Dammbruch



Alles zum Schlagwort "Dammbruch"


  • Notfälle

    So., 24.03.2019

    Brasilien: Große Gefahr eines weiteren Dammbruchs

    Rio de Janeiro (dpa) - Rund zwei Monate nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine im Südosten Brasiliens mit mehr als 200 Toten droht in der Gegend erneut ein Damm zu bersten. Ein unabhängiger Prüfer habe herausgefunden, dass die Stabilität des Sul Superior Damms an der Gongo Soco Mine kritisch sei, teilte der Bergbaukonzern Vale mit. Das Anheben auf die höchste Risikostufe drei habe bereits zu Evakuierungen geführt. Die Stufe bedeute, dass die «drohende Gefahr» eines Dammbruchs bestehe, sagte Flavio Godinho vom Zivilschutz dem Sender Globo.

  • Umwelt

    Do., 14.03.2019

    Dammbruch: Mitarbeiter von TÜV Süd müssen wieder in Haft

    Belo Horizonte (dpa) - Nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine nahe der brasilianischen Stadt Brumadinho mit mindestens 200 Toten hat die Justiz erneut Haft für elf Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale und zwei des Tüv Süd angeordnet. Der Gerichtshof des Bundesstaates Minas Gerais im Südosten Brasiliens machte damit die im Februar angeordnete Entlassung der Mitarbeiter rückgängig. Der Dammbruch gilt als die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens. Vorläufige Ermittlungen deuten darauf hin, dass auch Mitarbeiter von TÜV Süd von Stabilitätsrisiken am Damm wussten.

  • Sechs Wochen nach Katastrophe

    Fr., 08.03.2019

    Dammbruch in Brasilien: TÜV Süd prüft mögliche Versäumnisse

    Eine Luftaufnahme zeigt die Schlammlawine nach dem Dammbruch bei der Gemeinde Brumadinho.

    München (dpa) - Sechs Wochen nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien mit mehr als 180 Toten prüft der TÜV Süd mögliche Versäumnisse bei dem Unglück und schließt Konsequenzen nicht aus.

  • Notfälle

    So., 03.03.2019

    Brasilien: Konzernchef tritt nach Damm-Tragödie zurück

    Belo Horizonte (dpa) - Nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien mit fast 200 Toten lässt der Chef des Betreiberkonzerns sein Amt bis auf Weiteres ruhen. Fábio Schvartsman und drei weitere Manager hätten dem Vorstand einen temporären Rücktritt von ihren Funktionen angeboten, teilte das Bergbauunternehmen Vale mit. Der Konzern habe zuvor Empfehlungen der Generalstaatsanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Minas Gerais erhalten, die diese personellen Konsequenzen befürwortet hätten.

  • Notfälle

    Mi., 27.02.2019

    Nach Dammbruch in Brasilien acht Verdächtige freigelassen

    Rio de Janeiro (dpa) - In Brasilien sind acht nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine festgenommene Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale wieder auf freiem Fuß. Es gebe kein Risiko, dass sie die Ermittlungen der Justiz behindern könnten, entschied der Oberste Gerichtshof Brasiliens laut Medienberichten. Bei dem Dammbruch im Bundesstaat Minas Gerais am 25. Januar waren mindestens 180 Menschen ums Leben gekommen, wie die Feuerwehr gestern nach Bergung eines weiteren Opfers bilanzierte. Die acht Vale-Mitarbeiter stehen im Verdacht, Verantwortung für den Dammbruch zu tragen.

  • Notfälle

    Sa., 23.02.2019

    Dammbruch verhindert: Feuerwehr pumpt Löschteich ab

    Notfälle: Dammbruch verhindert: Feuerwehr pumpt Löschteich ab

    Mettmann (dpa/lnw) - Den drohenden Bruch eines Deichs bei einem Löschwasser-Reservoir in Mettmann haben Feuerwehrleute und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) erfolgreich abgewendet. Dabei gestalteten sich die Sicherungsarbeiten seit Donnerstagmorgen sehr aufwendig. 23,4 Millionen Liter Wasser mussten aus dem Löschteich in den Mettmanner Bach abgepumpt werden. Es hatte zuvor auf einen beschädigten Überlauf gedrückt, der von Erdreich unterspült war, schilderte ein Sprecher. Dadurch drohte der das Gewässer umgebende Damm zu bersten. Die Stelle wurde repariert. Wasser aus dem Bach füllte den Teich anschließend wieder auf. Der Fischbestand war laut Feuerwehr nicht gefährdet.

  • Bergbau

    Mo., 18.02.2019

    Brasilien: Ermittler suchen Verantwortliche für Dammbruch

    Belo Horizonte (dpa) - Nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien wollen die Ermittler die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Minas Gerias vernahm mehrere festgenommene Mitarbeiter des Bergbaukonzerns Vale. Die Ermittler interessierte vor allem, ab wann die Manager und Techniker Kenntnis von dem schlechten Zustand des Damms hatten, berichtete das Nachrichtenportal G1. Der Damm war am 25. Januar gebrochen. Eine Schlammlawine rollte über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen hinweg. Mindestens 169 Menschen starben.

  • Nach Dammbruch

    So., 17.02.2019

    Bis zu 70 Vermisste nach Unglück in Goldmine in Simbabwe

    Ein Frau wartet auf eine Nachricht von ihren Sohn, der mit Dutzenden Goldsuchern in einer Mine gefangen ist.

    Harare (dpa) - Nach einem Unglück in einer Goldmine in Simbabwe sind etwa 60 bis 70 Menschen vermisst worden. Ihre Überlebenschancen schwänden mit jedem Tag weiter, erklärte der stellvertretende Bergbauminister Polite Kambarami am Samstag.

  • Notfälle

    Mo., 04.02.2019

    Brasilien: Zahl der Todesopfer nach Dammbruch steigt auf 134

    Brumadinho (dpa) - Nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 134 gestiegen. Fast 200 Menschen werden noch vermisst, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Die Zahl der Toten dürfte noch weiter steigen. Nach Einschätzung der Rettungskräfte besteht kaum noch die Aussicht, Überlebende zu finden. Der Damm des Bergbaukonzerns Vale war am 25. Januar gebrochen. Eine Schlammlawine war über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen hinweggerollt.

  • Notfälle

    Sa., 02.02.2019

    Zahl der Todesopfer nach Dammbruch in Brasilien steigt weiter an

    Brumadinho (dpa) - Die Zahl der Toten nach einem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist auf 121 Tote angestiegen. 226 weitere Menschen werden noch vermisst, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Nach Einschätzung der Rettungskräfte besteht kaum noch die Aussicht, Überlebende zu finden. Der Damm an der Mine Córrego do Feijão des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale war am 25. Januar gebrochen. Eine Schlammlawine rollte über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais hinweg und begrub Menschen, Häuser und Tiere.