Hungertod



Alles zum Schlagwort "Hungertod"


  • Prozesse

    Mi., 08.01.2020

    Debatte um Geldstrafe nach Hungertod eines Kleinkindes

    Arnsberg (dpa/lnw) - Die Geldstrafe für eine Jugendamtsmitarbeiterin nach dem Hungertod eines Zweijährigen hat eine Debatte um das Strafmaß und Grundprobleme der Jugendamtsarbeit ausgelöst. Nach dem Tod des Jungen im Sauerland hatte das Landgericht Arnsberg am Dienstag eine deutlich mildere Strafe verhängt als die erste Instanz. Die heute 31-jährige Mitarbeiterin des zuständigen Jugendamts soll wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen 50 Tagessätze à 70 Euro zahlen. Das Amtsgericht Medebach hatte sie zunächst zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt, weil sie den Tod des Jungen hätte «verhindern müssen und verhindern können». Die Mutter des Kleinkindes hatte drei Jahre und sechs Monate Gefängnis erhalten.

  • Prozesse

    Di., 07.01.2020

    Prozess um verhungertes Kind: Freispruch gefordert

    Der Eingangsbereich des Landgerichts Arnsberg.

    Arnsberg (dpa/lnw) - Nach dem Hungertod eines Kleinkinds im Sauerland hat die Verteidigung einer angeklagten Jugendamtsmitarbeiterin einen Freispruch gefordert. Das sagte eine Sprecherin des Landgerichts Arnsberg am Dienstag. Ein Urteil in dem Berufungsverfahren wurde noch für den Nachmittag erwartet. In erster Instanz war die heute 31-Jährige wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten zur Bewährung verurteilt worden.

  • Artenschwund

    Do., 23.05.2019

    Singvögeln droht der Hungertod

    In der freien Landschaft und in Gärten wird es immer stiller: Der Bestand an Singvögeln – hier ein Rotkehlchen – schrumpft nach Beobachtungen von Naturschützern bedrohlich.Erschreckender Befund: Friedhelm Scheel hat in einem Nistkasten drei halbwüchsige, verendete Kohlmeisen entdeckt. Er vermutet, dass sie verhundert sind.

    Wer sich auf seinem Grundstück über ein vielstimmiges Konzert von Singvögeln freuen möchte, sollte dieses möglichst naturnah gestalten, empfiehlt der Naturschutzbund (Nabu) Deutschland. Doch das scheint nicht mehr viel zu helfen. Friedhelm Scheel, Umweltaktivist aus Westerkappeln, beobachtet selbst in seinem großen, grünen Garten „eine absolut alarmierende Entwicklung“.

  • Artenschwund

    Do., 23.05.2019

    Singvögeln droht der Hungertod

    In der freien Landschaft und in Gärten wird es immer stiller: Der Bestand an Singvögeln – hier ein Rotkehlchen – schrumpft nach Beobachtungen von Naturschützern bedrohlich.Erschreckender Befund: Friedhelm Scheel hat in einem Nistkasten drei halbwüchsige, verendete Kohlmeisen entdeckt. Er vermutet, dass sie verhungert sind.

    Wer sich auf seinem Grundstück über ein vielstimmiges Konzert von Singvögeln freuen möchte, sollte dieses möglichst naturnah gestalten, empfiehlt der Naturschutzbund (Nabu) Deutschland. Doch das scheint nicht mehr viel zu helfen. Friedhelm Scheel, Umweltaktivist aus Westerkappeln, beobachtet selbst in seinem großen, grünen Garten „eine absolut alarmierende Entwicklung“.

  • Prozesse

    Do., 05.07.2018

    Verhungerter Junge: Verurteilte Mutter geht in Revision

    Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main.

    Arnsberg (dpa/lnw) - Nach dem Hungertod des kleinen Anakin im Sauerland wehrt sich die Mutter gegen ihre mehrjährige Haftstrafe. Nach Angaben des Landgerichts Arnsberg von Donnerstag hat der Anwalt wie angekündigt Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt. Über die Revision entscheidet jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Er prüft auf Verfahrensfehler und legt fest, ob der Prozess neu aufgerollt werden muss.

  • Prozesse

    Fr., 15.06.2018

    Mutter von verhungertem Jungen zu Haftstrafe verurteilt

    Das Landgericht in Arnsberg.

    Arnsberg (dpa) - Im Prozess um den Hungertod des zweijährigen Anakin ist die Mutter zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Sie sei der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, hieß es. Die Mutter von zehn Kindern habe sich nicht ausreichend um ihren Sohn gekümmert und ihn verhungern lassen, zeigten sich die Richter am Freitag vor dem Landgericht Arnsberg überzeugt. Anakin und seine Schwester waren am Ende ihres Martyriums bis auf die Knochen abgemagert.

  • Prozesse

    Mi., 16.05.2018

    Hungertod eines Zweijährigen: Siebte Prozess-Unterbrechung

    Das Schild des Landgerichts Arnsberg in NRW.

    Arnsberg (dpa/lnw) - Nach insgesamt sieben Unterbrechungen wird der Prozess um den Hungertod eines Zweijährigen und die Unterernährung seiner jüngeren Schwester am späten Mittwochnachmittag fortgesetzt. Offen ist, ob das Landgericht Arnsberg an diesem bislang letzten Verhandlungstermin noch ein Urteil sprechen wird oder neue Termine festlegt.

  • Prozesse

    Mi., 07.02.2018

    Prozess um verhungerten Jungen: Geschwister sollen aussagen

    Die Angeklagte spricht mit ihrem Verteidiger Stephan Lucas.

    Im Prozess um den Hungertod eines zweijährigen Jungen ist das Urteil erneut verschoben worden. Jetzt sollen noch mehrere Geschwister in den Zeugenstand gerufen werden.

  • Prozesse

    Fr., 24.11.2017

    Prozess um verhungerten Sohn: Geständnis eingeschränkt

    Angeklagte Tanja S. mit ihrem Anwalt Dieter Bräuer im Amtsgericht Medebach.

    Arnsberg (dpa) - Im Prozess um den Hungertod eines zwei Jahre alten Jungen im Sauerland hat die angeklagte Mutter ihr Geständnis außerhalb des Gerichts eingeschränkt. Die 40-Jährige schrieb an eine Pflegemutter, sie habe vor Gericht gelogen, um ihren Kindern eine Aussage zu ersparen und eine Bewährungsstrafe zu erreichen. Eines oder mehrere ihrer zehn Kinder werden von der Pflegemutter betreut.

  • Zehnfache Mutter

    Mi., 06.09.2017

    Mutter nach Hungertod von Anakin: Habe meine Kinder geliebt

    Im Amtsgericht Arnsberg ist heute der Auftakt im Prozess gegen eine Mutter, die laut Anklage ihren zwei Jahre alten Sohn verhungern ließ.

    Als der zwei Jahre alte Anakin verhungerte, wog er nur noch sechs Kilogramm. Seine kleine Schwester war lebensgefährlich abgemagert. Die zehnfache Mutter will das nicht gesehen haben.