Klimaklage



Alles zum Schlagwort "Klimaklage"


  • Prozesse

    Mi., 29.01.2020

    Klage zum Klimawandel: OLG Hamm prüft Ortstermin in Peru

    Eine modellhafte Nachbildung der Justitia.

    Hamm (dpa/lnw) - Im Fall einer Klimaklage eines peruanischen Bauerns gegen das Energieunternehmen RWE prüft das Oberlandesgericht Hamm noch, ob ein Ortstermin für die Beweisaufnahme in Peru möglich ist. «Die Gespräche laufen noch», erklärte OLG-Sprecher Martin Brandt am Mittwoch im Rahmen der Jahrespressekonferenz. So müssten mit dem Staat Peru Gespräche geführt werden. Das OLG hatte im November 2017 entschieden, in dem Fall in die Beweisaufnahme einzusteigen. Der Bergbauer Saúl Luciano Lliuya verlangt von RWE, 0,47 Prozent der Kosten für Schutzmaßnahmen für sein Haus und sein Dorf zu übernehmen. Der Kläger wirft dem deutschen Unternehmen vor, durch die produzierten CO2-Emissionen zum Teil mitverantwortlich für den Klimawandel zu sein. Lliuya ist der Auffassung, dass durch die Folgen ein Gletscher in den Anden schmilzt und das Schmelzwasser sein Haus und das Dorf bedroht.

  • Drei Verfassungsbeschwerden

    Mi., 15.01.2020

    Klimaklagen sollen Bundesregierung zu Klimaschutz verdonnern

    Die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer von Fridays for Future bei einer Pressekonferenz zur Klage gegen das Klimapaket.

    Nachdem vergangenes Jahr zehntausende Jugendliche für mehr Klimaschutz auf die Straßen gingen, zünden Aktivisten und Umweltorganisationen nun die zweite Stufe: Vom Verfassungsgericht soll die Bundesregierung zu mehr Klimaschutz verdonnert werden.

  • Berufung zugelassen

    Do., 31.10.2019

    Gericht weist Klimaklage von Biobauern und Greenpeace ab

    Im Berliner Verwaltungsgericht: Die Bio-Landwirte, die gegen die Klimapolitik der Bundesregierung klagen.

    Vielen Menschen macht der Klimawandel Angst, manche fürchten auch um ihre Existenz - auch drei deutsche Bauernfamilien. Sie wollen die Bundesregierung vor Gericht zu mehr Klimaschutz zwingen - nun hat ein Richter entschieden.

  • Prozesse

    Do., 31.10.2019

    Gericht weist Klimaklage von Biobauern und Greenpeace ab

    Berlin (dpa) - Drei Bauernfamilien und Greenpeace sind vorerst mit dem Versuch gescheitert, die Bundesregierung vor Gericht zu mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz zu zwingen. Das Berliner Verwaltungsgericht wies ihre Klage ab, ließ aber Berufung zu. Die Familien von der Nordsee-Insel Pellworm, aus dem Alten Land in Niedersachsen sowie aus der Lausitz in Brandenburg und Greenpeace hatten die Bundesregierung verklagt, weil Deutschland sein Klimaschutz-Ziel für 2020 verpasst und sie sich von den Folgen der Erderhitzung in ihrer Existenz bedroht sehen.

  • Prozesse

    Do., 31.10.2019

    Klimaklage vor Gericht

    Berlin (dpa) - In der Verhandlung zur ersten Klimaklage gegen die Bundesregierung haben drei Biobauern-Familien beschrieben, warum sie wegen der Erderhitzung um ihre Existenz fürchten. Sie haben gemeinsam mit Greenpeace die Bundesregierung verklagt, um sie zu mehr Klimaschutz zu zwingen. Vor dem Berliner Verwaltungsgericht schilderten sie Ernteausfälle wegen Trockenheit und Extremwetter und berichteten von Schädlingen, die in Deutschland eigentlich gar nicht vorkommen sollten. Die Kläger werfen der schwarz-roten Regierung vor, nicht genug zur Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes zu tun.

  • Prozesse

    Do., 31.10.2019

    Erste Klimaklage gegen Bundesregierung vor Gericht

    Berlin (dpa) - Das Verwaltungsgericht in Berlin verhandelt heute die erste Klimaklage gegen die Bundesregierung. Geklagt haben drei Familien von Ökobauern sowie der Umweltverband Greenpeace. Eine Entscheidung wollen die Richter noch heute treffen. Die Kläger werfen der schwarz-roten Regierung vor, nicht genug zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen zu tun. Deutschland werde 2020 voraussichtlich sein aktuelles Ziel verfehlen, die Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken. Die Bundesregierung hält die Klage für unzulässig.

  • Prozess in Essen

    Do., 15.12.2016

    Klimaklage gegen RWE: Peruanischer Bergbauer gescheitert

    Der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya und seine Anwältin im Essener Landgericht.

    Ein peruanischer Bergbauer will den Energieriesen RWE für die Folgen des Klimawandels verantwortlich machen. Seine Klage auf 20 000 Euro Schadenersatz wird zwar abgewiesen. Doch der Mann will weiter kämpfen.

  • Prozess in Essen

    Do., 15.12.2016

    Klimaklage gegen RWE: Gericht entscheidet über Fortsetzung

    Der peruanische Bauer Saúl Luciano Lliuya und seine Anwältin im Essener Landgericht.

    Essen (dpa) - Die Klimaklage eines peruanischen Bergbauern gegen den Energieriesen RWE beschäftigt heute (11.00 Uhr) erneut das Essener Landgericht. Bei dem Termin will das Gericht den weiteren Verlauf des Verfahrens bekanntgeben.

  • Prozesse

    Do., 15.12.2016

    Klimaklage gegen RWE: Gericht entscheidet über Prozess

    Essen (dpa) - Die Klimaklage eines peruanischen Bergbauern gegen den Energieriesen RWE beschäftigt heute erneut das Essener Landgericht. Bei dem Termin will das Gericht den weiteren Verlauf des Verfahrens bekanntgeben. Möglich ist, dass die Klage abgelehnt wird oder das Gericht in die Beweisaufnahme eintritt. Der Kläger wirft dem Essener Konzern RWE vor, durch seinen hohen CO2-Ausstoß für den globalen Klimawandel mitverantwortlich zu sein. In seiner Heimat in den Anden schmelze deshalb ein Gletscher, RWE müsse für den Schutz seines Dorfes zahlen, fordert der Kläger.

  • Energie

    Do., 24.11.2016

    Klimaklage gegen RWE geht weiter: Vorwürfe zurückgewiesen

    Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya.

    Ein peruanischer Bauer verklagt RWE wegen der Luftbelastung durch RWE-Kraftwerke. Doch kann man einzelne Unternehmen für globale Klimaphänomene verantwortlich machen?