Bühnenboden



Alles zum Schlagwort "Bühnenboden"


  • „Heute Abend: Lola Blau“ im Kammertheater Bühnenboden

    Fr., 22.03.2019

    Ansingen gegen die Ohnmacht

    Tünde Gajdos spielt im „Kleinen Bühnenboden“ die Lola Blau, die in dunklen und deprimierenden Zeiten einfach nur tanzen und singen will.

    Was hat Onkel Paul an der tschechischen Grenze verloren? Und warum ist er am Telefon so nervös? „Dabei sollte ich doch nervös sein“, wundert sich Lola Blau amüsiert. Tünde Gajdos mimt im Kammertheater grandios variabel eine immer wieder ohnmächtige und ratlose Frau.

  • Drama „norway.today“ im Kleinen Bühnenboden

    So., 10.03.2019

    Das grüne Polarlicht bringt die Wende

    Julie (Alice Zikeli, l.) hat in Maya (Tatjana Poloczek) eine Gleichgesinnte gefunden.

    Einem Suizid stehen schwache Argumente entgegen: die eigenen. Es müsste mehr als eine Welt zusammenkrachen, um den Sprung ins Ungewisse plausibel erscheinen zu lassen. Könnte sich Julie gedacht haben, als sie kurzerhand nach (Suizid-)Begleitung) sucht. Im Kleinen Bühnenboden inszenierte Regisseurin Eva-Maria Lüers das Drama „norway.today“ von Igor Bauersima als todernste Groteske mit komödiantischen Sehnsuchts(aus)blicken.

  • „100 Jahre 100 Tage Eisner“ beeindruckt im Bühnenboden

    Fr., 22.02.2019

    Bauernräte müssen zum Melken

    Packenden „Geschichtsunterricht“ über die bayerischen Revolutionäre von 1918/19 gab es im Kammertheater Bühnenboden.

    Die Bayern gelten gemeinhin als ein eher gemütliches Volk. Aber mit der Revolution waren sie einen Tag früher dran als die Preußen in Berlin. „Hundert Tage Eisner“ nennt Gerhard Schepper sein Theaterstück, das am Donnerstag – pünktlich zum 100. Todestag Eisners – im Kammertheater Bühnenboden Uraufführung feierte.

  • „Flucht und Heimat / Heimat & Flucht“ im Kammertheater Kleiner Bühnenboden

    Di., 05.02.2019

    Plattenbau und Peitschenhiebe

    Foto: Moseler

  • Robert Nippoldt stellt aus

    Di., 15.01.2019

    Vom Bühnenboden ins Große Haus

    Nicht nur das Treppenhaus des Stadttheaters spielt bei der Ausstellung von Robert Nippoldt eine wichtige Rolle. Ende Mai ist das Publikum eingeladen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

  • „Das Lamberti Lamento“: Uraufführung im Kleinen Bühnenboden:

    So., 13.01.2019

    Der Ersatztürmer wartet und wartet

    Der Ersatztürmer (Konrad Haller) wartet vergeblich auf seinen Einsatz auf dem Lamberti-Kirchturm. Also muss er sich die Zeit irgendwie anders vertreiben. Am Telefon zum Beispiel.

    Die kleine Trittleiter hat genau zwei Stufen. Die stapft er mehrmals am Tag rauf und wieder runter. So hält er sich fit für die 298 Stufen hinauf in die Türmerstube der Lambertikirche. Denn er ist der Ersatztürmer. Und wenn die reguläre Türmerin ausfällt, muss er ran. Allerdings ist das in den 32 Jahren, seit er in seiner Amtstube sitzt, noch kein einziges Mal vorgekommen. Einmal war er schon nahe dran. Da war die Türmerin in Urlaub. Komischerweise hatte er an diesem Tag auch frei. Er wittert eine Verschwörung.

  • Robert Nippoldt zeigt seine Kultshow „Ein rätselhafter Schimmer“ im Theater

    Sa., 29.12.2018

    Vom Bühnenboden ins Große Haus

    Original und Fälschung: Robert Nippoldt (vorne) mit dem Trio Größenwahn und seinen Konterfeis im Theater Münster (von oben: Pianist Christian Manchen, Sängerin Lotta Stein und Bassist Christoph Kopp) .

    Zwei Männer mit Schiebermütze, Charlestonhose und Al-Capone-Schuh kämpfen sich durch das Treppenhaus des Stadttheaters. Sie tragen ein sehr langes Bild, das einen „Amüsiertempel“ im Berlin der Zwanziger Jahre zeigt, die Treppen hoch – als Teil der neuen Ausstellung des münsterischen Buchkünstlers und Zeichners Robert Nippoldt.

  • Kaléko-Abend im Kleinen Bühnenboden

    So., 25.11.2018

    Poetische Seismografie des Alltags

    Die Akteure Johannes Drees, Anette Fritzen und Dagmar Knaup im Kleinen Bühnenboden

    Zwei Frauen sitzen auf einer Parkbank, lesen Zeitung und geraten über die Nachrichten zunehmend in Rage. Am Ende einer in geschliffenen Versen gehaltenen Polemik gegen das Weltgeschehen, in dem „zu viele Leute, zu wenig Menschen“ mitmischen, landen die Zeitungen zerknüllt im Abfall: Abo gekündigt.

  • „24 Stunden Münster“ im Kammertheater „Kleiner Bühnenboden“

    So., 14.10.2018

    So weit die Sinne tragen

    Plausch unter Gästen, Schauspielern und Organisatoren (v.l.): Christian Schneider, Florian Bender, Cornelia Kupferschmid, Carola von Seckendorff, Hanno Endres und Adam Riese freuen sich über die zweite Runde von „24 Stunden Münster“.

    Die Idee habe ihr sofort gefallen: „Wer geht schon um drei Uhr nachts ins Theater?“, schmunzelt eine Besucherin und rührt in ihrem Kaffee. Aus Westerkappeln ist sie extra zum Theater-Ereignis „24 Stunden Münster“ angereist. Mittlerweile ist es acht, an einem strahlenden Morgen. Wie viele der im 60-Minuten-Takt passierenden Aufführungen sie jetzt noch verfolgen wird, lässt sie offen. Niemand drängt, entschieden wird spontan.

  • Kultur

    Fr., 12.10.2018

    24 Stunden Münster im Bühnenboden

    Das einzigartige Projekt „24 Stunden Münster“ gastiert an diesem Wochenende im Kammertheater „Kleiner Bühnenboden“.

    Geschichten, Geschichten, Geschichten – beim einzigartigen Projekt „24 Stunden Münster“ erzählen Schauspieler dieser Stadt Storys dieser Stadt in den Theatern dieser Stadt.