Millionenbuße



Alles zum Schlagwort "Millionenbuße"


  • Stahl

    Do., 12.12.2019

    Millionenbußen gegen Stahl-Hersteller wegen Preisabsprachen

    Wegen unrechtmäßiger Preisabsprachen hat das Bundeskartellamt Millionenbußen gegen mehrere Stahlhersteller verhängt.

    Bonn (dpa) - Wegen unrechtmäßiger Preisabsprachen bei sogenannten Quartoblechen hat das Bundeskartellamt Millionenbußen gegen mehrere Stahlhersteller verhängt. Quartobleche kommen unter anderem beim Bau von Brücken, Schiffen oder Pipelines, aber auch im allgemeinen Maschinenbau zum Einsatz. Man fordere insgesamt rund 646 Millionen Euro von den Unternehmen, teilten die Bonner Kartellwächter am Donnerstag mit. Betroffen sind neben Thyssenkrupp auch die Hersteller Voestalpine und Ilsenburger Grobblech. Zwischen 2002 und 2016 sollen die Unternehmen sich regelmäßig über die Höhe von Aufpreisen und Zuschlägen abgestimmt haben, die nach Angaben des Kartellamts bis zu 25 Prozent des Gesamtpreises ausmachen können. Hintergrund der Absprachen war es, mit den Kunden lediglich über den Basispreis - nicht jedoch über die abgestimmten Aufpreise und Zuschläge - zu verhandeln.

  • Auto

    Do., 21.11.2019

    Millionenbußen gegen Autohersteller wegen Stahlpreis-Absprache

    Bonn (dpa) - Das Bundeskartellamt hat wegen Preisabsprachen beim Stahleinkauf rund 100 Millionen Euro Bußgelder gegen VW, Daimler und BMW verhängt. Die Unternehmen hätten sich von 2004 bis 2013 beim Einkauf von Langstahl abgesprochen, teilte das Bundeskartellamt mit. Die drei Unternehmen haben laut Behörde den Sachverhalt anerkannt und einer einvernehmlichen Beendigung des Verfahrens zugestimmt. In München bezifferte BMW seinen Anteil auf 28 Millionen Euro, gegen Mitarbeiter seien keine Bußgelder verhängt worden.

  • «Wurstkartell»

    Di., 02.10.2018

    Wursthersteller Wiltmann zu Millionenbuße verurteilt

    Knackwürste liegen auf einem Tisch. Ein Wursthersteller hat mit anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt.

    Im Streit um ein Millionenbußgeld wegen illegaler Preisabsprachen hat der Wursthersteller Wiltmann vor Gericht verloren. Andere Produzenten kamen besser davon. Sie schlüpften durch die «Wurstlücke».

  • Prozesse

    Di., 02.10.2018

    Wursthersteller Wiltmann zu Millionenbuße verurteilt

    Knackwürste liegen auf einem Tisch.

    Düsseldorf (dpa) - Im Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den westfälischen Wursthersteller Wiltmann zu einer Geldbuße von 6,5 Millionen Euro verurteilt. Das Unternehmen habe zwölf Jahren lang mit rund 20 anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt, sagte der Vorsitzende des 6. Kartellsenats, Ulrich Egger, am Dienstag bei der Urteilsverkündung.

  • Prozesse

    Di., 02.10.2018

    «Wurstkartell»: Millionenbuße für Hersteller Wiltmann

    Düsseldorf (dpa) - Im Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den Wursthersteller Wiltmann zu einer Geldbuße von 6,5 Millionen Euro verurteilt. Das Unternehmen habe zwölf Jahren lang mit rund 20 anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt, sagte der Vorsitzende des 6. Kartellsenats, Ulrich Egger, bei der Urteilsverkündung. Wiltmann ist einer von 22 Herstellern, gegen die das Bundeskartellamt 2014 Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro verhängt hatte.

  • Prozesse

    Fr., 10.11.2017

    Schweizer Bundesgericht verurteilt BMW zu Millionenstrafe

    Lausanne (dpa) - Der Autokonzern BMW muss der Schweiz eine Millionenbuße wegen Wettbewerbsbeeinträchtigung zahlen. Das Bundesgericht in Lausanne wies in seinem Urteil eine Beschwerde gegen den Bescheid einer früheren Instanz ab. BMW muss damit umgerechnet etwa 136 Mio Euro zahlen. Der Fall schwelte seit 2010, als die Wettbewerbskommission eine Untersuchung eröffnete: Es ging darum, dass BMW europäischen Händlern jahrelang untersagt hatte, Neuwagen in die Schweiz zu verkaufen. Kunden hatten bei Schweizer BMW-Händlern bis zu einem Viertel mehr für ihre Autos gezahlt.

  • Verbotene Preisabsprachen

    Do., 12.10.2017

    Gericht verurteilt Tapetenhersteller zu Millionenbußen

    Mit seinen Geldbußen ging der Kartellsenat zum Teil deutlich über die Strafen hinaus, die bereits 2014 vom Bundeskartellamt gegen die Unternehmen verhängt worden waren.

    Mehrere Jahre lang sollen die Unternehmen Preiserhöhungen abgesprochen haben. Der Vorsitzende Richter spricht von einem «Hardcore-Kartell». Schuldbewusstsein hätten Beteiligten bis zuletzt nicht gezeigt.

  • Textil

    Di., 25.07.2017

    Kartellamt verhängt Millionenbußen gegen Wellensteyn und P&C

    Bonn (dpa) - Wegen verbotener Preisabsprachen hat das Bundeskartellamt Geldbußen von rund 10,9 Millionen Euro gegen den Kleidungshersteller Wellensteyn und die Handelskette Peek & Cloppenburg Düsseldorf verhängt. Wellensteyn habe Verkaufspreise vorgegeben sowie Reduzierungen und Internetvertrieb untersagt. Habe sich ein Händler nicht an die Vorgaben gehalten, seien Liefersperren angedroht und umgesetzt worden. P&C Düsseldorf habe sich nicht nur auf diese Vorgaben eingelassen, sondern dazu aufgefordert, gegen Preisunterschreitungen von anderen Händlern vorzugehen.

  • Umstrittene Millionenbußen

    Do., 26.01.2017

    Richter entscheiden über Süßwarenkartell

    Mehrere Süßwarenhersteller halten das Vorgehen des Bundeskartellamts für überzogen.

    Das Bundeskartellamt hat gegen bekannte Süßwarenhersteller Bußgelder in Millionenhöhe verhängt. Doch einige Unternehmen wollen das nicht hinnehmen. Jetzt muss das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheiden.

  • Möbel

    Do., 12.01.2017

    Preisdruck auf Möbelhäuser: Millionenbuße verhängt

    Bonn (dpa) - Das Bundeskartellamt hat insgesamt mehr als 4,4 Millionen Euro Bußgeld gegen fünf Möbelhersteller verhängt, weil sie unerlaubten Druck auf die Preise in Möbelhäusern ausgeübt haben. Händler, die aus Sicht der Industrie Waren zu billig angeboten haben, seien mit Liefersperren bedroht worden, teilte das Kartellamt am Donnerstag mit. Zum Teil hätten sie auch tatsächlich keine Ware mehr bekommen. Hersteller dürften zwar unverbindliche Preisempfehlungen aussprechen, aber keine Mindestpreise am Markt durchsetzen, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt. «Denn wenn sie den Wettbewerb zwischen den Händlern einschränken, ist der Kunde der Leidtragende.»