Jugendamtsarbeit



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    Mi., 08.01.2020

    Debatte um Geldstrafe nach Hungertod eines Kleinkindes

    Arnsberg (dpa/lnw) - Die Geldstrafe für eine Jugendamtsmitarbeiterin nach dem Hungertod eines Zweijährigen hat eine Debatte um das Strafmaß und Grundprobleme der Jugendamtsarbeit ausgelöst. Nach dem Tod des Jungen im Sauerland hatte das Landgericht Arnsberg am Dienstag eine deutlich mildere Strafe verhängt als die erste Instanz. Die heute 31-jährige Mitarbeiterin des zuständigen Jugendamts soll wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen 50 Tagessätze à 70 Euro zahlen. Das Amtsgericht Medebach hatte sie zunächst zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt, weil sie den Tod des Jungen hätte «verhindern müssen und verhindern können». Die Mutter des Kleinkindes hatte drei Jahre und sechs Monate Gefängnis erhalten.