Jesidischen



Alles zum Schlagwort "Jesidischen"


  • Jesidische Kinder aus Senden in Armenien

    Di., 24.12.2019

    Zwischen Bangen und Hoffen auf Wiederkehr

    Schüler des Joseph-Haydn Gymnasiums (Foto), der Marienschule sowie die Spieler der D1 des VfL Senden setzten sich für die Rückkehr der jesidischen Familie Schamirov nach Senden ein.

    Das Schicksal der im Mai nach Armenien ausgewiesenen jesidischen Familie Schamirov ist ungewiss, sie schwebt zwischen Bangen und Hoffen. Ein Freundeskreis setzt sich weiterhin dafür ein, dass zumindest die beiden talentierten Söhne ihre Schullaufbahn in Deutschland fortsetzen dürfen.

  • Breite Solidarität für abgeschobene jesidische Familie

    Fr., 24.05.2019

    Sendener knüpfen Netz der Hilfe

    Über 60 Unterstützer aller Altersgruppen fanden sich am Donnerstagabend in der Gaststätte Journal zusammen, um einen Weg zu finden, über den die abgeschobene jesidische Familie Schamirov nach Senden zurückkehren kann.

    Die Abschiebung der vierköpfigen jesidischen Familie Schamirov bewegt in Senden nicht allein die Herzen, sondern auch und Hirne: Über 60 Unterstützer machten sich am Donnerstagabend in der Gaststätte Journal Gedanke, wie eine Rückkehr ermöglicht werden kann. Dabei wurden konkrete Ansätze entwickelt.

  • Kleine Hoffnung – große Solidarität

    So., 19.05.2019

    Reaktionen auf Abschiebung der jesidischen Familie

    Solidarität mit ihrem Mitschüler bekundeten viele JHG-Schüler, die ihren Slogan „Einer für alle – alle für Aziz" auch im Chor ausriefen und auf Video bannten.

    Dass sie ihren Mitschüler verloren haben, damit finden sich die Schüler an Joseph-Haydn-Gymnasium und Mariengrundschule in Senden nicht ab. Die Solidarität mit der abgeschobenen jesidischen Familie hat darüber hinaus weite Kreise gezogen.

  • Abschiebung einer jesidischen Familie

    Do., 16.05.2019

    „Besonders für die Kinder ist das tragisch“

    In diesem Haus an der Ostlandstraße hat die Familie gewohnt, die am frühen Donnerstag abgeschoben worden ist.

    Eine jesidische Familie ist abgeschoben worden, obwohl sie in Senden bestens integriert war und ein breiter Unterstützerkreis Perspektiven für ein Bleiberecht schaffen wollte. Unter Bürgern, im Sportverein und in den Schulen löst der Fall Betroffenheit aus.

  • Jesidische Familie Zandinan

    So., 03.06.2018

    Die neue Heimat heißt Steinfurt

    Wollen in Steinfurt den Neuanfang wagen: Rudaf, Mutter Weeam, Gawar und Vater Khodeda Zandinan.

    Eine junge Familie schlendert durch den Kreislehrgarten. Die beiden Jungs pusten Seifenblasen in die warme Frühlingsluft, der Vater fotografiert sie dabei. Was hinter ihnen liegt, sieht man der jesidischen Familie nicht an, aber sie trägt noch schwer an den traumatischen Erlebnissen, die sie im August 2014 in ihrer nordirakischen Heimat erleiden musste. Nur knapp sind Khudeda, Weeam und Rudaf Zandinan dem Tod durch die Terrormiliz Islamischer Staat entkommen

  • Religionsübergreifender Liederabend in der St. Laurentius-Kirche:

    So., 06.05.2018

    Klingendes Bekenntnis zum Frieden

    Gemeinsam mit jesidischen Kindern verliehen die Kirchenchöre St. Laurentius und St. Urban dem Wunsch nach Frieden eine Stimme.

    Im Vorfeld des Katholikentages gestalteten die Kirchenchöre von St. Laurentius und St. Urban gemeinsam mit Solisten und jesidischen Kindern einen Liederabend zum Thema „Suche Frieden“.

  • Flüchtlingsfamilien in Milte

    Fr., 01.09.2017

    „Wir sind zufrieden“

    Sind in Milte zufrieden: Sabrin, Saman, Mutter Seve Khalaf Khedir und Sabir.

    Freundschaftlich – so lässt sich das Verhältnis zwischen jenen Bürgern, die sich im Arbeitskreis Miteinander engagieren und drei jesidischen Familien beschreiben, die vor gut eineinhalb Jahren aus dem Irak ins Münsterland geflüchtet sind. Die drei Familien, die inzwischen kleine Wohnungen im Dorf bezogen haben, fühlen sich offenbar wohl. „Wir sind zufrieden“, sagt Jalal Yazdin.

  • Jesiden feiern Neujahrsfest:

    Do., 20.04.2017

    Kraft aus den Wurzeln des Glaubens

    Gemeinsam feierten Familienangehörige und Freunde im Foyer der Steverhalle das jesidische Neujahrsfest. Es wurde gelacht und getanzt, aber auch der Verstorbenen gedacht.

    Stärkung der eigenen Identität und zugleich Offenheit zum Dialog mit anderen standen beim Neujahrsfest der Jesiden im Mittelpunkt. Rund 300 Gäste aus Senden und Umgebung feierten generations- und kulturübergreifend.

  • Schlaglichter

    Sa., 17.09.2016

    Ex-IS-Gefangene Murad zur UN-Sonderbotschafterin ernannt

    New York (dpa) - Die Vereinten Nationen haben die ehemalige IS-Gefangene Nadia Murad zur Sonderbotschafterin für Opfer des Menschenhandels ernannt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bezeichnete die 23-jährige Jesidin in New York als «kämpferische und rastlose Verfechterin des jesidischen Volkes». Die Irakerin habe in Händen der Terrormiliz Islamischer Staat unsäglichen Missbrauch und Menschenrechtsverletzungen erlitten und großen Mut dabei bewiesen, nun gegen solche Verbrechen anzukämpfen, sagte Ban. Murad hatte in Baden-Württemberg Zuflucht gefunden.

  • Flüchtlinge ein Gewinn für die Dorfgemeinschaft

    So., 10.07.2016

    Wo Miteinander groß geschrieben wird

    Gespräch vor Ort: Franz-Ludwig Blömker, Jamal Yazdin, Hiltrud Schoppmann, Hannelore Geng, Hildegard Schwegmann-Aerdker, Elisabeth Moss, Ludwig Geng, Bernhard Daldrup und Jürgen Hafer-Schoppmann

    Unter dem Namen „Miteinander“ hat sich in der Kirchengemeinde eine ganze Gruppe für die Flüchtlingshilfe in Milte, Einen und Müssingen gebildet. Einen nicht alltäglichen Besuch stattete der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup einer jesidischen Flüchtlingsfamilie und der Patenschaftsgruppe „Miteinander“ im Warendorfer Ortsteil Milte ab. Einigkeit herrschte beim Gespräch, dass die Aufnahme der Flüchtlinge als Gewinn für die Dorfgemeinschaft gewertet wird.