Braunkohleausstieg



Alles zum Schlagwort "Braunkohleausstieg"


  • Klima

    Fr., 05.04.2019

    Kohleausstieg: 40 Milliarden Euro für betroffene Länder

    Berlin (dpa) - Die vom Braunkohleausstieg betroffenen Bundesländer sollen bis zum Jahr 2038 eine Fördersumme von insgesamt 40 Milliarden Euro bekommen. 14 Milliarden davon sollen den Ländern als direkte Finanzhilfen zufließen. Das geht aus einem 16-seitigen Eckpunktepapier hervor, das der dpa vorliegt. Die Summe entspricht dem, was die Kohlekommission Ende Januar in ihrem Abschlussbericht gefordert hatte. Schon gestern war ein Kohle-Sofortprogramm mit einem Volumen von 260 Millionen Euro beschlossen worden.

  • Klima

    Fr., 05.04.2019

    Kohleausstieg: Mehr als ein Drittel der Fördergelder für NRW

    Der Förderturm der Zeche Prosper Haniel.

    Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw) - Unter den vom Braunkohleausstieg betroffenen Bundesländern soll Nordrhein-Westfalen einem Bericht zufolge mehr als ein Drittel der Gesamtfördermittel bekommen. Insgesamt sei bis zum Jahr 2038 eine Fördersumme von 40 Milliarden Euro geplant. 14 Milliarden davon sollen den Ländern als direkte Finanzhilfen zufließen, der Rest in Form von «weiteren Maßnahmen zugunsten der Braunkohleregionen», wie aus einem 16-seitigen Eckpunktepapier hervorgeht, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst hatten das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und der «Spiegel» am Freitag darüber berichtet.

  • Energie

    So., 20.05.2018

    Union: Klimaschutz darf Kohlekommission nicht dominieren

    Berlin (dpa) - Um den Auftrag der Kohlekommission zur Planung des Braunkohleausstiegs gibt es weiterhin Ärger. Der Wirtschaftsflügel der Union fordert einen Vorrang für ökonomische Fragen. «Der Umwelt- und Klimaschutz darf die Kommission nicht dominieren», sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer. Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit müssten mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Den Grünen sind die Klimaschutz-Vorgaben dagegen nicht ehrgeizig genug. Das Gremium soll bis Ende dieses Jahres ein Enddatum für den Kohleausstieg festlegen.

  • Energie

    Mi., 24.05.2017

    Braunkohleausstieg: Jobverluste können ausgeglichen werden

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die bei einem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung in NRW wegfallenden Arbeitsplätze könnten einer Studie für einen Ökostrom-Versorger zufolge durch neue Jobs bei den erneuerbaren Energien vollständig ersetzt werden. Laut der Untersuchung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ließen sich bis zum Jahr 2030 in NRW durch den Ausbau der Wind- und Solarenergie landesweit rund 4500 Vollzeitstellen schaffen. Das entspreche der Zahl an Arbeitsplätzen, die es dann noch im rheinischen Braunkohlerevier geben solle, heißt es in der am Mittwoch in Düsseldorf vorgestellten Studie. Rund um die Tagebaue könnten bis 2030 gut 800 neue Jobs durch Aufbau, Betrieb und Wartung von alternativen Energieanlagen entstehen.

  • Demonstrationen

    Mo., 20.04.2015

    Menschenkette für Braunkohleausstieg am Tagebau Garzweiler

    Ein Plakat für die Anti-Kohle-Kette.

    Erkelenz (dpa/lnw) - Mit einer Menschenkette am rheinischen Braunkohletagebau Garzweiler wollen Klimaschützer für einen Ausstieg aus der Braunkohle in Deutschland demonstrieren. Ein Bündnis aus Klimaschützern erwartet für Samstag (25. April) zur Demonstration am westlichen Tagebaurand rund 5000 Menschen. Sie sollen eine etwa 7,5 Kilometer lange Kette von dem fast schon komplett umgesiedelten Dorf Immerath bis nach Keyenberg in Erkelenz reichen, das 2023 weggebaggert werden soll. «Im rheinischen Revier müsste eigentlich in fünf Jahren Schluss sein, um die Klimaschutzziele von Land und Bund zu erreichen», sagte der Sprecher des Bündnisses, Dirk Jansen, am Montag in Erkelenz-Holzweiler.