Briefkastenfirma



Alles zum Schlagwort "Briefkastenfirma"


  • Banken und Wohnungen im Visier

    Mi., 15.05.2019

    Bundesweite Steuer-Razzia nach «Panama Papers»-Auswertung

    Justiz und Steuerbehörden beschuldigen acht Privatleute, über eine frühere Tochtergesellschaft der Deutschen Bank Briefkastenfirmen in Steueroasen gegründet und so Geld am deutschen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

    Die Enthüllungen über Briefkastenfirmen im Steuerparadies Panama ziehen auch drei Jahre später ihre Kreise. Bundesweit durchsuchen Fahnder Wohnungen und Geschäftsräume. Der Verdacht: Reiche Privatleute haben reichlich Geld am deutschen Staat vorbeigeschleust.

  • Kampf gegen Steuerbetrug

    Mi., 24.04.2019

    «Panama Papers»: Rund 150 Steuerstrafverfahren laufen

    Im Jahr 2016 hatte ein internationales Medien-Netzwerk mit den «Panama Papers» Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt.

    Die «Panama Papers» haben einen gigantischen Datenberg über Briefkastenfirmen erbracht. Ein Kasseler Sonderteam hat bisher nur einen kleinen Teil gesichtet - und ist dennoch optimistisch. Die steuerlichen Mehreinnahmen halten sich aber in Grenzen.

  • Kriminalität

    Di., 04.07.2017

    Regierungskreise: BKA kauft «Panama Papers»

    Berlin (dpa) - Im Kampf gegen organisierte Kriminalität hat das Bundeskriminalamt die im vergangenen Jahr veröffentlichen «Panama Papers» zu dubiosen Geschäften mit Briefkastenfirmen gekauft. Das bestätigten Regierungskreise in Berlin. Für den Erwerb seien fünf Millionen Euro ausgegeben worden. Der Datensatz werde auch genutzt, um möglichen Steuerbetrügern aus Deutschland auf die Spur zu kommen. Vor mehr als einem Jahr hatte ein internationales Netzwerk mehrerer Medien mit den «Panama Papers» Geschäfte in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt.

  • EU

    Di., 30.05.2017

    EU-Kommissionschef Juncker vor Panama-Untersuchungsausschuss

    Brüssel (dpa) - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird heute vom Panama-Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments befragt. Das Gremium versucht, den Skandal um Steuerhinterziehung über Briefkastenfirmen aufzuklären. Juncker soll in seiner Rolle als früherer Regierungschef von Luxemburg aussagen, das jahrelang als Steuerparadies galt. Die Grünen halten Juncker vor, nichts dagegen unternommen zu haben. Auch die Maßnahmen der EU-Kommission gegen Steuerflucht sollen Thema sein. Juncker ist seit 2014 Chef der Brüsseler Behörde.

  • Steuern

    Mi., 10.05.2017

    NRW-Fahnder prüfen mögliche Steuertricks über Malta

    Düsseldorf (dpa) - Steuerfahnder in Nordrhein-Westfalen gehen möglichen Steuertricksereien deutscher Unternehmen über Briefkastenfirmen auf Malta nach. Ein anonym an die Fahnder übermittelter Datenträger mit bis zu 70 000 maltesischen Firmen werde geprüft, sagte NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Nach einer ersten Auswertung stünden 1700 bis 2000 dieser Firmen in Verbindung mit deutschen Eigentümern. Es gehe auch um Niederlassungen bekannter deutscher Konzerne. Ganz offensichtlich gebe es Unregelmäßigkeiten.

  • Geldwäsche-Gesetz im Kabinett

    Di., 21.02.2017

    Einigung über Transparenzregister

    Finanzminister Schäuble (L) und Justizminister Maas während einer Kabinettssitzung im Kanzleramt.

    Vor etwa einem Jahr schrecken die «Panama Papers» mit Enthüllungen über Finanzgeschäfte in Streueroasen und Briefkastenfirmen die Öffentlichkeit auf. Solche Konstrukte sollen nun aus der Anonymität geholt werden. Doch lange streiten Mass und Schäuble über Details.

  • «Panama Papers»

    Sa., 24.12.2016

    Titel «Journalisten des Jahres» geht an «SZ»-Team

    Die Journalisten Bastian Obermayer (l) und Frederik Obermaier (r) wurden für ihre Recherchen zu den «Panama Papers» ausgezeichnet.

    Dubiose Briefkastenfirmen und ihre Kunden - dazu recherchierte ein dreiköpfiges Investigativ-Team der «Süddeutschen Zeitung». Ein Branchenmagazin verlieh ihnen dafür den Preis «Journalisten des Jahres».

  • «Offshore-Firmen»

    Mi., 21.12.2016

    Schärferer Kampf gegen Steuerbetrug über Briefkastenfirmen

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble im Plenarsaal des Bundestages in Berlin.

    «Offshore-Firmen» sind nicht per se illegal, werden aber oft für Steuerbetrug und Geldwäsche missbraucht. Nach den Enthüllungen der sogenannten Panama-Papers erhält der Fiskus mehr Eingriffsrechte, die Transparenz wird erhöht, ebenso die Strafe bei Verstößen.

  • Steuern

    Mi., 21.12.2016

    Gesetzespaket gegen Steuerbetrug über Briefkastenfirmen

    Berlin (dpa) - Der Staat soll schärfer gegen Steuerbetrug über Briefkastenfirmen vorgehen können. Das Bundeskabinett verabschiedete dazu ein Gesetzespaket, das strengere Meldepflichten für Steuerzahler und Banken sowie höhere Strafen vorsieht. Finanzinstitute sollen zudem für Steuerausfälle in Haftung genommen werden. Geplant sind erweiterte Auskunftspflichten und Ermittlungsbefugnisse für den Fiskus. Auslöser waren die «Panama Papers» mit Enthüllungen über dubiose Geschäfte mit Briefkastenfirmen. 

  • Für Steuerbetrug missbraucht

    Do., 03.11.2016

    Schäuble geht schärfer gegen Briefkastenfirmen vor

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht schärfer gegen Steuerbetrug über Briefkastenfirmen vor.

    «Offshore-Firmen» werden für Steuerbetrug missbraucht. Nach der Einigung von Bund und Ländern auf eine nationale Offensive gegen Betrug und Geldwäsche über Steueroasen folgt nun der entsprechende Gesetzentwurf. Der dürfte in der Wirtschaft für Diskussionen sorgen.