Chemiewaffen



Alles zum Schlagwort "Chemiewaffen"


  • Menschenrechtsverletzungen

    Mo., 07.12.2020

    EU beschließt neues Sanktionsinstrument

    Die EU will Menschenrechtsverletzungen nun mit einem neuen Sanktionsinstrument ahnden.

    Bei der Ahndung von Menschenrechtsverletzungen in Ländern wie China, Russland oder Saudi-Arabien galt die EU bislang oft als handlungsunfähig oder zumindest als sehr langsam. Das soll sich nun ändern. Eine hohe Hürde wird aber vorerst bleiben.

  • Einfacheres Verfahren

    Mo., 19.10.2020

    EU-Pläne für Sanktionen wegen Menschenrechtsverstößen

    Nach dpa-Informationen unterstützt die EU-Kommission die Idee, dass die einzelnen Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen bereits mit einer qualifizierten Mehrheit der Mitgliedstaaten getroffen werden können und keine Einstimmigkeit erforderlich ist.

    Die EU will sich ein neues Instrument zur Bestrafung von Menschenrechtsverstößen zulegen. Nun hat die Kommission einen Vorschlag gemacht, wie es aussehen könnte. Ob eine Kernforderung des EU-Parlaments umgesetzt wird, ist aber sehr fraglich.

  • Vergiftung von Kreml-Kritiker

    Mo., 12.10.2020

    Fall Nawalny: EU bringt neue Russland-Sanktionen auf den Weg

    Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell zu Beginn des Treffens der EU-Außenminister in Luxemburg.

    Die Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny mit einem Nervenkampfstoff hat in ganz Europa für Entsetzen und Empörung gesorgt. Die EU will nun reagieren. Aus Moskau kommen Drohungen.

  • «Äußerst besorgniserregend»

    Di., 06.10.2020

    Chemiewaffen-Organisation bestätigt Nervengift bei Nawalny

    Dieses Foto zeigt Alexej Nawalny. Der russische Oppositionsführer hat es auf seinem Instagram-Account veröffentlicht.

    Kremlgegner Nawalny bricht zusammen. Vergiftet. Spuren von Nowitschok findet ein Bundeswehrlabor. Nun sagt auch die OPCW: Es war ein verbotener Kampfstoff. Es werden Konsequenzen gefordert.

  • Konflikte

    Di., 06.10.2020

    Chemiewaffen-Organisation bestätigt Nowitschok-Einsatz gegen Nawalny

    Berlin (dpa) - Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) hat bestätigt, dass der russische Kremlgegner Alexej Nawalny mit einem chemischen Nervengift der Nowitschok-Gruppe vergiftet wurde. Die Ergebnisse der von der OVCW beauftragten Referenzlabore stimmten mit den Ergebnissen überein, die bereits durch Speziallabore in Deutschland, Schweden und Frankreich erzielt worden seien, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag in Berlin mit.

  • OPCW-Bericht

    Mi., 08.04.2020

    Ermittler sehen Syriens Luftwaffe hinter Giftgasangriffen

    Der Sitz der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag.

    Seit Beginn des Bürgerkriegs vor mehr als neun Jahren ist Syrien immer wieder von Angriffen mit Chemiewaffen erschüttert worden. Die Regierung weist stets jede Verantwortung zurück. Ermittler kommen in einem neuen Bericht zu einem anderen Ergebnis.

  • US-Bericht zurückgewiesen

    Mi., 22.05.2019

    Aktivisten: Kein Beleg für Giftgasangriff in Syrien

    Assads Truppen hatten den Rebellen zuletzt Einflussgebiete in Hama und der Provinz Idlib abgerungen.

    Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien hat es Dutzende Berichte über den Einsatz von Chemiewaffen gegeben. Jetzt prüft Washington Hinweise auf einen neuen Giftgasangriff der Regierung - und droht zugleich.

  • Konflikte

    Mi., 22.05.2019

    USA sprechen von Hinweisen auf Chemiewaffeneinsatz in Syrien

    Washington (dpa) - Das US-Außenministerium prüft nach eigenen Angaben Hinweise auf einen möglichen Chemiewaffeneinsatz der syrischen Regierungstruppen vor wenigen Tagen. Das Ministerium teilte mit, es gebe Anzeichen, dass die Streitkräfte des Präsidenten Baschar al-Assad bei einer Attacke am Sonntag im Nordwesten des Landes Chemiewaffen eingesetzt hätten. US-Präsident Donald Trump hatte Assad in der Vergangenheit mehrfach mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht, falls Chemiewaffen eingesetzt werden sollten.

  • Konflikte

    Mi., 22.05.2019

    USA: Hinweise auf Chemiewaffeneinsatz in Syrien

    Washington (dpa) - Das US-Außenministerium prüft Hinweise auf einen möglichen Chemiewaffeneinsatz der syrischen Führung. Das Ministerium teilte mit, es gebe Anzeichen, dass die Kräfte des syrischen Präsidenten Assad am vergangenen Sonntag im Nordwesten des Landes Chemiewaffen eingesetzt hätten. Man sammele noch Informationen zu diesem Vorfall. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten würden aber schnell und in angemessener Weise reagieren, falls das Assad-Regime Chemiewaffen benutzt habe, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Morgan Ortagus.

  • Konflikte

    Sa., 02.03.2019

    Chemiewaffen-Einsatz in Syrien: Berlin für Verbot

    Berlin (dpa) - Deutschland will sich nach neuen Erkenntnissen über einen wahrscheinlichen Chemiewaffenangriff in Syrien im UN-Sicherheitsrat für die Durchsetzung des Verbots aller Chemiewaffen-Einsätze stark machen. Das erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Gestern hatte die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen ihren Abschlussbericht zu einem Angriff am 7. April vergangenen Jahres auf die syrische Stadt Duma vorgelegt. Es gebe «vernünftige Gründe» anzunehmen, dass dabei giftige Chemikalien als Waffe eingesetzt worden seien, hieß es in dem Bericht.