Gigawatt



Alles zum Schlagwort "Gigawatt"


  • Energie

    Mo., 08.06.2020

    Thyssenkrupp: Produktion von Wasserstoffanlagen hochfahren

    Die Konzernzentrale von ThyssenKrupp.

    Essen (dpa) - Der Industriekonzern Thyssenkrupp will mehr Elektrolyseanlagen zur Produktion von «grünem» Wasserstoff bauen. Ab sofort könnten pro Jahr Elektrolysezellen mit einer Gesamtleistung von bis zu einem Gigawatt gefertigt werden, teilte Thyssenkrupp am Montag mit. Mit Ökostrom erzeugter «grüner» Wasserstoff sei für eine erfolgreiche Energiewende und das Erreichen der internationalen Klimaziele unverzichtbar. Mit zunehmender Anzahl von Wasserstoffprojekten werde Thyssenkrupp die Produktionskapazitäten ausbauen.

  • Kritik von Naturschützern

    Mi., 03.06.2020

    Deutlich mehr Windparks auf See geplant

    Windräder des Windparks Iberdrola «Wikinger» in der Ostsee vor Rügen.

    Nach langen Verzögerungen soll der Ausbau der Windkraft in Deutschland nun wieder Fahrt aufnehmen - an Land und auf See. Damit will die Bundesregierung ihre Klimaziele erreichen. Verbände begrüßen die neuen Ausbauziele, es gibt aber auch Kritik.

  • Energie

    Mo., 10.02.2020

    Sturm «Sabine» treibt Stromproduktion mit Wind kräftig an

    Essen (dpa) - Sturm «Sabine» hat auch die Stromproduktion aus Windkraft kräftig angetrieben. Zeitweise seien in Deutschland rund 43,7 Gigawatt Windstrom ins Netz eingespeist worden, sagte eine Sprecherin des Übertragungsnetzbetreibers Tennet. Damit sei der bisherige Rekordwert von etwa 43,4 Gigawatt noch einmal übertroffen worden. Nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende stammten zwischen Sonntagmittag und Montagmittag mehr als drei Viertel des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien.

  • Längere Pause steht bevor

    Do., 23.01.2020

    160 neue Windräder auf dem Meer - Politik bremst Wachstum

    Windräder des Offshore-Windparks «Nordsee 1» vor der ostfriesischen Insel Spiekeroog.

    An Land ist der Ausbau der Windenergie schon fast zum Erliegen gekommen, auf See steht eine ähnliche Entwicklung bevor. Die Windkraftlobby fordert von der Politik, die Ausbau-Fesseln zu lockern.

  • Auftakt zum Ausstieg in NRW

    Do., 16.01.2020

    Als Erstes wird ein RWE-Kraftwerk abgeschaltet

    16.01.2020, Nordrhein-Westfalen, Dattel: Das Uniper Kohle-Kraftwerk Datten 4 spiegelt sich im Dortmund-Ems-Kanal. Der Bund, die Kohle-Länder und die Kraftwerksbetreiber hatten sich in der Nacht zum 16.01.2020 bei ihren Verhandlungen über den Fahrplan für den Kohleausstieg in Deutschland geeinigt. Dabei wurde festgelegt, dass der Energiekonzern Uniper das umstrittene Steinkohlekraftwerk Datteln 4 in Betrieb nehmen darf. Foto: Bernd Thissen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

    Den beschlossenen Ausstieg aus der Braunkohle wird anfangs vor allem Nordrhein-Westfalen schultern. Bereits bis Ende 2022 wird der Energiekonzern RWE die ersten sieben Kohlemeiler und eine Brikettfabrik mit zusammen 2,8 Gigawatt abschalten. Das sieht der von Bund, Ländern und Energiekonzernen beschlossene Fahrplan vor.

  • Auf bis zu 20 Gigawatt steigen

    Mo., 07.10.2019

    Windkraft auf Nord- und Ostsee soll fast verdreifacht werden

    Olaf Lies, Niedersachsens Umweltminister, und Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sprechen bei einem Energie-Gipfel zum Thema «Frischen Wind für die Windenergie».

    Hannover (dpa) - Die Erzeugung von Windenergie auf Nord- und Ostsee soll nach Vorstellung der Bundesregierung und der norddeutschen Bundesländer stärker ausgebaut werden als bisher geplant. Von derzeit rund 7 Gigawatt soll die installierte Leistung bis 2030 auf bis zu 20 Gigawatt steigen.

  • Energie

    Mo., 22.07.2019

    Solarbranche warnt vor Investitionsstopp

    Hannover (dpa) - Die Solarbranche fürchtet einen Rückschlag beim Ausbau der Sonnenenergie in Deutschland. Bereits in wenigen Monaten drohe ein Investitionsstopp für Solarstromdächer, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Carsten Körnig, der dpa. Hintergrund ist ein 2012 im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegter Förderstopp beim Erreichen einer Gesamtleistung von 52 Gigawatt. Ende 2018 waren schon 45,9 Gigawatt erreicht, der Zubau 2019 soll bei 3,5 bis 4 Gigawatt liegen. Der Verband fordert zur weiteren Förderung eine Anschlussregelung.

  • Klima

    Mi., 08.05.2019

    Grüne machen Tempo mit Gesetzentwurf für Kohleausstieg

    Berlin (dpa) - Den Grünen geht es beim Kohleausstieg nicht schnell genug voran - jetzt haben sie selbst einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor und sieht vor, dass bis Ende 2022 mindestens drei Gigawatt Braunkohle-Leistung und mindestens vier Gigawatt Steinkohle stillgelegt werden. Details soll die Bundesregierung bis Ende Juni 2020 in einem «Sofortmaßnahmeplan» regeln, der rechtsverbindliche Verpflichtungen der Betreiber zur Stilllegung von Kraftwerksblöcken enthalten soll.

  • Energie

    Do., 14.03.2019

    RWE erwartet Milliardenentschädigungen für Braunkohle-Aus

    Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender von RWE lächelt vor der Bilanzpressekonferenz.

    Essen (dpa) - RWE-Chef Rolf Martin Schmitz erwartet Milliardenentschädigungen für die vorzeitige Abschaltung von Braunkohlekraftwerken. Pro Gigawatt abgeschaltete Leistung müssten die Entschädigungen bei 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, sagte Schmitz am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz des Energiekonzerns in Essen.

  • Energie

    Do., 14.02.2019

    RWE: Abschaltung von Braunkohlekraftwerken kostet Milliarden

    Essen (dpa) - Bei den Verhandlungen über Entschädigungen für die geplante Abschaltung von Braunkohlekraftwerken muss der Bund mit Milliardenforderungen des Energiekonzerns RWE rechnen. Pro Gigawatt abgeschalteter Kraftwerksleistung erwarte man Kosten von rund 1,2 Milliarden Euro, sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag in Essen. Es handele sich aber nur um erste Schätzungen, da unter anderem noch nicht entschieden sei, welche Kraftwerke abgeschaltet werden sollen. Auch zum Zeitpunkt der Abschaltungen gebe es noch keine Klarheit.