg. Seit Juli 2001 seien 222 Personen aufgenommen worden, sagte Jäger am Montag vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Düsseldorfer Landtags. 137 von ihnen hätten sich dauerhaft von der rechtsextremistischen Szene gelöst und keine einschlägigen Straftaten mehr begangen. Ausstiegswillige können beim Bürgertelefon der Landesregierung Hilfe finden unter der Telefonnummer 0211 837 1001. Sie werden bis zu fünf Jahre betreut.

  • Extremismus

    Sa., 17.01.2015

    SPD für Islamismus-Aussteigerprogramme in Gefängnissen

    Kontrolle in der JVA Landsberg: Die SPD fordert eine intensivere Betreuung von radikalen Muslimen hinter Gittern. Foto: Stephan Jansen/Archiv

    Berlin (dpa) - Nach dem Vorbild der Aussteigerprogramme für rechtsextremistische Häftlinge will die SPD auch eine intensivere Betreuung von radikalen Muslimen hinter Gittern.

  • Extremismus

    Sa., 17.01.2015

    SPD für Islamismus-Aussteigerprogramme in deutschen Gefängnissen

    Berlin (dpa) - Nach dem Vorbild der Aussteigerprogramme für rechtsextremistische Häftlinge will die SPD auch eine intensivere Betreuung von radikalen Muslimen hinter Gittern. Wenn man Islamisten schon mal für längere Zeit in Haft habe, dann müsse man die Zeit auch gut nutzen, um den Wettlauf mit der salafistischen und islamistischen Szene zu gewinnen. Das sagte der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka der «Rheinischen Post». Nach Einschätzung von Experten erfahren orientierungslose Häftlinge hinter Gittern eine religiöse Radikalisierung durch Mitgefangene.

  • Extremismus

    Mo., 05.01.2015

    Minister: Aussteigerprogramm für Rechtsextreme wirkt bei 60 Prozent

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Das Ausstiegsprogramm des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes für Rechtsextremisten zeigt Wirkung. Rund 60 Prozent der Teilnehmer gelingt der Ausstieg aus der Szene. Das teilte das Düsseldorfer Innenministerium auf eine Anfrage der Piratenfraktion im Landtag mit. Allein seit 2010 hätten in NRW 74 von 126 Teilnehmern erfolgreich aus dem Programm entlassen werden können, heißt es in der am Montag veröffentlichten Antwort. Das Ausstiegsprogramm war 2001 vom Bundesamt und verschiedenen Landesämtern für Verfassungsschutz gestartet worden. Im vergangenen Jahr hat NRW auch mit einem Aussteigerprogramm für Islamisten begonnen.

  • Schlaglichter

    Mo., 29.04.2013

    Thüringen kündigt Bundesratsinitiative für Aussteigerprogramme an

    Erfurt (dpa) - Thüringen will die schwarz-gelbe Bundesregierung mit einer Bundesratsinitiative auffordern, Aussteigerprogramme für Neonazis dauerhaft zu fördern. Die Initiative solle noch im Mai eingebracht werden, sagte Sozialministerin Heike Taubert der dpa. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wolle die weitere Finanzierung derartiger Projekte auch bei dem Treffen der Ost-Länderchefs heute in Berlin ansprechen. Im Moment ist unklar, ob auch 2014 noch Bundesmittel für solche Programme fließen werden.