Kohleausstieg



Alles zum Schlagwort "Kohleausstieg"


  • Energie

    Mo., 03.08.2020

    Bei Steag Kohleausstieg ohne betriebsbedingten Kündigungen

    Essen (dpa/lnw) - Beim Essener Kraftwerksbetreiber Steag soll es im Zuge des Kohleausstiegs keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Das sehe ein neuer Tarifvertrag mit dem Unternehmen vor, teilte die IG Bergbau, Chemie und Energie am Montag mit. Von der Einigung profitieren einem Steag-Sprecher zufolge rund 1000 Mitarbeiter. Zudem ist der Gewerkschaft zufolge die Aufstockung des staatlichen Anpassungsgeldes auf 80 Prozent des letzten Nettoentgelts vereinbart worden. Das Anpassungsgeld soll Beschäftigten ab 58 Jahren einen früheren Übergang in den Ruhestand erleichtern und wird längstens fünf Jahre gezahlt. Der mehreren Kommunen aus dem Ruhrgebiet gehörende Stromerzeuger Steag ist einer der größten Betreiber von Steinkohlekraftwerken in Deutschland.

  • Energie

    Do., 30.07.2020

    Steag bringt Kohleausstieg vor das Verfassungsgericht

    Das Steag Heizkraftwerk Walsum.

    Essen (dpa) - Das Bundesverfassungsgericht soll das Gesetz zum Kohleausstieg überprüfen. Der Essener Stromerzeuger Steag hat nach eigenen Angaben einen Eilantrag in Karlsruhe eingereicht, mit dem er höhere Entschädigungen für die Abschaltung von Steinkohlekraftwerken durchsetzen will. Eine Verfassungsbeschwerde will Steag später erheben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der mehreren Kommunen aus dem Ruhrgebiet gehörende Stromerzeuger ist einer der größten Betreiber von Steinkohlekraftwerken in Deutschland.

  • Energie

    Mi., 29.07.2020

    Kraftwerksbetreiber Steag will gegen Kohleausstieg klagen

    Essen (dpa) - Der Essener Energiekonzern Steag, einer der größten Betreiber von Steinkohlekraftwerken in Deutschland, will vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz zum Kohleausstieg klagen. «Wir sind in den letzten Vorbereitungen für einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht», bestätigte ein Steag-Sprecher am Mittwoch. Das «Handelsblatt» hatte berichtet, Steag wolle den Kohleausstieg nicht stoppen, fordere aber eine bessere Entschädigung für das Abschalten seiner Anlagen. Steag sehe in den Gesetzesregelungen unzulässige Eingriffe in seine Eigentumsrechte.

  • Kaeser fordert Kohleausstieg

    Do., 09.07.2020

    Siemens-Aktionäre billigen Aufspaltung

    Siemens-Chef Joe Kaeser spricht bei der virtuellen außerordentlichen Hautversammlung des Unternehmens.

    Siemens wird wie geplant aufgespalten. Die Aktionäre haben die Ablösung des Energiegeschäfts mit großer Mehrheit genehmigt. Davor hatten sie viele Fragen - und Siemens-Chef Joe Kaeser forderte einen Weg aus der Kohle.

  • Energie

    Fr., 03.07.2020

    Auch Bundesrat billigt Gesetze zum Kohleausstieg

    Berlin (dpa) - Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat die zentralen Gesetze zum schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038 gebilligt. Für die betroffenen Kohleregionen sind Bundeshilfen von 40 Milliarden Euro vorgesehen.

  • Energie

    Fr., 03.07.2020

    Bundestag beschließt schrittweisen Kohleausstieg

    Ein Kohlekraftwerk in Betrieb.

    Es ist ein Beschluss von großer Tragweite, der weit in die Zukunft reicht - und umstritten. Der Bundestag hat das Aus für die klimaschädliche Kohleverstromung bis spätestens 2038 besiegelt. Grüne und Umweltverbände sagen: das ist zu spät.

  • Energie

    Fr., 03.07.2020

    Bundestag beschließt schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland

    Berlin (dpa) - Der Bundestag hat am Freitag den Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038 beschlossen. Das Gesetz sieht eine schrittweise Beendigung der klimaschädlichen Kohleverstromung vor.

  • Energie

    Fr., 03.07.2020

    Bundestag und Bundesrat beschließen Kohleausstieg

    Der Braunkohletagebau Hambach.

    Berlin (dpa) - Bundestag und Bundesrat beschließen am heutigen Freitag einen schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland bis spätestens 2038. Am Vormittag stimmt zunächst der Bundestag über zwei zentrale Gesetze ab, danach folgt die Länderkammer. Am Mittag äußern sich in Berlin die Ministerpräsidenten der Kohle-Länder Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Der Bund will den Ländern beim Strukturwandel mit insgesamt 40 Milliarden Euro helfen.

  • Energie

    Fr., 03.07.2020

    Greenpeace: Gesetz zum Kohleausstieg «historischer Fehler»

    Der Schriftzug «Greenpeace».

    Berlin (dpa/lnw) - Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser hat das Gesetz der schwarz-roten Koalition über einen Kohleausstieg bis spätestens 2038 - bei dem es auch um das Rheinischen Braunkohle-Revier geht - als «historischen Fehler» bezeichnet. «Denn er verfehlt den eigentlichen Zweck: den Schutz der Menschen vor den dramatischen Auswirkungen der Klimakrise», sagte Kaiser. «Greenpeace wird weiter gemeinsam mit der gesamten Klimabewegung bei dieser und der nächsten Regierung für das Ende der Kohleverbrennung bis spätestens 2030 kämpfen.»

  • Energie

    Fr., 03.07.2020

    Gewerkschaft: Kohleausstieg historisch, Arbeit fängt erst an

    Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE.

    Berlin (dpa/lnw) - Die Bergbau-Gewerkschaft IG BCE hat die erwarteten Beschlüsse von Bundesrat und Bundestag zum schrittweisen Kohleausstieg in Deutschland - von dem auch das Rheinische Braunkohle-Revier betrofffen ist - als «historische Wegmarke» bezeichnet. Die Arbeit fange aber nun erst richtig an, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Michael Vassiliadis der Deutschen Presse-Agentur. «Das Land hat zu lange Ausstiegsdebatten geführt. Wir müssen endlich einen Einstiegsplan formulieren: für den Ausbau der Erneuerbaren und der Netze, für die überfällige Offensive beim Energieträger der kommenden Jahrzehnte: Wasserstoff.» An der Zukunft der Energieversorgung hängt die Zukunft des Industriestandorts.