Down-Syndrom



Alles zum Schlagwort "Down-Syndrom"


  • Foto-Ausstellung von Jenny Klestil: „Glück kennt keine Behinderung“

    Mi., 19.06.2019

    Bilder für eine andere Wahrnehmung

    Jutta und Wolfram Kötting zeigten sich sehr angetan von den Fotografien von Jenny Klestil, insbesondere von einem Porträt, das Mutter und Tochter in inniger Verbundenheit zeigen.

    „Jennys Bilder haben mich aus dem Loch nach der Geburt von Mathilda herausgeholt.“ So schilderte Jana Niederhäuser, die Initiatorin der Ausstellung „Glück kennt keine Behinderung“, in ihren Begrüßungsworten die Wirkung der Fotografien, die Jenny Klestil von Kindern mit Down-Syndrom und deren Familien gemacht hat. Die beeindruckenden Momentaufnahmen sind jetzt bis zum 12. Juli in einer Ausstellung zu sehen.

  • Ausstellung in der Waldorfschule

    So., 09.06.2019

    „Glück kennt keine Behinderung“

    Die Bilder Klestils zeigen Menschen so, wie sie sind, und betonen die Stärken eines jeden Einzelnen.

    „Glück kennt keine Behinderung“: Diese besondere Ausstellung haben Jana Niederhäuser aus Everswinkel und der Kulturkreis Everswinkel in die Region geholt. Die Freie Waldorfschule war sofort gerne bereit, ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Bisher haben fast 1000 Menschen mit Down-Syndrom an dem Projekt mitgewirkt und „Glück kennt keine Behinderung“ zu einer fröhlichen Bildersammlung gemacht.

  • Down-Syndrom

    Di., 04.06.2019

    „Wir möchten darüber reden“

    Eine Medizinisch-technische Assistentin mit der Blutprobe einer schwangeren Frau. Es gibt Tests, die anhand einer Blutprobe der Mutter die Trisomien 21, 18 und 13 beim ungeborenen Kind ausschließen oder bestätigen können.

    Der Lokale Teilhabekreis hat sich in seinem Kampf gegen den pränatalen Bluttest auf Trisomie als Regelleistung der Krankenkassen an den Gemeinderat gewandt. Der soll an den Bundestag appellieren.

  • Gen-Untersuchung vor Geburt

    Sa., 18.05.2019

    Nach Bluttest-Debatte bereiten Abgeordnete Vorschläge vor

    Eine Frau bekommt in einer Universitätsklinik Blut abgenommen.

    Sollen Gen-Untersuchungen zur Gesundheit ungeborener Kinder künftig von den Kassen bezahlt werden? Im Parlament gab es dazu eine offene Aussprache, aber noch keine Anträge. Dabei soll es nicht bleiben.

  • Debatte um Bluttests

    Mo., 15.04.2019

    Die bunte Welt der Elena

    Sabine (l.) und Werner Hohenlöchter sagen: „Wir sind da, wo wir hinwollten.“ Nach der Diagnose „Down-Syndrom“ für ihre Tochter Elena brach für sie eine Welt zusammen, seitdem hat sich für sie so gut wie alles zum Guten gewandt.

    Sabine und Werner Hohenlöchter wüssten nicht, was sie getan hätten, wenn es schon Chromosomen-Bluttests gegeben hätte, als ihre Tochter noch nicht geboren war. Elena lebt mit einem Down-Syndrom. Und wie.

  • Debatte über ethische Fragen

    Do., 11.04.2019

    Bundestag unterstützt pränatale Bluttests als Kassenleistung

    Ein sogenannter «Praena-Test» der Firma LifeCodexx, der über eine vorgeburtliche Blutentnahme Aufschluss über eine mögliche Erkrankung des Kindes am Down-Syndrom geben soll.

    Sollen bestimmte Gen-Untersuchungen zur Gesundheit ungeborener Kinder nicht mehr selbst bezahlt werden müssen? In einer offenen Aussprache im Parlament befürworten das die meisten Redner - aber nicht alle.

  • Offene Debatte im Bundestag

    Do., 11.04.2019

    Wie weit darf man mit Gentests bei Ungeborenen gehen?

    Die Aktivistin Natalie Dedreux (M.), die mit dem Down-Syndrom lebt, bei einer Demonstration anlässlich der Bundestagsdebatte über Bluttests für Schwangere.

    Im Parlament geht es nicht alle Tage um grundlegende ethische Fragen. Nach neuen Organspende-Regeln beleuchten die Abgeordneten Chancen und Risiken von Gentests an Ungeborenen. Leicht machen sie es sich nicht.

  • Pränatal- und Geburtsmedizin

    Do., 11.04.2019

    Experten befürchten mehr Abtreibungen bei Down-Syndrom

    Für die Tests wird den Schwangeren ab der 11. Woche Blut abgenommen. Anhand der darin enthaltenen Chromosomenteile des Kindes oder der Plazenta kann unter anderem die Wahrscheinlichkeit berechnet werden, mit der das Kind mit Down-Syndrom auf die Welt kommen würde.

    Mit einem Bluttest können Schwangere die Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms bei ihrem Kind berechnen lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss will diesen zur Kassenleistung für Risiko-Schwangere machen. Verbände befürchten dadurch noch mehr Abtreibungen.

  • Down-Syndrom

    Mo., 08.04.2019

    Spahn begrüßt Debatte über Bluttests vor der Geburt

    Eine Hebamme tastet den Bauch einer schwangeren Frau ab.

    Es ist eine sensible Frage, über die der Bundestag grundsätzlich diskutieren will: Wie weit soll man mit Gen-Untersuchungen zur Gesundheit ungeborener Kinder gehen? Erste Positionen werden klar.

  • Parteien

    Mo., 08.04.2019

    Down-Syndrom-Tests: Laschet gegen Kassen-Finanzierung

    Berlin (dpa/lnw) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat sich strikt gegen eine Kassenfinanzierung von genetischen Bluttest ausgesprochen, mit denen vor der Geburt Hinweise auf das Down-Syndrom möglich sind. «Ich finde, die Kassen sollten das nicht finanzieren. Das Signal, dass man im Vorfeld über die Wertigkeit von Leben urteilt, halte ich für falsch», sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende am Montag vor einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin. Zugleich sprach Laschet von einer «sehr persönlichen Gewissensentscheidung», die am Ende jeder Bundestagsabgeordnete fällen müsse. Es sei gut, diese Debatte nun öffentlich zu führen.