Balkanland



Alles zum Schlagwort "Balkanland"


  • Terrorismus

    Fr., 15.03.2019

    Attentäter von Neuseeland war auf dem Balkan unterwegs

    Sofia (dpa) – Bulgarien ermittelt, ob der Attentäter von Neuseeland Kontakte in dem Balkanland gehabt hat, da auf seinen Waffen Namen von Kämpfern gegen die Osmanen eingraviert seien. Der Attentäter von Christchurch habe im November 2018 Bulgarien als Tourist besucht und sich an historischen Orten aufgehalten, sagte Generalstaatsanwalt Sotir Zazarow nach einem Treffen von Regierungsvertretern mit den bulgarischen Geheimdiensten. Der Attentäter sei anschließend nach Rumänien und Ungarn weitergereist. Er habe nach den bulgarischen Erkenntnissen 2016 auch andere Balkanländer wie etwa Serbien besucht.

  • Konflikte

    Mi., 13.02.2019

    Mazedonien heißt nun offiziell Nordmazedonien

    Skopje (dpa) - Das kleine Balkanland Mazedonien hat sich offiziell in Nordmazedonien umbenannt. Das gab die Regierung in Skopje gestern Abend bekannt. Der neue Name ist Teil der Umsetzung eines Abkommens mit Griechenland aus dem Juni des Vorjahres. Athen hatte seit der Unabhängigkeit Mazedoniens vor 27 Jahren darauf bestanden, dass der nördliche Nachbar seinen Namen ändert, weil eine Region im Norden Griechenlands ebenso heißt. Als EU- und Nato-Mitglied hatte Griechenland mit seinem Veto jede Annäherung Mazedoniens an die westlichen Bündnisse blockiert.

  • Konflikte

    Di., 12.02.2019

    Mazedonien heißt nun offiziell Nordmazedonien

    Skopje (dpa) - Das kleine Balkanland Mazedonien hat sich offiziell in Nordmazedonien umbenannt. Die Umbenennung trete mit Wirkung vom Dienstag in Kraft, gab die Regierung in Skopje am Abend bekannt. Der neue Name ist Teil der Umsetzung eines Abkommens mit Griechenland aus dem Juni des Vorjahres. Entsprechende Verfassungsänderungen hatte das Parlament in Skopje im Vormonat gebilligt. Athen hatte seit der Unabhängigkeit Mazedoniens vor 27 Jahren darauf bestanden, dass der nördliche Nachbar seinen Namen ändert, weil eine Region im Norden Griechenlands ebenso heißt.

  • Konflikte

    Fr., 11.01.2019

    Mazedoniens Parlament stimmt Änderung des Landesnamens zu

    Skopje (dpa) - Das mazedonische Parlament hat die Umbenennung des südlichen Balkanlandes in Nord-Mazedonien beschlossen und damit seinen Teil für die Beilegung des Streits mit Griechenland erfüllt. Für die entsprechende Verfassungsänderung stimmten 81 der 120 Abgeordneten. Die Umbenennung des Landes ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Mazedonien den Namensstreit mit Griechenland beilegen kann. Damit würde für Mazedonien der Weg zur Aufnahme in Nato und EU frei, was Athen bislang blockiert hat. 

  • Wahlen

    Mo., 01.10.2018

    Zukunftsreferendum in Mazedonien gescheitert

    Skopje (dpa) - Die Volksabstimmung in Mazedonien zur Weichenstellung für die Westintegration des kleinen Balkanlandes ist gescheitert. An der Abstimmung hätten sich nur rund 34 Prozent der 1,8 Millionen Wahlberechtigten beteiligt, berichtete die staatliche Wahlkommission am Sonntagabend in Skopje. Für eine Gültigkeit des Referendums hätten mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten teilnehmen müssen. Bei der Entscheidung ging es um die vom Nachbarn Griechenland erzwungene Änderung des Staatsnamens und die Annäherung an die Nato und EU.

  • Erbitterter Rechtsstreit

    Mo., 10.09.2018

    Simeon II. kämpft um Besitz in Bulgarien

    Simeon von Sachsen-Coburg und Gotha, ehemaliger König von Bulgarien.

    Es sind schwierige Zeiten für den Ex-König Simeon II. nach der Wende in Bulgarien: Der einstige Hoffnungsträger verliert in dem Balkanland nun seine Schlösser. Der Adelige aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha könnte dort bald obdachlos werden.

  • Drei klare Absagen

    Mi., 27.06.2018

    Balkanländer wollen keine EU-Asylzentren in ihren Staaten

    Albaniens Ministerpräsident Edi Rama: «Wir werden niemals solche EU-Flüchtlingslager akzeptieren.»

    Spitzenpolitiker in der EU haben Asylzentren auch in Balkanländern ins Spiel gebracht. Doch die winken ab. Ein Zusammenhang zwischen Beitrittsverhandlungen und Aufnahmezentren für Migranten wird überall bestritten.

  • EU

    Di., 26.06.2018

    EU will Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Mazedonien

    Luxemburg (dpa) - Die EU-Staaten haben der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit den Balkanländern Albanien und Mazedonien grundsätzlich zugestimmt. Die Länder müssen aber Reformfortschritte nachweisen, bevor dann Ende kommenden Jahres die ersten Gespräche beginnen könnten, wie Diplomaten nach Verhandlungen der Europaminister in Luxemburg berichteten.

  • EU

    Di., 26.06.2018

    EU will Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Mazedonien

    Luxemburg (dpa) - Die EU-Staaten haben der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit den Balkanländern Albanien und Mazedonien grundsätzlich zugestimmt. Die Länder müssen aber Reformfortschritte nachweisen, bevor dann Ende kommenden Jahres die ersten Gespräche beginnen könnten, wie Diplomaten am Dienstag nach Verhandlungen der Europaminister in Luxemburg berichteten.

  • EU

    Mo., 01.01.2018

    Asyl, Brexit, Westbalkan: Bulgarien übernimmt EU-Ratsvorsitz

    Sofia (dpa) - Das Balkanland Bulgarien hat am 1. Januar von Estland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Die Asyl- und Migrationspolitik, die Brexit-Gespräche sowie Budgetfragen dürften den bulgarische Ratsvorsitz in der ersten Jahreshälfte 2018 prägen. «Wir schützen Europas Grenzen weiterhin erfolgreich und bleiben ein stabiler und berechenbarer Partner in der EU», schrieb Regierungschef Boiko Borissow auf Facebook in einem Neujahrsgruß. Er spielte damit auch auf den bulgarischen Drahtzaun gegen illegale Migration an. Bulgariens Landgrenze zur Türkei ist eine EU-Außengrenze.