Migration



Alles zum Schlagwort "Migration"


  • Migration

    Sa., 25.05.2019

    Teilnehmer warten acht Monate auf Integrationskurs

    Berlin (dpa) - Wer zur Teilnahme am Integrationskurs verpflichtet ist, musste zuletzt im Schnitt 8,1 Monate auf den Start warten. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Zum Vergleich: 2016 lag die durchschnittliche Wartezeit noch bei 4,3 Monaten. Integrationskurse umfassen Sprach- und Orientierungskurse, bei denen es unter anderem um Geschichte, Rechtsordnung und Werte geht. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge koordiniert die Kurse und lässt die Anbieter zu.

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    Di., 21.05.2019

    Weiterer minderjähriger Migrant in US-Gewahrsam gestorben

    Washington (dpa) - In Gewahrsam der US-Grenzschutzpolizei CBP ist ein weiterer Minderjähriger aus Guatemala gestorben. Die Todesursache des 16-Jährigen werde untersucht, teilten die Grenzschützer mit. Der Jugendliche sei am Montag vergangener Woche in der Nähe von Hidalgo im Bundesstaat Texas beim illegalen Grenzübertritt aufgegriffen worden. US-Medienberichten zufolge ist es bereits der fünfte Minderjährige aus Guatemala, der seit Dezember in CBP-Gewahrsam starb.

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    So., 19.05.2019

    Sea-Watch: Italien lässt Migranten an Land

    Rom (dpa) - Die 47 Migranten auf dem privaten deutschen Rettungsschiff «Sea-Watch 3» sind in Italien gegen den Willen von Innenminister Matteo Salvini an Land gelassen worden. «Die Häfen sind offen! Die Italienischen Behörden haben die Anlandung unserer verbliebenen Gäste erlaubt», schrieb Sea-Watch am Abend auf Twitter. Die Zeitung «La Repubblica» zeigte Videobilder, wie Migranten von einem Boot der Polizei aus am Abend im Hafen von Lampedusa an Land gingen. Sie waren zuvor von der «Sea-Watch 3» auf das Polizeiboot übernommen worden. Das Rettungsschiff selbst wurde beschlagnahmt.

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    So., 19.05.2019

    Malta: Soldaten wegen Mordes aus Rassismus vor Gericht

    Valletta (dpa) - Nach ihrer Festnahme stehen zwei Soldaten in Malta wegen tödlicher Schüsse auf einen Einwanderer vor Gericht. Den 21 und 22 Jahre alten Männern werden nach Angaben der «Times of Malta» rassistisch motivierter Mord an einem 42-Jährigen von der Elfenbeinküste sowie versuchter Mord an zwei weiteren Migranten aus Afrika vorgeworfen. Damit einhergehend werden sie beschuldigt, Rassenhass verbreitet und mit einer unlizenzierten Waffe in der Öffentlichkeit geschossen zu haben.

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    So., 19.05.2019

    Italien: UN kritisiert geplante Maßnahmen gegen Einwanderer

    Rom (dpa) - Experten des UN-Menschenrechtsbüros haben Italien eindringlich aufgefordert, von politischen Maßnahmen gegen Bootsflüchtlinge abzulassen. Sie beziehen sich dabei zum einen auf im März und April erfolgte Anweisungen des Innenministers Matteo Salvini an die Polizei, Schiffe mit geretteten Flüchtlingen an Bord aus den italienischen Hoheitsgewässern fernzuhalten. Zum anderen will Salvini hohe Pro-Kopf-Strafen für Hilfsorganisationen einführen, die Migranten ins Land bringen.

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    So., 19.05.2019

    Weiterer Abschiebeflug aus Deutschland in Kabul erwartet

    Kabul (dpa) - Ein weiterer Abschiebeflug mit abgelehnten afghanischen Asylbewerbern steht nach Angaben dortiger Behörden bevor. Die Gruppe solle am Mittwoch in Kabul eintreffen, kündigte ein Mitarbeiter der afghanischen Migrationsbehörde an. Seit der ersten Abschiebung im Dezember 2016 sind insgesamt 565 Männer in 23 Flügen von der deutschen Regierung zurück nach Afghanistan geschickt worden. Die Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten. Der Krieg gegen die radikalislamischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat geht weiter, jeden Tag werden Menschen getötet oder verletzt.

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    So., 19.05.2019

    Flüchtlingshilfswerk: Migranten nicht zurück nach Libyen

    Berlin (dpa) - Aus dem Mittelmeer gerettete Migranten dürfen nach Ansicht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR «auf keinen Fall» zurück in das umkämpfte Libyen gebracht werden. «Menschen, die von der libyschen Küstenwache im Mittelmeer gerettet werden, sollten auf keinen Fall wieder in die Haftlager in Libyen zurückgebracht werden», sagte der Leiter des UNHCR in Deutschland, Dominik Bartsch, der «Welt am Sonntag». Es müsse jede politische Einflussmöglichkeit genutzt werden, um das Leid in den Lagern zu beenden. Er rief die EU-Länder auch auf, private Retter auf dem Mittelmeer nicht länger zu kriminalisieren.

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    Sa., 18.05.2019

    Italien nimmt Familien von Sea-Watch auf

    Rom (dpa) - Einige Migranten an Bord des Rettungsschiffes der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch dürfen in Italien an Land. 18 der 65 Menschen könnten aussteigen, darunter sieben Kinder mit ihren anwesenden Eltern und ein kranker Mann, teilte Italiens Innenminister Matteo Salvini mit. Die «Sea-Watch 3» hatte die Geflüchteten am Mittwoch vor der libyschen Küste aufgenommen. Salvini hatte zuvor klar gemacht, dass das Schiff in Italien nicht anlegen dürfe. Italien will, dass das Schiff nach Tunesien fährt.

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    Fr., 17.05.2019

    Griechische Polizei befreit Migranten

    Athen (dpa) - Der griechischen Polizei ist erneut ein Schlag gegen eine Schleuserbande gelungen. Beamte konnten bei einer Razzia elf Migranten aus einer Wohnung in der Nähe der Hafenstadt Thessaloniki befreien. Die Migranten wurden von ihren Schleusern dort gefangengehalten. Drei mutmaßliche Schleuser wurden laut Polizei festgenommen. Die griechische Polizei entdeckt immer wieder Migranten in zahlreichen Regionen des Landes, die gefangen gehalten werden. Schleuser versuchen so, noch mehr Geld von Angehörigen in den Herkunftsländern der Migranten zu erpressen. 

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    Do., 16.05.2019

    Pro Asyl kritisiert geplantes Abschiebe-Gesetz

    Berlin (dpa) - Pro Asyl hat die geplante Gesetzesverschärfung zu Abschiebungen kritisiert. Das «Geordnete-Rückkehr-Gesetz» sei ein Ausgrenzungs- und Entrechtungsgesetz, sagt Geschäftsführer Günter Burkhardt. Der Bundestag berät heute in erster Lesung über das Gesetzesvorhaben, das Abschiebungen erleichtern und beschleunigen soll. Durch das Gesetz wird es unter anderem einfacher, Ausreisepflichtige vor der Abschiebung in Haft zu nehmen. «Das Hau-ab-Gesetz setzt durch den Entzug von Sozialleistungen auf die Verdrängung in andere EU-Staaten», kritisierte Pro Asyl.