Kippa



Alles zum Schlagwort "Kippa"


  • Prozesse

    Mo., 14.10.2019

    Kippa vom Kopf geschlagen: Angeklagter schämt sich

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

    Bonn (dpa/lnw) - Im Prozess um einen Angriff auf einen jüdischen Professor in Bonn hat sich der Angeklagte für die Tat entschuldigt. «Ich schäme mich sehr dafür», sagte der 21-Jährige am Montag vor dem Bonner Amtsgericht. Dem Deutschen mit palästinensischen Wurzeln wird vorgeworfen, dem jüdischen Professor aus den USA im Juli 2018 die Kippa vom Kopf geschlagen zu haben. Es tue ihm leid und wenn er könne, würde er die Tat ungeschehen machen, sagte der Angeklagte. Er muss sich unter anderem wegen Körperverletzung und Volksverhetzung aus antisemitischer Motivation verantworten.

  • Justiz

    Di., 01.10.2019

    Verbot religiös geprägter Kleidung für NRW-Justiz geplant

    Ein Frau mit Kopftuch sitzt in einer Moschee vor einer deutschen Fahne.

    Ist die Neutralität der Justiz beeinträchtigt, wenn die Gerichtsprotokollantin eine Kette mit Kreuz am Hals trägt oder der Wachtmeister eine Kippa? Könnte sein, meint die NRW-Regierung. Sie will öffentlich keine religiösen Symbole am Justizpersonal sehen.

  • Kriminalität

    So., 28.07.2019

    Antisemitischer Angriff am Potsdamer Hauptbahnhof

    Potsdam (dpa) - Ein 25-jähriger Mann, der eine Kippa mit Davidstern trug, ist vor dem Potsdamer Hauptbahnhof angegriffen und beleidigt worden. Beamte der Bundespolizei hätten nach dem Vorfall als mutmaßliche Täter zwei syrische Staatsangehörige ermittelt, berichtete ein Sprecher des Lagedienstes der Brandenburger Polizei. Der 25-Jährige sei am Samstag angespuckt worden. Ermittelt werde gegen die beiden Syrer nun wegen eines möglichen fremdenfeindlichen Motivs.

  • Zeichen gegen Intoleranz

    Di., 28.05.2019

    Antisemitismus-Beauftragter ruft zum Kippa-Tragen auf

    Ein Mann mit Kippa in einer Synagoge. Im vergangenen Jahr ist die Zahl antisemitischer Straftaten bundesweit stark gestiegen.

    Kippa-Tragen als Zeichen gegen Intoleranz und als Zeichen der Solidarität - schlägt der Antisemitismusbeauftragte Klein vor. Zentralratspräsident Schuster rät zur Vorsicht. Mit einer speziellen Forderung melden sich Rabbiner zu Wort.

  • „Kapituliert unser Rechtsstaat?“

    Di., 28.05.2019

    Kritik der Jüdischen Gemeinde Münster an der Kippa-Warnung

    Ein Mann trägt in der Synagoge eine Kippa

    Mit seiner Warnung, in Deutschland die Kippa zu tragen, hat der Antisemitismus-Beauftragte Felix Klein eine Debatte um Judenhass losgetreten. Er löste damit viel Kritik aus – auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr, kann mit der Warnung nicht konform gehen. Klein regt nun an, am Samstag aus Solidarität mit den Juden eine Kippe zu tragen – auch das ist für Fehr nicht hilfreich.

  • Religion

    Di., 28.05.2019

    Antisemitismus-Beauftragter ruft zum Kippa-Tragen auf

    Berlin (dpa) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat die Bundesbürger aufgerufen, am kommenden Samstag Kippa zu tragen. Damit setze man ein Zeichen der Solidarität mit Juden und trete ein für die uneingeschränkte Religionsfreiheit und gesellschaftliche Vielfalt, sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Klein rief zugleich dazu auf, an der Demonstration in Berlin gegen den «Al-Kuds-Tag» teilzunehmen. Hintergrund der anti-israelischen Proteste an diesem Tag ist die Besetzung Ost-Jerusalems durch Israel während des Sechstagekrieges 1967.

  • Freie Religionsausübung

    Mo., 27.05.2019

    Seibert: Tragen einer Kippa muss überall möglich sein

    Ein Mann trägt eine Kippa mit eingearbeiteten israelischen und deutschen Fahnen.

    Die Zahl antisemitischer Straftaten ist bundesweit stark gestiegen. Wer eine Kippa trägt, setzt sich mancherorts einem Risiko aus. Das dürfe nicht so bleiben, fordern Vertreter der Juden hierzulande. Auch der israelische Präsident meldet sich zu Wort.

  • Religion

    So., 26.05.2019

    Reul ermutigt Juden zum Tragen der Kippa

    Ein Mann mit einer Kippa.

    Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung rät Juden davon ab, überall in Deutschland eine Kippa zu tragen. NRW-Innenminister Reul betont, es dürfe hierzulande nie wieder No-Go-Areas für Juden geben.

  • Heftige Reaktionen

    So., 26.05.2019

    Antisemitismusbeauftragter: Kippa nicht überall tragen

    Die Kippa wird von jüdischen Männern als Zeichen ihres Glaubens traditionell den ganzen Tag lang getragen.

    Die Zahl antisemitischer Straftaten ist bundesweit stark gestiegen. Wer eine Kippa trägt, setzt sich mancherorts einem Risiko aus. Das dürfe nicht so bleiben, fordern Vertreter der Juden hierzulande. Auch der israelische Präsident meldet sich zu Wort.

  • Religion

    So., 26.05.2019

    Israel schockiert über Empfehlung gegen Kippa-Tragen in Deutschland

    Jerusalem (dpa) - Israels Staatspräsident hat bestürzt auf die Empfehlung des Antisemitismusbeauftragen der Bundesregierung reagiert, Juden sollten sich nicht überall in Deutschland mit der Kippa zeigen. Reuven Rivlin teilte mit, dieser Rat von Felix Klein habe ihn «zutiefst schockiert». Klein hatte seine Empfehlung mit der «zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung» begründet, die ein fataler Nährboden für Antisemitismus sei. 2018 war die Zahl antisemitischer Straftaten bundesweit stark gestiegen.