Militäroffensive



Alles zum Schlagwort "Militäroffensive"


  • Demonstrationen

    Fr., 25.10.2019

    Schalter von Turkish Airlines lahmgelegt

    Frankfurt/Main/Hamburg (dpa) - Aus Protest gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien haben Demonstranten an den Flughäfen in Frankfurt und Hamburg vorübergehend die Schalter von Turkish Airlines blockiert. In Frankfurt seien 50 bis 60 Personen «aus dem linken Spektrum» beteiligt gewesen, berichtete ein Polizeisprecher. Flugausfälle oder Verspätungen habe es dort aber nicht gegeben. In Hamburg waren nach Polizeiangaben etwa 35 Menschen an den Protesten im Terminal 1 beteiligt. Sie entrollten dort ein Banner und verursachten so Einschränkungen am Schalter der Turkish Airlines.

  • Konflikte

    Fr., 25.10.2019

    Mützenich stellt Nato-Mitgliedschaft der Türkei infrage

    Berlin (dpa) - SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat angesichts der Militäroffensive in Syrien die Nato-Mitgliedschaft der Türkei infrage gestellt. Jeder müsse für sich selbst prüfen, ob er noch Teil der Nato sein könne und wolle. Das gelte auch für die Türkei, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Mitglieder der Nato hätten sich nicht nur verpflichtet, Werte zu teilen, sondern auch das Völkerrecht zu achten. Mützenich erklärte, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg müsse bewerten, welche Folgen die Militäroffensive in Nordsyrien für die Rolle der Türkei in der Nato haben werde.

  • Konflikte

    Mo., 21.10.2019

    CDU-Politiker schlägt Bundeswehreinsatz in Syrien vor

    Berlin (dpa) - In der Debatte über die türkische Militäroffensive in Syrien hat nun erstmals ein Koalitionspolitiker einen Einsatz der Bundeswehr ins Spiel gebracht. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sprach sich für den Aufbau einer humanitären Schutzzone aus, die von 30 000 bis 40 000 Soldaten aus EU-Ländern abgesichert werden könnte. Man müsse «natürlich auch bereit sein, europäische Soldaten, darunter auch die Bundeswehr, dorthin zu senden», sagte Kiesewetter im Inforadio des RBB. Außenminister Heiko Maas sagte aber, es sei zu früh für solche Überlegungen.

  • Konflikte

    So., 20.10.2019

    Maas: Türkische Offensive nicht mit Völkerrecht im Einklang

    Berlin (dpa) - Die türkische Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien steht nach Auffassung von Bundesaußenminister Heiko Maas «nicht im Einklang mit dem Völkerrecht». Zu der türkischen Argumentation, sie habe das Völkerrecht auf ihrer Seite, sagte der SPD-Politiker im ZDF: «Nach allem, was wir wissen und nach allem, was die Türkei selbst als Rechtsgrundlage angeführt hat, können wir das nicht teilen.» Zugleich warnte er die Türkei vor dem Verlust europäischer Zahlungen im Rahmen des Flüchtlingsabkommens.

  • Gegen die Militäroffensive

    Sa., 19.10.2019

    Tausende bei Kurden-Demos in deutschen Städten

    Teilnehmer der Demonstration gegen die türkische Militär-Offensive in Nordsyrien ziehen durch Köln.

    Noch kurz vor dem Protest spricht die Polizei von bedrohlichen Szenen: Tausende Gewaltbereite auf dem Weg nach Köln, teilweise sogar bewaffnet? Die Demonstration verläuft aber friedlich.

  • Demonstrationen

    Sa., 19.10.2019

    Kurden-Demo in Köln verläuft friedlich - weniger Teilnehmer

    Köln (dpa) - Tausende pro-kurdische Demonstranten haben in Köln gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert und die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Die Demonstration verlief nach Angaben der Polizei bis zur Abschlusskundgebung weitestgehend friedlich. Der Stadt Köln zufolge kamen deutlich weniger Teilnehmer als erwartet. Nach Polizeischätzungen versammelten sich rund 10 000 Protestierende in der Kölner Innenstadt. Die Veranstalter - mehrere linke Bündnisse - hatten 15 000 Demonstrierende angemeldet.

  • Demonstrationen

    Sa., 19.10.2019

    Kurden-Demo in Köln verläuft friedlich: Weniger Teilnehmer

    Ein Demonstrant trägt ein Schild «Women Defend Rojava» bei der Demonstration der Kurden in Köln.

    Köln (dpa) - Tausende pro-kurdische Demonstranten haben in Köln gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien protestiert und die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Die Demonstration verlief nach Angaben der Polizei bis zur Abschlusskundgebung am Samstagnachmittag weitestgehend friedlich. Der Stadt Köln zufolge kamen deutlich weniger Teilnehmer als erwartet.

  • Demonstrationen

    Sa., 19.10.2019

    Kölner Kurden-Kundgebung gegen Militäroffensive

    Köln (dpa) - Zum Auftakt der geplanten Großdemonstration gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien haben sich in Köln einige Hundert Protestierende zu ersten Kundgebungen versammelt. Die Polizei sprach von einem ruhigen Beginn ohne Ausschreitungen. Die Polizei beobachtete am Vormittag bereits einen «starken Zulauf». Die Sicherheitskräfte rechneten mit rund 20 000 Demonstrierenden - darunter auch gewaltbereiten aus ganz Europa. Die Veranstalter hatten rund 15 000 Teilnehmer angemeldet, viele Kurden werden erwartet.

  • Demonstrationen

    Sa., 19.10.2019

    Kölner Kurden-Kundgebung friedlich gestartet

    Teilnehmer einer Demonstration der Kurden schwenken Fahnen der YPG.

    Die türkisch-kurdischen Spannungen nach der Militäroffensive in Nordsyrien schwappen auch auf NRW über. Die Polizei wappnet sich für über 20 000 Demonstrierende und einige tausend Gewaltbereite in Köln.

  • Demonstrationen

    Sa., 19.10.2019

    Polizei: Kurden-Demonstration in Köln kann starten

    Köln (dpa) - Trotz befürchteter Ausschreitungen wird die geplante Großdemonstration in Köln gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien wohl wie geplant starten können. «Die Kundgebung findet statt», sagte eine Sprecherin der Polizei Köln. Bei der Anreise der Protestierenden habe es zunächst keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Die Polizei rechnet mit über 20 000 Teilnehmern aus ganz Europa. Mehrere Tausend sind ihrer Einschätzung zufolge als gewaltbereit einzuschätzen.