Gedenkstele



Alles zum Schlagwort "Gedenkstele"


  • Gedenken an die Deportation jüdischer Münsteraner

    So., 09.12.2018

    „Teuflische Lust am Quälen“

    Am Ort des ehemaligen Gertrudenhofes gedachten Dr. Ferdinand Schumacher (l.) und die weiteren Teilnehmer.

    Vor der Gedenkstele für die Opfer des Holocausts aus Münster an der Warendorfer Straße haben am Sonntag die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Vertreter der Stadt und Privatleute der ersten Deportation jüdischer Bürger 1941 erinnert.

  • Warendorfer Erinnerungsorte: die Gedenkstele auf der Freckenhorster Straße

    Di., 30.08.2016

    Das Gedenken in die Stadt tragen

    Erinnerungsorte: Die Gedenk-Stele auf der Freckenhorster Straße wurde am 12. August 1990 eingeweiht. Der Künstler Gunter Demnig verlegt Stolpersteine in Warendorf (Foto unten, hier mit Matthias M. Ester).

    Das Gedenken an das Schicksal der Warendorfer Juden ist ein gutes Beispiel für das Wechselspiel zwischen Erinnern und Vergessen. So wurde am 12. August 1990 eine Gedenkstele auf der Freckenhorster Straße eingeweiht, die an die Deportation und die Ermordung der Warendorfer Juden erinnert. Bis dahin gab es im öffentlichen Stadtraum schlicht keinen Erinnerungsort, der auf das Schicksal der Juden in Warendorf hinwies.

  • Auswanderer

    So., 14.08.2016

    Gefallen für die Vereinigten Staaten

    Die Namen der beiden Ostbeverner Auswanderer Wilhelm Josef Altenau und Anton Hermann Bullenhaar, die im 19. Jahrhundert im Amerikanischen Bürgerkrieg, stehen auf der Gedenkstele.

    Die Gedenkstele auf dem alten Friedhof verzeichnet 400 Namen von Kriegsopfern. Zwei stechen heraus: Anton Herman Bullenhaar und Wilhelm Josef Altenau. Denn sie fielen im Amerikanischen Bürgerkrieg.

  • Gedenkstele soll keine Namen enthalten

    Mo., 09.05.2016

    Würdigung ohne Hervorhebung

    Über die Lüdinghauser Straße ging am Abend des Karfreitag 1945 eine Gruppe von Ottmarsbocholter Bürgern – von denen nur Wilhelm Kasberg und ein Erich Hammer namentlich bekannt sind – den amerikanischen Truppen mit einer weißen Fahne entgegen und verhinderte damit, dass es im Ort zu Kampfhandlungen kam.

    Das historische Verdienst, Ottmarsbocholt ohne weiteres Blutvergießen am Karfreitag 1945 an die amerikanischen Truppe übergeben zu haben, verdient eine Würdigung. Das beschloss der Bezirksausschuss des Ortsteils. Einzelne Namen der Akteure von damals sollen aber nicht genannt werden.

  • Kranzniederlegung und Vortrag

    Mo., 27.01.2014

    Erinnerung an entsetzliche Taten

    Am Vorabend des Internationalen Holocaustgedenktages haben Vertreter des Vereins „Erinnerung und Mahnung“ zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Pieper einen Kranz an der Gedenkstele an der Königstraße niedergelegt. Mit dem Verlesen der Todesfuge von Paul Celan erinnerten Klaus Beck und Ludwig Rüter an die Ermordung von Millionen jüdischer Menschen. Der Vorsitzende von Erinnerung und Mahnung, Adalbert Hoffmann, gedachte der 13 Menschen aus Telgte, die als Opfer der Terrorherrschaft von 1933 bis 1945 ermordet wurden.

  • Gedenken an die erste Deportation jüdischer Münsteraner

    So., 08.12.2013

    Erinnerung ist eine Ermahnung

    Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson und Ruth Frankenthal, Vertreterin der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster, erinnerten an der Gedenkstele an der Ecke Warendorfer Straße an die erste Deportation jüdischer Münsteraner am 13. Dezember 1941.

  • Gedenkstelle der Öffentlichkeit übergeben

    Mo., 11.11.2013

    Eine Stadt erinnert sich

    Ein Gedenkmarsch führte viele Telgter in die Königsstraße, wo die Stele, die der Verein „Erinnerung und Mahnung“ hat anfertigen lassen, offiziell vor dem Grundstück, auf dem bis 1938 die Synagoge stand, eingeweiht wurde.

    Rund 200 Telgter Bürger waren gekommen, als gestern die vom Verein „Erinnerung und Mahnung“ in Auftrag gegebene Gedenkstele eingeweiht wurde. „Die Stele dient einem doppelten Gedenken, dem an die Synagoge und dem an die 13 Opfer der Terrorherrschaft von 1933 bis 1945“, so der Vereinsvorsitzende Adalbert Hoffmann.

  • Terrorismus

    Sa., 13.07.2013

    Gedenkstätte für NSU-Opfer in Dortmund eingeweiht

    Dortmund (dpa) - In Dortmund erinnert eine Gedenkstätte an die zehn Todesopfer des NSU-Terrors. Mit einer Gedenkfeier übergab die Stadt den Ort der Öffentlichkeit. Zu der Anlage nahe des Hauptbahnhofs gehören eine etwa 400 Quadratmeter große Grünfläche mit einem darauf liegenden Basaltstein sowie eine Gedenkstele mit den Namen der Getöteten. In Dortmund, Nürnberg, Hamburg, München, Rostock, Kassel und Heilbronn soll der Nationalsozialistische Untergrund neun Kleinunternehmer türkischer und griechischer Herkunft sowie eine deutsche Polizistin ermordet haben.

  • Gedenkstelen eingeweiht

    Mo., 03.06.2013

    Vom Fürstbischof zum Weihbischof

    Weihbischof Dr. Christoph Hegge und Hubert Roosmann, Vorsitzender des Heimatvereins (r.), „arbeiteten“ bei der Einweihung der Stelen Hand in Hand.

    Sie sind 2,90 Meter hoch, haben eine quadratische Grundform und erinnern an die einstigen Stadttore: die Gedenkstelen. Am Sonntag wurden sie von Weihbischof Dr. Christoph Hegge gesegnet.

  • Festgottesdienst und Einsegnung der Gedenkstelen / Eröffnung der Kunstroute am Sonntag

    Do., 30.05.2013

    Zweimal einweihen

    Die Stelen im Ortskern sollen an die alten Wehrtore Schöppingens erinnern.

    Die Gemeinde Schöppingen feiert in diesem Jahr Geburtstag – zusammen mit Rheine und Wettringen. Vor 1175 Jahren wurden die drei Kommunen in einer Urkunde Ludwigs des Frommen erstmals erwähnt. Zum Jubiläum gibt es am kommenden Sonntag einen Festgottesdienst in der Brictiuskirche.