Behandlungsfehler



Alles zum Schlagwort "Behandlungsfehler"


  • Prozesse

    Mi., 12.02.2020

    Zu später Kaiserschnitt: 450 000 Euro zahlen Schmerzensgeld

    Bochum (dpa/lnw) - Nach einem folgenschweren Behandlungsfehler bei einer Geburt im Sommer 2014 müssen ein Recklinghäuser Krankenhaus und ein damals diensthabender Gynäkologe 450 000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das Bochumer Landgericht hat am Mittwoch entschieden, dass das Geld den Eltern eines heute fünfjährigen Mädchens zugute kommen soll. Laut Urteil hatte der Arzt bei der Geburt des Kindes zu lange mit der Einleitung eines Notfall-Kaiserschnitts gezögert. Dadurch war es bei dem Mädchen zu einer Sauerstoffunterversorgung gekommen, die irreparable Hirnschäden zur Folge hatte. Das Kind wird nach Ansicht von Gutachtern nie ein selbstbestimmtes Leben führen können. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

  • Prozesse

    Do., 23.01.2020

    Querschnittsgelähmt nach Rücken-OP - Schmerzensgeld

    München (dpa) - Eine junge Frau, die nach Behandlungsfehlern infolge einer Rücken-OP querschnittsgelähmt ist, bekommt 500 000 Euro Schmerzensgeld von der Klinik. Das hat das Oberlandesgericht München am Donnerstag entschieden. Die heute 27-Jährige hatte sich im Jahr 2008 wegen einer Verkrümmung der Wirbelsäule in einer Klinik in Schleswig-Holstein operieren lassen. Die Operation verlief nach Angaben des Gerichts wie geplant, in der Folge kam es allerdings zu Komplikationen. Zusätzlich zu den 500 000 Euro hat die Klägerin Anspruch auf Zinsen in Höhe von rund 250 000 Euro.

  • Urteil des BGH

    Fr., 28.06.2019

    Klinik haftet für seelisches Leid von Angehörigen

    Dem Bundesgerichtshof zufolge sollten nach einem Arztfehler keine anderen Regeln gelten als nach einem Unfall.

    Leidet die Gesundheit eines Patienten auf Grund eines Behandlungsfehlers, kann dies bei nahen Angehörigen zu psychischen Problemen führen. Sind sie besonders stark, kann ein Recht auf Schadenersatz bestehen.

  • Prozesse

    Fr., 28.06.2019

    BGH: Bei Arztfehler Haftung für seelisches Leid Angehöriger

    Ein Hinweisschild mit Bundesadler am Bundesgerichtshof (BGH).

    Köln/Karlsruhe (dpa/lnw) - Menschen, die wegen des kritischen Gesundheitszustands eines nahen Angehörigen nach einem Behandlungsfehler psychisch erkranken, können Anspruch auf Schadenersatz haben. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Freitag veröffentlichten Urteil entschieden. Es gebe keinen Grund, warum nach einem Arztfehler andere Regeln gelten sollten als nach einem Unfall. (Az. VI ZR 299/17)

  • Patientenrechte

    Do., 16.05.2019

    Was bei Verdacht auf Behandlungsfehler zu tun ist

    Hat der Chirurg bei der Operation etwas verkehrt gemacht? Wer den Verdacht hat, sollte sich zuerst an den Arzt wenden.

    Ein Patzer bei der Operation, eine falsche Behandlungsmethode oder Hygienemängel in der Praxis - beim Arzt- bzw. Klinikbesuch kann jede Menge schieflaufen. An wen sollten sich Patienten wenden, wenn sie einen solchen Fehler vermuten?

  • Hohe Dunkelziffer

    Do., 16.05.2019

    Krankenkassen bestätigen etwas mehr Behandlungsfehler

    Hohe Dunkelziffer: Krankenkassen bestätigen etwas mehr Behandlungsfehler

    Behandlungsfehler können schwere Folgen für die Patienten haben. Die Zahl festgestellter Fehler ist etwas gestiegen. Und es gibt eine hohe Dunkelziffer.

  • Gesundheit

    Mi., 03.04.2019

    Ärzte-Statistik: 752 Behandlungsfehler in NRW festgestellt

    Ein Hausarzt misst einer Patientin den Blutdruck.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Mediziner in Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr nach Daten der Ärzteschaft 752 festgestellte Behandlungsfehler begangen. Die Gutachterkommissionen der Landesärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe trafen insgesamt 2445 Entscheidungen zu vermeintlichen Fehlern, wie die Kammern am Mittwoch mitteilten. Dafür beurteilen Experten, inwiefern eine Behandlung zum jeweiligen Zeitpunkt dem anerkannten medizinischen Standard entsprochen hat. In rund einem Drittel der Fälle wurden die Vorwürfe als begründet angesehen. Am häufigsten beschwerten sich Patienten bei beiden Ärztekammern in NRW über fehlerhafte Diagnosen.

  • 1499 Fälle im vergangenen Jahr

    Mi., 03.04.2019

    Ärzte-Statistik: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern

    Die meisten Beschwerden gab es nach Behandlungen von Knie- und Hüftgelenksarthrosen, Oberschenkelbrüchen und Bandscheibenschäden.

    Dass Medizinern etwas Gravierendes misslingt, ist relativ selten. Doch die Folgen für die Patienten können beträchtlich sein. Die Ärzte legen neue Zahlen dazu vor - komplette amtliche Daten gibt es nicht.

  • Gesundheit

    Mi., 03.04.2019

    Ärzte-Statistik: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern

    Berlin (dpa) - Die Zahl der festgestellten Behandlungsfehler in Kliniken und Praxen in Deutschland ist nach Daten der Ärzteschaft im vergangenen Jahr erneut leicht zurückgegangen. Bestätigt wurden fast 1500 Fälle mit Fehlern oder Mängeln bei der Risikoaufklärung als Ursache für Gesundheitsschäden, wie die Bundesärztekammer am mitteilte. Im Jahr 2017 waren 1783 solche Fälle bestätigt worden. Zum Tod von Patienten führten Fehler nun in 88 der festgestellten Fälle. Die meisten Beschwerden gab es nach Behandlungen von Knie- und Hüftgelenksarthrosen, Oberschenkelbrüchen und Bandscheibenschäden.

  • Gesundheit

    Mi., 03.04.2019

    Ärzte-Statistik: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern

    Berlin (dpa) - Die Zahl der festgestellten Behandlungsfehler in Kliniken und Praxen in Deutschland ist nach Daten der Ärzteschaft im vergangenen Jahr erneut leicht zurückgegangen. Bestätigt wurden 1499 Fälle mit Fehlern oder Mängeln bei der Risikoaufklärung als Ursache für Gesundheitsschäden, wie die Bundesärztekammer mitteilte. Im Jahr 2017 waren 1783 solche Fälle festgestellt worden. Insgesamt trafen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft im vergangenen Jahr 5972 Entscheidungen zu mutmaßlichen Fehlern.