Bodendenkmal



Alles zum Schlagwort "Bodendenkmal"


  • Kein Bodendenkmal auf JVA-Gelände

    Mi., 08.01.2020

    Zeitplan für Gefängnisbau wird nicht durch archäologische Funde beeinträchtigt

    Das Luftbild zeigt das frisch geackerte Gelände (vier Quadranten im oberen Bereich), auf dem die neuen JVA entstehen soll, noch vor Beginn der Grabungsarbeiten.

    Traurige Botschaft für die Archäologen, Entwarnung für den Bauherrn: Auf dem Gelände der geplanten neuen Justizvollzugs-Anstalt (JVA) an der Telgter Straße haben sich „die Verdachtsmomente auf Existenz eines Baudenkmals nicht bestätigt“, erklärt Dr. Aurelia Dickers von der Denkmalsbehörde der Stadt Münster auf Anfrage unserer Zeitung.

  • Suche nach verborgenen Schätzen

    Mi., 11.12.2019

    Archäologen graben auf Gelände der geplanten JVA nach Bodendenkmälern

    Das Luftbild zeigt das frisch geackerte Gelände (vier Quadranten im oberen Bereich), auf dem die neuen JVA entstehen soll, noch vor Beginn der Grabungsarbeiten.

    Der Herr mit dem Hund an der Leine ist verwundert. Gespannt beobachtet er den Bagger, der bei winterlichem Nieselregen auf einer Ackerfläche östlich der Telgter Straße unentwegt flache Gräben aushebt: „Beginnen hier die Arbeiten für den geplanten Gefängnis-Neubau?“, fragt sich der Spaziergänger. Nein, soweit ist es noch nicht. Es geht nur um eine „Prospektion“ – sprich um die Erkundung (möglicher) archäologischer Stätten im Boden.

  • Bodendenkmal möglicherweise zerstört

    Do., 19.09.2019

    Bagger zu schnell für den LWL

    Gemeinsam mit Markus Freise vom Bauamt der Stadt (li.) besichtigten die Mitglieder des Betriebsausschusses das neue Ameker Regenrückhaltebecken, das möglicherweise an historisch bedeutsamer Stelle errichtet worden ist. Das kleine Foto zeigt die Reste des Bodenfundaments, die bei den Arbeiten vor eingehender Untersuchung zerstört wurden.

    Schon vor zehn Jahren geplant, ist das Regenrückhaltebecken in Ameke endlich fertig. Vor seiner Sitzung besichtigte der Betriebsausschuss die Anlage. Diskutiert wurde im Anschluss darüber, wer dafür verantwortlich ist, dass beim Bau möglicherweise ein Bodendenkmal zerstört wurde.

  • Fachleute sichern zwischen Töpfer-, Horst- und Fürstenbergstraße Schätze

    Do., 19.04.2018

    „Eine typische Pottbäckerstadt“

    Geschützt unter einem Zelt legen die Archäologen derzeit die Überreste eines vermutlich mittelalterlichen Brennofens frei.

    Eigentlich sollten die Arbeiten für einen Wohnkomplex mit 54 Wohnungen zwischen Töpfer-, Fürstenberg- und Horststraße längst begonnen haben. Doch derzeit haben dort noch die Archäologen das Sagen. Denn auf dem 6000 Quadratmeter großen Gelände wurden Bodendenkmäler aus unterschiedlichen Jahrhunderten entdeckt.

  • Bürgerinitiative gegen Windrad

    Mo., 10.04.2017

    „Verein zum Schutz der Haskenau“ geht in die Offensive

    Die mittelalterliche Wallburg gilt als bedeutendes Bodendenkmal.

    Gegenwind gegen die 230-Meter-Anlage: In Gelmer soll Münsters größte Windkraftanlage entstehen - in der Nähe des Bodendenkmals Haskenau. Eine am Sonntag gegründete Bürgerinitiative will das noch verhindern.

  • Zum Thema

    Fr., 21.10.2016

    Alter Siedlungsplatz

    Eigentlich lassen die Archäologen Bodendenkmale, die nicht von Zerstörung bedroht sind, in Frieden. Schließlich haben sie genug damit zu tun, durch Bauarbeiten gefährdete Areale zu untersuchen. Beim Sturm Kyrill im Jahr 2007 allerdings wurden auf der Haschhoffsburg einige Bäume entwurzelt. In den dadurch aufgerissenen Erdlöchern fand der Besitzer alte Keramik und alarmierte die Fachleute. Die Überraschung: Diese Keramik ist deutlich älter als die Burg, sie stammt aus den Jahren 500 bis 0 vor Christus. „Das bedeutet aber nicht, dass es in der Eisenzeit hier schon eine Burg gegeben hat, es dürfte sich um eine normale Siedlung gehandelt haben, die die geschützte Situation zwischen zwei Bächen ausnutzte“, meint Grünewald. Weitere Ausgrabungen seien derzeit nicht geplant.

  • Kommentar: Sanierungsfall Wersebrücke

    Di., 19.04.2016

    Sanierungsfall Wersebrücke

    Die Haskenau kommt nicht zur Ruhe. Ob nun Motorräder das mittelalterliche Bodendenkmal beschädigen oder Pferde zu schwer auf der alten Holzbrücke lasten – dieses außergewöhnlich schöne Fleckchen Münster scheint dem gegenwärtig hohen Freizeitdruck nicht gewachsen.

  • Burggeschichte erlebbar machen

    Mi., 08.07.2015

    Erlebnispfad Burggelände

    Von der Horstmarer Burg ist nichts mehr zu sehen. Übrig sind nur noch Steinschuttwälle, von Gras überwuchert und mit hohen Bäumen umgeben. Nur ein Schild (kleines Bild) weist heute auf die Bedeutung des Geländes hin.

    Die Burg Horstmar, die im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört wurde, ist nur als Bodendenkmal in der Burgmannstadt nachzuempfinden. Mit einem Erlebnispfad will man jetzt die Bedeutung der Burg im Mittelalter deutlich herausstellen.

  • Archäologen bei der Arbeit

    Fr., 06.02.2015

    Archäologen erforschen den Max-Clemens-Kanal

    Dokumentieren, bevor der Bagger kommt: Agnes Marschalkowski von der städtischen Denkmalbehörde dokumentiert den Verlauf und den Aufbau des Max-Clemens-Kanals.

    Münsters Archäologen nutzen die Sanierungsarbeiten an der Straße Am Max-Klemens-Kanal, um den Aufbau und den Verlauf des Bodendenkmals zu dokumentieren.

  • Grafenburg Nottuln

    Do., 23.05.2013

    „Ein unersetzliches Objekt“

    Vom Gelände „Auf der Burg“  hat man einen tollen Blick auf die Stiftskirche. Das Archäologie-Amt ist von der besonderen Bedeutung der Nottulner Burg überzeugt.

    „Für Nottuln ist die Grafenburg das wichtigste Bodendenkmal.“ Das betonte Dr. Christoph Grünewald, Leiter der Außenstelle Münster der Fachabteilung Archäologie/Bodendenkmalpflege beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, bei einem Vortrag im Ausschuss für Gemeindeentwicklung.