Massenentlassung



Alles zum Schlagwort "Massenentlassung"


  • Arbeit

    Mi., 22.01.2020

    Arbeitsgericht: Massenentlassung in Hagen unwirksam

    Hamm (dpa/lnw) - Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts in Hamm ist eine Massenentlassung bei einem Hagener Zulieferbetrieb Anfang des Jahres 2019 unwirksam. Das Unternehmen TWB hatte rund 300 von rund 460 Beschäftigen fristgerecht gekündigt. Grund war der Auftragsverlust des Hauptkunden Volkswagen. Nach Meinung der Landesarbeitsrichter aber hatte die Firma die erforderliche Anhörung des Betriebsrates zu jeder einzelnen Kündigung nicht ordnungsgemäß eingeleitet. Damit bestätigte das Gericht die Entscheidung aus der ersten Instanz (Az.: 3 Sa 1194/19).

  • Prozesse

    Fr., 16.08.2019

    Gericht: Massenentlassungen bei Autozulieferer Dura wirksam

    Die Statue Justizia ist zu sehen.

    Hamm (dpa/lnw) - Im Rechtsstreit um Betriebsschließungen und Massenentlassungen beim Automobilzulieferer Dura im Sauerland hat das Landesarbeitsgericht Hamm Klagen von gekündigten Mitarbeitern zurückgewiesen. Die Entlassungen seien wirksam, entschied das Gericht am Freitag (Az.: 18 Sa 232/19). Die 18. Kammer urteilte in den ersten sechs von rund 450 Berufungsverfahren. Weitere Entscheidungen sollen in den kommenden Wochen fallen.

  • Scheuer soll helfen

    So., 06.01.2019

    Verdi warnt vor Massenentlassungen im Nahverkehr

    Frank Bsirske ist Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi.

    Bus und Bahn in den Kommunen sollen verstärkt privatisiert werden. Die Koalition will die Beschäftigten schützen. Doch es gibt Zweifel, dass das schnell genug gelingt.

  • Jahreswechsel

    So., 06.01.2019

    Verdi warnt vor Massenentlassungen im Nahverkehr

    Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi warnt vor Massenentlassungen im öffentlichen Nahverkehr. Im ÖPNV drohten Privatisierungen und damit der Jobverlust vieler Mitarbeiter, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Hintergrund ist eine Novelle des Personenbeförderungsgesetzes von 2013. Unternehmen können sich demnach den Zuschlag für die Verkehrsdienstleistung sichern. Dazu müssen sie sich verpflichten, das Netz ohne Subventionen zu betreiben.

  • EuGH-Urteil

    Do., 22.02.2018

    Schwangere sind nicht vor Massenentlassungen sicher

    EuGH-Urteil: Schwangere sind nicht vor Massenentlassungen sicher

    Während der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes sind Frauen vor Kündigungen geschützt - eigentlich. Doch es gibt Ausnahmen, wie ein europäisches Urteil zeigt. Es dürfte auch der Debatte in Deutschland neue Nahrung geben.

  • Ausnahmefälle

    Do., 22.02.2018

    EuGH: Schwangere sind nicht vor Massenentlassungen sicher

    Gelände des Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg. Der EuGH hält die Kündigung einer schwangeren Frau für rechtmäßig.

    Während der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes sind Frauen vor Kündigungen geschützt - eigentlich. Doch es gibt Ausnahmen, wie ein europäisches Urteil zeigt. Es dürfte auch der Debatte in Deutschland neue Nahrung geben.

  • Jeder vierte muss gehen

    Do., 14.12.2017

    Ratiopharm-Mutterkonzern Teva streicht 14 000 Stellen

    Teva (hebräisch für: Natur) ist Weltmarktführer unter den Generika-Herstellern und Israels größtes Unternehmen. Foto. Abir Sultan

    Das Unternehmen Teva war bisher Israels ganzer Stolz: Symbol für israelischen Erfinder- und Unternehmergeist. Doch jetzt kündigt die Ratiopharm-Mutter weltweite Massenentlassungen an. Die Gewerkschaft wappnet sich für den härtesten Kampf seit rund 30 Jahren.

  • Reakton auf Siemens-Abbau

    So., 10.12.2017

    Linke will «Massenentlassungen» per Gesetz verhindern

    Die Linke bringt ein «Gesetz zum Verbot von Massenentlassungen» in den Bundestag ein.

    Berlin (dpa) - In Reaktion auf den Stellenabbau bei Siemens bringt die Linke ein «Gesetz zum Verbot von Massenentlassungen» in den Bundestag ein. Am Dienstagnachmittag soll darüber beraten werden.

  • Luftverkehr

    Mi., 25.10.2017

    Personalvertretung klagt gegen Entlassungen bei Air Berlin

    Berlin (dpa) - Die Personalvertretung der Flugbegleiter von Air Berlin will auf dem Rechtsweg Massenentlassungen bei der insolventen Fluggesellschaft verhindern. Sie hat beim Arbeitsgericht Berlin einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gestellt. Darin werde gefordert, Kündigungen zu verbieten, weil es mit dem Arbeitgeber keine Verhandlungen über einen Sozialplan gegeben habe, sagte ein Gerichtssprecher. Vorher hatte das ZDF über den Antrag berichtet. Das Gericht will am 2. November darüber beraten und aller Voraussicht nach auch am selben Tag entscheiden.

  • Luftverkehr

    Sa., 07.10.2017

    Betriebsrat von Air Berlin rechnet mit Kündigungswelle

    Berlin (dpa) - Für die Beschäftigten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin wird die Lage immer ernster: Der Betriebsrat stellt sich auf Massenentlassungen ein. Das geht aus einer Mitarbeiterinformation des Betriebsrats Nord hervor, die der dpa vorliegt. In dem internen Papier heißt es: «Alle Mitarbeiter werden gekündigt!!!» Ziel sei es, die nötigen Verhandlungen noch im Oktober abzuschließen. Die Gewerkschaft Verdi fordert Air Berlin auf, sich zügig zu den Plänen zu äußern. Man spiele nicht mit dem Schicksal von tausenden Beschäftigten, heißt es aus dem Verdi-Bundesvorstand.