Bürgerkriegsland



Alles zum Schlagwort "Bürgerkriegsland"


  • Bundesregierung

    Do., 06.02.2020

    Libyenkonflikt: Deutschland und Südafrika suchen Lösungen

    Pretoria (dpa) - Deutschland und Südafrika wollen bei der Suche nach Lösungen für die Konflikte im Bürgerkriegsland Libyen eng zusammenarbeiten. Kanzlerin Angela Merkel erklärte in der Hauptstadt Pretoria, die Afrikaner müssten in den Prozeß mit eingebunden werden: «Ohne den afrikanischen Sachverstand werden wir das gar nicht lösen können.» Eine Beilegung des Konfliktes habe eine hohe Bedeutung für Europa und Afrika. «Ich mache mir da keine Illusion, das wird sehr lange dauern», betonte die Kanzlerin.

  • Konflikte

    Mo., 03.02.2020

    Türkei startet Vergeltungsangriff

    Istanbul (dpa) - Nach der Tötung mehrerer türkischer Soldaten in Syrien hat die Türkei einen Vergeltungsangriff im Nordwesten des Bürgerkriegslandes gestartet. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte, dabei seien bislang 30 bis 35 syrische Kämpfer «außer Gefecht gesetzt» worden. Das kann etwa getötet oder verletzt bedeuten. Aktivisten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge kamen bei den türkischen Angriffen 13 Soldaten der syrischen Regierung ums Leben. Erdogan schickte zugleich eine Mahnung an Russland, sich den Angriffen nicht in den Weg zu stellen.

  • Konflikte

    Do., 30.01.2020

    Libyen: UN stellt Arbeit in Sammelzentrum in Tripolis ein

    Tripolis (dpa) - Wegen der gefährlichen Lage im Bürgerkriegsland Libyen stellt das Flüchtlingshilfswerk UNHCR seine Arbeit in einem Sammel- und Transitzentrum in der Hauptstadt Tripolis ein. Weil in unmittelbarer Nähe Militärübungen abgehalten würden, gebe es keine andere Wahl, teilte das UNHCR mit. Man befürchte, dass das gesamte Gebiet ein militärisches Ziel werden könnte. Dadurch würden Flüchtlinge und andere Zivilisten gefährdet. Demnach sollen mehrere Hundert Menschen an andere Orte gebracht werden.

  • Konflikte

    So., 19.01.2020

    Guterres: Keine militärische Lösung für Libyen-Konflikt

    Berlin (dpa) - UN-Generalsekretär António Guterres hat die Wichtigkeit eines politischen Prozesses für das Bürgerkriegsland Libyen hervorgehoben. «Ich bin der festen Überzeugung, dass es in Libyen keine militärische Lösung gibt», sagte Guterres bei seiner Ansprache auf der Libyen-Konferenz in Berlin. Eine weitere Verschärfung des Krieges müsse verhindert werden, damit der Konflikt nicht in einem «humanitären Albtraum» ende und das Land nicht dauerhaft spalte. Dafür müssten auch die Verstöße gegen das geltende UN-Waffenembargo aufhören.

  • Konflikte

    So., 19.01.2020

    Pompeo fordert Waffenstillstand und wirksame Überwachung

    Berlin (dpa) - US-Außenminister Mike Pompeo hat kurz vor der Berliner Libyen-Konferenz ein Waffenstillstandsabkommen und einen wirksamen Überwachungsmechanismus für das Bürgerkriegsland gefordert. Darin habe er mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu bei einem Vorgespräch übereingestimmt, schrieb Pompeo auf Twitter. In Berlin kommen heute Akteure rund um den Libyen-Konflikt bei Kanzlerin Angela Merkel zusammen. Ziel der Konferenz ist, die jüngst vereinbarte Feuerpause in Libyen zu festigen und eine konsequente Durchsetzung des Waffenembargos für das Bürgerkriegsland zu vereinbaren.

  • Konflikte

    Sa., 18.01.2020

    UN-Libyenbeauftragter fordert Abzug ausländischer Kämpfer

    Berlin (dpa) - Kurz vor der geplanten Libyen-Konferenz in Berlin hat der UN-Sondergesandte für das Bürgerkriegsland, Ghassan Salamé, einen Abzug ausländischer Kämpfer gefordert. «Wir haben einen Sicherheitsplan vorgelegt, der den Abzug aller ausländischen Kämpfer vorsieht, gleich welcher Nationalität», sagte Salamé der arabischen Zeitung «Al-Sharq al-Awsat». In Libyen konkurrieren Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch und Haftar um die Macht - nach Angaben von Außenminister Heiko Maas werden sie morgen in Berlin dabei sein.

  • Konflikte

    Sa., 18.01.2020

    Libyen-Konferenz: UN fordern Abzug ausländischer Kämpfer

    Tripolis (dpa) - Einen Tag vor der geplanten Libyen-Konferenz in Berlin hat der UN-Sondergesandte für das Bürgerkriegsland, Ghassan Salamé, einen Abzug ausländischer Kämpfer gefordert. «Wir haben einen Sicherheitsplan vorgelegt, der den Abzug aller ausländischen Kämpfer vorsieht, gleich welcher Nationalität», sagte Salamé laut der arabischen Zeitung «Al-Sharq al-Awsat». Ziel der Gespräche, zu denen Bundeskanzlerin Merkel am Sonntag Vertreter aus mehr als zehn Ländern empfängt, sei es, neben der internationalen Einmischung auch den illegalen Waffenschmuggel nach Libyen zu unterbinden, sagte Salamé.

  • Konflikte

    Do., 16.01.2020

    Dengue-Fieber im Jemen: Mindestens 162 Menschen gestorben

    Sanaa (dpa) - Im Bürgerkriegsland Jemen sind durch den Ausbruch des Dengue-Fiebers bereits mindestens 162 Menschen gestorben - darunter 78 Kinder. Das teilte die Hilfsorganisation Save the Children mit und sprach von mehr als 52 000 Verdachtsfällen der Krankheit im ganzen Land. Sie befürchtet den Ausbruch einer Epidemie. «Wir haben so etwas noch nicht erlebt», wird die Projektmitarbeiterin der Organisation in der Provinz Hodeida, Mariam Aldogani, zitiert. Täglich gebe es Berichte über neue Todesfälle. Ende November hatte das Internationale Komitee des Roten Kreuzes noch von rund 3500 Erkrankten gesprochen.

  • Politische Lösung gefordert

    Di., 14.01.2020

    Merkel lädt für Sonntag zu Libyen-Treffen in Berlin ein

    Die von den Vereinten Nationen unterstützten Regierungstruppen kämpfen, hier nahe Tripolis, gegen den aufständischen General Haftar.

    Gespräche über eine Waffenruhe im Bürgerkriegsland Libyen sind in Moskau gescheitert. Nun soll eine prominent besetzte Konferenz in Berlin eine Lösung finden.

  • Konflikte

    Di., 14.01.2020

    Libyen: Kein Durchbruch bei Gesprächen über Waffenruhe

    Moskau (dpa) - Nach den zunächst erfolglosen Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand im Bürgerkriegsland Libyen drängt Russland zu weiteren Vermittlungsgesprächen. «Alle sollten an einem Strang ziehen und alle libyschen Parteien dazu ermuntern», sagte Außenminister Sergej Lawrow in Sri Lanka. Kurz zuvor waren die in Moskau geführten Unterredungen mit den Konfliktparteien ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Russland und die Türkei wollen Lawrow zufolge ihre Bemühungen fortsetzen. Unklar bleibt, ob eine für Januar geplante Libyen-Konferenz in Berlin stattfinden wird.