Mithaftung



Alles zum Schlagwort "Mithaftung"


  • Gesetz der Straße

    Fr., 10.07.2020

    Mithaftung bei Unfall trotz Tempo-Einhaltung möglich

    Fahrzeuge sind am Morgen bei Nebel auf der Autobahn A661 (hinten) und auf der Friedberger Landstraße (vorne) unterwegs.

    Eine Autofahrerin hält sich an ein angezeigtes Tempolimit - und haftet dennoch nach einem Unfall mit, weil sie zu schnell gefahren ist. Was sind die Hintergründe für dieses Urteil eines Gerichts?

  • Gerichtsurteil

    Fr., 13.03.2020

    Zu hohes Tempo auf Vorfahrtsstraße führt zu Mithaftung

    Wer einem anderen die Vorfahrt genommen hat, gilt in den meisten Fällen als Unfallverursacher. Doch wenn der Vorfahrtsberechtigte zu schnell fuhr, haftet er unter Umständen mit.

    Wer die Vorfahrt eines Anderen missachtet hat, trägt in der Regel die Schuld an einem Unfall. Doch gilt das auch noch, wenn der andere auf der Vorfahrtsstraße zu schnell unterwegs war?

  • Urteil zur Mithaftung

    Fr., 15.02.2019

    Schneller als Richtgeschwindigkeit auf glatter Straße

    Ist ein Unfallbeteiligter im Winter mit mehr als der empfohlenen Richtgeschwindigkeit unterwegs, kann er zur Mithaftung gezwungen werden - auch wenn er den Crash nicht verursacht hat.

    Kommt es im Winter zu einem Unfall, haftet nicht immer nur der Unfallverursacher. Entscheidend ist auch, wie schnell die anderen Beteiligten unterwegs waren.

  • Prozesse

    Do., 08.03.2018

    Schneller als Richtgeschwindigkeit kein Grund für Mithaftung

    Prozesse: Schneller als Richtgeschwindigkeit kein Grund für Mithaftung

    Hamm (dpa/lnw) - Autofahrer dürfen auf Autobahnen durchaus schneller als «Richtgeschwindigkeit 130» fahren, ohne gleich bei einem Unfall mithaften zu müssen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm im Fall eines Auffahrunfalls entschieden. Ein 30-Jähriger war auf der A31 bei Bottrop auf einen Wagen aufgefahren, der ohne erkennbaren Grund und ohne Blinkzeichen auf die linke Spur gewechselt war. Der 30-Jährige, der mit Tempo 150 unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

  • Kein Idealfahrer

    Fr., 29.09.2017

    Mithaftung nach Unfall beim Kolonnenspringen

    Wer beim Kolonnenspringen in einen Unfall verwickelt wird, haftet mit.

    Es gibt immer Autofahrer, die es besonders eilig haben. Zu diesen gehören auch Kolonnenspringer. Also Autofahrer, die durch das Überholen einzelner Fahrzeuge schneller vorankommen wollen. Was sie wissen müssen: Kommt es zu einem Unfall, werden sie in Mithaftung genommen.

  • Gesetz der Straße

    Fr., 10.03.2017

    Keine Mithaftung bei Kollision mit Einbiegendem

    Autofahrer müssen bei «rechts vor links»-Regelungen und engen Straßen besonders vorsichtig agieren.

    Auf engen Straßen. Und auf Straßen mit «rechts vor links»-Regelungen kann es schnell zu einem Auffahrunfall kommen. Inwieweit sich die Parteien dann die Kosten für den Schaden teilen müssen, entschied ein Gericht.

  • Urteil

    Fr., 30.12.2016

    Parken im Halteverbot kann zu Mithaftung bei Unfall führen

    Parken an Plätzen mit eingeschränktem Halteverbot kann teuer werden. Verursachen Dritte einen Unfall, haftet der Fahrzeugbesitzer mit.

    Parkplätze sind oft sehr rar. Aus diesem Grund stellen nicht wenige Autofahrer ihren Wagen auch an Plätzen ab, wo ein eingeschränktes Halteverbot herrscht. Allerdings gehen sie dabei ein hohes Risiko ein.

  • Auto

    Fr., 21.02.2014

    Mithaftung bei einem Unfall durch Parken im Halteverbot

    Bremen (dpa/tmn) - Falschparker riskieren neben einem Knöllchen auch eine Mithaftung, wenn ihr falsch geparkter Wagen bei einem Unfall beschädigt wird. Das zeigt ein aktuelles Urteil.

  • Auto

    Do., 21.11.2013

    Urteil: Mithaftung bei nicht aufgestelltem Warndreieck

    Hamm (dpa) - Wenn es nicht anders geht, darf auf Autobahnen ein Notstopp stattfinden. Sobald es möglich ist, muss dann aber ein Warndreieck stehen. Kommt es zu einem Unfall, führt das sonst zu einer Mithaftung, so ein aktuelles Urteil.

  • Urteile

    Do., 21.11.2013

    Urteil: Mithaftung bei nicht aufgestelltem Warndreieck

    Ein nicht aufgestelltes Warndreieck kann teuer werden. Foto: David Ebener/Archiv

    Hamm (dpa/lnw) - Wer auf der Autobahn anhält und kein Warndreieck aufstellt, haftet bei einem Unfall zur Hälfte mit für den Schaden. Einen entsprechenden Beschluss hat das Oberlandesgericht Hamm am Donnerstag veröffentlicht und damit ein Urteil des Landgerichts Münster verändert (Az.: 26 U 12/13). In dem Streitfall hatte ein Lkw-Fahrer aus gesundheitlichen Gründen auf einem Autobahnstück ohne Seitenstreifen seinen Laster am rechten Fahrbahnrand angehalten und nur den Warnblinker eingeschaltet. Ein anderer Laster streifte wenig später den abgestellten Lkw. Es entstand Sachschaden. Nach Ansicht der Richter muss ein Fahrer nach einem berechtigten Notstopp entweder weiterfahren oder alle in der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen Sicherungsmaßnahmen ergreifen. «Nur Warnblinkanlage reicht nicht», so das Gericht.