Knochenmark



Alles zum Schlagwort "Knochenmark"


  • Ochtrup

    Do., 31.08.2017

    Die Stammzellspende

    Um Stammzellen zu übertragen, gibt es zwei Möglichkeiten. Beim ersten Verfahren wird Knochenmark durch Punktion des Beckenkamms gewonnen. Dieser Eingriff wird stationär in einer Spezialklinik unter Vollnarkose vorgenommen. Im zweiten Verfahren gewinnt man die Zellen aus dem Blut. Dem Spender wird über etwa vier Tage ein körpereigener Botenstoff gegeben. Dieses Medikament stimuliert die Produktion der Stammzellen, die dann aus dem Knochenmark in das periphere Blut übertreten. In einer Entnahmestation werden die Zellen „herausgewaschen“ (zen­trifugiert) – ähnlich wie bei einer Blutplasmaspende oder einer Dialyse. Das dauert etwa vier bis fünf Stunden. In einigen Fällen muss das ambulante Verfahren am folgenden Tag wiederholt werden. (Quelle: Stefan-Morsch-Stiftung)

  • Kurz erklärt

    Di., 30.05.2017

    Lymphdrüsenkrebs - bösartige Erkrankung des Lymphsystems

    Berlin (dpa) - Lymphdrüsenkrebs ist eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems, eines wichtigen Teils der körpereigenen Abwehr. Es besteht aus Organen wie Milz und Knochenmark sowie den Lymphgefäßen und -knoten.

  • Kleiner Aufwand, große Hilfe

    Mi., 26.04.2017

    Mit einer Stammzellspende Leben retten

    Um sich als Spender zu registrieren, muss man zunächst eine Gewebeprobe ins Labor schicken.

    Wenn ein Gesunder die in seinem Blut befindlichen Stammzellen oder etwas von seinem Knochenmark spendet, ist das für Blutkrebspatienten oft die letzte Rettung. Über 7,2 Millionen potenzielle Spender sind in Deutschland registriert - es könnten aber noch mehr sein.

  • Plötzlich doppelter Lebensretter

    Fr., 13.01.2017

    Ein Treffer auf ganzer Linie

    Ein glückliches Trio: Ingo Gruda rettete Kathryn (l.) und Elizabeth mit seiner Knochenmarkspende das Leben. Bei einem Treffen in den USA erfuhr der Warendorfer, dass die Zwillinge am gleichen Tag Geburtstag haben wie er.

    Vor 30 Jahren hatte sich Ingo Gruda typisieren lasen. Jetzt trat der Fall ein, für den er das getan hatte: Sein Knochenmark passte ideal in einem schweren Krankheitsfall. Der betraf dann auch noch gleich zwei Menschen: Kathryn und Elizabeth. Dass das Zwillingspärchen in den USA lebt, verdanken sie dem Warendorfer, der selbst dreifacher Vater ist.

  • Tim Lakenbrink

    Sa., 09.07.2016

    Von der Speichelprobe zum Lebensretter

    Mit sich und der Aktion zufrieden: Tim Lakenbrink hat Knochenmark gespendet, um Leben zu retten.

    Angerührt durch das Schicksal der kleinen Mathilda hat sich der Ascheberger Tim Lakenbrink typisieren lassen. Jetzt wurde sein Knochenmark benötigt, um Leben zu retten.

  • Verena Holtmann spendete Knochenmark

    Sa., 03.05.2014

    Lichtblick für einen Unbekannten

    Die weiße Kerze hat Verena Holtmann schon oft angezündet – und dabei an „ihren Patenten“ gedacht, dem sie neue Hoffnung geschenkt hat.

    Ein ganz besonderes Geschenk hat Verena Holtmann einem 14-jährigen Jungen aus Russland gemacht. Der Leukämie-Patient hatte nur noch einen Chance gegen den Krebs, eine Knochenmarkspende. Die 33-jährige Ochtruperin, die sich kurz zuvor über die Stefan-Morsch-Stiftung hatte typisieren lassen, brachte die passenden Merkmale mit – und legte sich für den Unbekannten unters Messer.

  • Jetzt sind sie Blutsbrüder

    Sa., 24.08.2013

    Stephan Oelerich spendete Uwe Mommerskamp vor drei Jahren Knochenmark

    „Blutsbrüder“: Stephan Oelerich (l.) spendete Knochenmark für den an Leukämie erkrankten Uwe Mommerskamp.

    Drei Jahre ist es her, dass Stephan Oelerich aus Langenhorst Uwe Mommerskamp aus Mönchengladbach Knochenmark spendete. Der war zuvor an Leukämie erkrankt. Spender und Empfänger sind inzwischen Freunde geworden, telefonieren regelmäßig und besuchen einander. Sie sehen sich als Blutsbrüder.

  • jetzt sind sie Blutsbrüder : Stephan Oelerich spendete Uwe Mommerskamp vor drei Jahren Knochenmark

    Sa., 24.08.2013

    Stammzellenspende

    Sephan Oelerich wurden die Stammzellen über die Blutbahn entnommen. Im Vorfeld stand eine gründliche Untersuchung, denn ein Stammzellenspender muss organisch topgesund sein. Danach wurde Oelerich mit einem Medikament behandelt, das eine vermehrte Stammzellenbildung im Knochenmark bewirkt. Die überschüssigen Stammzellen schwemmten darauf in den Blutkreislauf aus. Zur Stammzellenentnahme wurde Oelerich an eine Art Dialyse-Maschine angeschlossen, die das Blut durch eine Zentrifuge schleust. Dabei wurden die Stammzellen für den Leukämiepatienten herausgefiltert. In jedem Arm hatte Oelerich eine Kanüle. Der Vorgang dauerte etwa vier bis sechs Stunden. Danach hielt sich der Stammzellenspender noch einen Tag für eine eventuelle Nachspende bereit.   -ta-

  • Tränen der Dankbarkeit

    Mo., 05.11.2012

    Leukämie-Patient Günter Niehoff trifft seinen genetischen Zwilling: Markus Honrath spendete Knochenmark

    Tränen der Dankbarkeit : Leukämie-Patient Günter Niehoff trifft seinen genetischen Zwilling: Markus Honrath spendete Knochenmark

    Welche Emotionen in Günter Niehoff toben, das kann man nur ahnen. Fast zerbrechlich wirkt der eigentlich kräftig gebaute 60-Jährige, für den der 3. November 2012 ein unvergessliches Datum bleiben wird. Denn an diesem Tag begegnet er im Rahmen eines Spender- und Patienten-Treffens der Stefan-Morsch-Stiftung im Brauhaus in Coesfeld dem Menschen, dem er sein Leben zu verdanken hat.

  • Davensbergerin eröffnet Französin die Chance auf ein zweites Leben

    Sa., 03.03.2012

    Simone Mainka hat Knochenmark gespendet

    Davensbergerin eröffnet Französin die Chance auf ein zweites Leben : Simone Mainka hat Knochenmark gespendet

    „Es ist eine 28-jährige Frau aus Frankreich.“ Ein Lächeln huscht über das zufriedene Gesicht der Davensbergerin Simone Mainka. Mit einer Knochenmarkspende hat sie der an Leukämie erkrankten Frau im Nachbarland die Chance auf ein zweites Leben eröffnet. Ob die deutsch-französische Hilfe erfolgreich war, wird sie frühestens in drei Monaten erfahren.