Extremismus



Alles zum Schlagwort "Extremismus"


  • Extremismus

    Mo., 21.10.2019

    Kinder nach Syrien mitgenommen: Anklage gegen IS-Anhängerin

    Karlsruhe (dpa) - Eine deutsche Mutter, die ihre Kinder mit zum IS genommen hat, muss sich aller Voraussicht nach bald in Düsseldorf vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat am dortigen Oberlandesgericht Anklage gegen die Frau erhoben, wie die Karlsruher Behörde am Montag mitteilte. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, die Kinder in Syrien in Lebensgefahr gebracht zu haben. Ein Sohn war 2018 im Bürgerkrieg bei einem Raketenangriff gestorben.

  • Extremismus

    Mo., 21.10.2019

    NRW-Verfassungsschutz achtet auf IS-Rückkehrerinnen

    Kriegerische Konflikte und Chaos in Nordsyrien schüren in Deutschland Ängste vor islamistischen Rückkehrern. Auch die Sicherheitsbehörden in NRW sind alarmiert. Sie wollen ein besonders wachsames Auge auf radikalisierte Frauen und Kinder haben.

  • Extremismus

    So., 20.10.2019

    Tausende Menschen protestieren in Dresden gegen Pegida

    Dresden (dpa) - Mehrere Tausend Menschen haben in Dresden gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert. Anlass war der Jahrestag der selbst ernannten «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes», die am 20. Oktober 2014 ihre erste Versammlung in Dresden abgehalten hatten. Die Veranstalter der Proteste gingen von mehr als 5000 Teilnehmern aus. Zu der Kundgebung hatte das Bündnis «Herz statt Hetze» aufgerufen. Auch Demonstranten aus Chemnitz und Leipzig waren nach Dresden gekommen.

  • Extremismus

    Sa., 19.10.2019

    Solidaritätskonzert für die Opfer des Anschlags von Halle

    Halle (dpa) - Unter dem Motto #HalleZusammen soll nach dem Terroranschlag in der Saalestadt am Nachmittag ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander sowie gegen Ausgrenzung und Hass gesetzt werden. Bei der von verschiedenen Medienunternehmen organisierten Veranstaltung treten Künstler wie Alice Merton, Max Giesinger, Joris und Mark Forster auf. Der Deutsche Stephan B. hatte schwer bewaffnet versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen. Als sein Plan misslang, erschoss er auf der Straße eine 40 Jahre alte Frau und kurz darauf einen 20-jährigen Mann in einem Döner-Imbiss.

  • Extremismus

    Fr., 18.10.2019

    Zentralrat der Juden: «Jetzt ist Handeln gefragt»

    Berlin (dpa) - Mit Blick auf den Terroranschlag von Halle fordert der Zentralrat der Juden konkrete Schritte von den Innenministern. Solidaritätsbekundungen seien das Eine. Doch jetzt sei auch Handeln gefragt. Das sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der dpa vor einem Treffen der Innenminister von Bund und Ländern heute in Berlin. Die Politiker wollen dort über Konsequenzen aus dem Attentat beraten. Es geht um den Kampf gegen den Rechtsextremismus und den Schutz jüdischer Einrichtungen.

  • Extremismus

    Fr., 18.10.2019

    Bundesländer wollen jüdische Einrichtungen besser schützen

    Berlin (dpa) - Nach dem antisemitisch motivierten Anschlag von Halle wollen einige Bundesländer mehr Geld für den Schutz jüdischer Einrichtungen bereitstellen. Damit soll unter anderem in Bayern und Sachsen-Anhalt vor allem der bauliche und technische Schutz von Synagogen verbessert werden. Vielerorts bleiben die nach der Attacke erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an Synagogen und anderen Einrichtungen vorerst bestehen. Das ergab eine Umfrage der dpa bei den Innenministerien und Sicherheitsbehörden der Länder. Teilweise werden die Einrichtungen nun rund um die Uhr von der Polizei bewacht.

  • Extremismus

    Fr., 18.10.2019

    Innenminister beraten nach Terror in Halle

    Berlin (dpa) - Bei einer Sonderkonferenz beraten die Innenminister von Bund und Ländern heute Nachmittag in Berlin über Konsequenzen aus dem rechtsextremistischen Anschlag von Halle. Es soll über bundesweit einheitliche Vorkehrungen zum Schutz von Synagogen und eine weitere Verschärfung des Waffenrechts gesprochen werden. Gleichzeitig wollen in Merseburg Angehörige und Freunde eines der beiden Todesopfer Abschied nehmen. Zu der Trauerfeier werden auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Bundesjustizministerin Christine Lambrecht in der Heimatstadt des 20-Jährigen erwartet.

  • Extremismus

    Do., 17.10.2019

    Nach Anschlag in Halle: Giffey für Gesetz gegen Extremismus

    Berlin (dpa) - Nach dem Terror von Halle hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ein Anti-Extremismus-Gesetz gefordert. «Es gab Chemnitz. Es gab den Mord an Walter Lübke. Und jetzt ein weiteres katastrophales Ereignis. Halle muss der allerletzte Weckruf gewesen sein», sagte die SPD-Politikerin der «Neuen Osnabrücker Zeitung.» Ein Gesetz solle für stabile Strukturen für Präventionsprojekte - etwa Aussteigerprogrammen für Rechtsextremisten - sorgen. Ein neues Jugendmedienschutzgesetz solle außerdem die Medienkompetenz stärken und für eine altersgerechte Kennzeichnung von Spielen sorgen.

  • Extremismus

    Mi., 16.10.2019

    Nach Halle-Attentat: Ermittlungen gegen zwei Männer in NRW

    Mönchengladbach (dpa) - Zwei Männer aus Mönchengladbach sollen das perfide «Manifest» des mutmaßlichen Attentäters von Halle im Internet verbreitet haben. Die Wohnung der Beschuldigten sei durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es bestehe der Verdacht, dass sie «vom Attentäter herrührende» Dokumente mit volksverhetzendem Inhalt «zeitnah zum Attentat von Halle» verbreitet hätten. Gegen die 26 und 28 Jahre alten Männer werde wegen Volksverhetzung ermittelt.

  • Extremismus

    Mi., 16.10.2019

    Nach Halle-Attentat: Ermittlungen gegen zwei Männer in NRW

    Blumen und Kerzen stehen neben der Tür der Synagoge in Halle.

    Der Attentäter von Halle veröffentlichte vor seiner Tat ein perfides «Manifest» im Internet. Zwei Männer in NRW sollen es verbreitet haben. Hatten sie Kontakt zum Attentäter?