Flussgeschichte



Alles zum Schlagwort "Flussgeschichte"


  • Serie Flussgeschichten

    Do., 01.08.2013

    Das Geheimnis des Mühlenbachs

    Michael Laukötter am Mühlenbach: Der Achtjährige scheint fast eins zu sein mit dem Ort, an dem er viel Zeit seiner Kindheit verbringt.

    Die altehrwürdigen Klostermauern, sie liegen unter der dichten Grasnarbe verborgen. Robert Laukötter spürt sie nur beim Mähen unterm Schlepper. Doch früh am Morgen, wenn seine Frau auf dem Balkon des nahen Wohnhauses steht und Kaffee trinkt, scheint es, als gäbe es einen Sprung in der Zeit. „Es ist eine seltsame Vorstellung“, sagt sie. Dass einst dort unten, wenige Meter entfernt, gut 100 Mönche lebten. Und just um diese Tagesstunde zur Kirche strebten. „Mir ist, als könnte ich sie sehen.“

  • Serie Flussgeschichten : Das Geheimnis des Mühlenbachs

    Do., 01.08.2013

    Das Darfelder Kloster Kleinburlo und seine Geschichte

    Das ehemalige Kloster Kleinburlo in Darfeld stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Es trug den Namen Maria Weingarten (Vinea Mariae). Bis zur Aufhebung 1803/12 war es im Besitz verschiedener Orden. 1407 wurden die Klöster Groß- und Kleinburlo getrennt, Letzteres zum Priorat erhoben. 1447/48 schlossen sich die Wilhelmiten in Kleinburlo den Zisterziensern an, die strengere Ordensregeln hatten. Mutterkloster wurde Kamp. Aufgrund hoher Schulden übernahm erst das Domkapitel Münster die Anlage, später pachteten Trappisten das 1803 aufgehobene Kloster. Die endgültige Aufhebung folgte 1812. Es ging in den Besitz des Geschlechts Salm-Horstmar über. 1823 fielen der Besitz und ein Teil des Klosterarchivs an den Geheimrat von Riese. 1835 wurde es von den Grafen Droste zu Vischering erworben.

  • Serie Flussgeschichten

    Di., 23.07.2013

    Rieselfelder in Appelhülsen: Das Paradies liegt neben der Straße

    Damit die seltenen Vogelarten möglichst wenig gestört werden, greift Walter Weigelt auch gerne zum Fernglas. Außerdem gibt es keine Wege in den Appelhülsener Rieselfeldern.

    Die Rieselfelder in Appelhülsen sind ein Vogelparadies. Walter Weigelt kümmert sich seit Jahren ehrenamtlich um das Naturschutzgebiet, das direkt neben einem Gewerbegebiet liegt.

  • Serie Flussgeschichten

    Do., 11.07.2013

    Fischotter erobern sich das Münsterland langsam zurück

    Niels Ribbrock ist Experte in Sachen Fischotter. Er spürt ihnen nach und verfolgt ihre Wege.

    Die Karpfenzucht des Herzogs von Croÿ in Hausdülmen ist für ihn so etwas wie eine Imbissbude. Nur, dass der Gast sein Essen nicht zahlt und dem dort tätigen Fischmeister auch schon Sorgenfalten bereitet hat. Freude dagegen bei Niels Ribbrock von der Biologischen Station in Recklinghausen, der dem guten Esser das Futter gönnt: Der in NRW ausgestorbene Fischotter ist zurück.

  • Serie Flussgeschichten

    Sa., 06.07.2013

    Ein plätscherndes Politikum - Eltingmühlenbach war FMO im Weg

    „Wasser hat etwas Magisches“. Josef Tumbrinck am Eltingmühlenbach.

    Was ihm Wasser bedeutet? Da muss Berufsnaturschützer Josef Tumbrinck nicht lange überlegen. Er sei selbst in der Nähe eines Baches aufgewachsen, sagt er, am Emmerbach in Münster-Hiltrup. Seit jeher habe Wasser wie ein Magnet auf ihn gewirkt, anziehend und besei es Bach, Fluss oder Meer, da kann man wunderbar die Seele baumeln lassen.“

  • Serie Flussgeschichten

    Fr., 07.06.2013

    Wo die Mühlen immer noch klappern

    Traumhafter Blick: Vom Giebelfenster des Speichers blickt Heinrich Wenning auf die Schleifen, die der Bach kurz hinter der Quelle macht.

    Horstmar - Manchmal gönnt er sich diesen Blick. Dann steigt Heinrich Wenning die Eichentreppen hinauf bis unter das Dach des alten Speichers, öffnet die Flügel des Giebelfensters weit und genießt. Er genießt den Blick auf das satte Grün der Büsche am Ufer, auf die kleinen Staubecken am Rande des Bauerngartens, auf den sanften Bogen, den der Bach schlägt. „Ist das nicht schön?“ fragt er. Ja, das ist es. Wunderschön.

  • Serie: Flussgeschichten

    Sa., 01.06.2013

    Rätsel um die Rauschenburg-Ruine in Olfen

    Zwei, die sich mit der Lippe auskennen: Spargelbauer Michael Tenkhoff (l.), dessen Familie seit Generationen an und mit der Rauschenburg lebt – und Dr. Jürgen Ruppert, früher beim Lippeverband für die Lippe zuständig.

    Dort, wo die Römer vor 2000 Jahren die Lippe überquerten, liegt unweit der Stadt Olfen eine alte Wasserburg. Umgeben von einer verlandeten Gräfte, überwuchert von Efeu und hohen Bäumen, gibt sie Historikern Rätsel auf.

  • Serie Flussgeschichten

    Di., 21.05.2013

    Dr. Olaf Niepagenkemper kennt die Flüsse des Münsterlandes wie kaum ein anderer

    Der Haubentaucher füttert seinen Nachwuchs mit Federn, damit die Verdauung besser klappt. Auf seinen Fototouren in der Region ist Dr. Olaf Niepagenkemper ganz nah dran.

    Wasser – für Dr. Olaf Niepagenkemper ist es sein Leben. Der 48-Jährige ist in der Nähe der Schleuse in Münster aufgewachsen, sein Vater ist begeisterter Angler, der Onkel Naturfotograf. Und Niepagenkemper kennt fast jeden Fluss, jeden Bach, jeden Teich im Münsterland. Als Mitarbeiter des Landesfischereiverbandes Westfalen-Lippe hat er sein Hobby, die Fischerei, zum Beruf gemacht. Seine zweite große Leidenschaft, nach seiner Familie natürlich, ist die Fotografie.