Neonazi



Alles zum Schlagwort "Neonazi"


  • Extremismus

    Do., 27.06.2019

    Sicherheitsbehörden prüfen angebliches «Combat 18»-Video

    Berlin (dpa) - Die Sicherheitsbehörden prüfen ein Video, in dem ein angeblicher Sprecher des Neonazi-Netzwerks «Combat 18» auftritt. Eine mit Sturmhaube verhüllte Person erklärt darin, es handle sich um «eine Klarstellung von Combat 18». Bislang ist aber unklar, ob das Video authentisch ist. Das Vertrauen der Bürger in Politik, Justiz und Medien sei zerstört, sagt die Person. Als vermeintlicher Beleg wird ein Medienbericht genannt, wonach der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke an einem Neonazi-Treffen teilgenommen haben soll. Später wurde bekannt, dass es sich womöglich um eine Verwechselung handelte.

  • Interview mit Ausstiegsberater

    Mo., 24.06.2019

    Zweite Chance für Aussteiger aus der rechten Szene

    Gehört seit Jahren nicht mehr zum Stadtbild von Münster: Neonazis marschieren am 3. März 2012 im Rumphorstviertel auf.

    Der Münsteraner Felix Lange ist Ausstiegsberater beim Projekt NinA NRW in Recklinghausen. Im Interview mit unserem Redakteur Pjer Biederstädt erzählt er, warum auch Neonazis eine zweite Chance verdient haben.

  • Extremismus

    Mo., 24.06.2019

    Stephan E. bei Nazi-Treffen: Behörden gehen von Verwechslung aus

    Kassel (dpa) - Der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke war möglicherweise doch nicht im März auf einem Neonazi-Treffen in Sachsen. Behörden in Hessen gehen nach dpa-Informationen von einer Verwechslung aus. Das ARD-Magazin «Monitor» hatte berichtet, dass Stephan E. an einem Neonazi-Treffen in Mücka teilgenommen haben soll. Dort soll er dem Bericht zufolge zusammen mit Mitgliedern der Neonazigruppen «Combat 18» und «Brigade 8» fotografiert worden sein. Zuerst hatte «Spiegel Online» über die mögliche Verwechslung berichtet. Der Kasseler Regierungspräsident Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse seines Wohnhauses niedergeschossen worden.

  • Protest gegen Rechtsextreme

    So., 23.06.2019

    Ostritzer kaufen den Neonazis das Bier weg

    Eine Frau und zwei Männer laden Bierkästen in der Nähe eines örtlichen Supermarktes auf einen Anhänger. Das ganze Bier des Supermarktes wurde in einer Aktion von Bürgern und des IBZ (Internationalen Begegnungszentrum des Kloster Sankt Marienthal) aufgekauft.

    Ostritz hat ein Zeichen gesetzt: Die ostsächsische Stadt möchte keine Neonazi-Treffen haben. Überstrahlt wird der Gegenprotest von einem besonderen Coup.

  • Extremismus

    So., 23.06.2019

    Neonazi-Treff beendet - Polizei registriert 32 Straftaten

    Ostritz (dpa) - Die Polizei hat nach Abschluss eines Neonazi-Treffens und zahlreicher Gegenproteste im ostsächsischen Ostritz eine positive Bilanz gezogen. Alle Versammlungen und Veranstaltungen seien friedlich verlaufen, sagte der Leitende Polizeidirektor Holger Löwe. Insgesamt sind von Freitag bis Sonntag 32 Straftaten und 5 Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden. An den Protesten gegen das rechtsextreme «Schild und Schwert Festival» beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 2000 Menschen. Die Polizei war mit bis zu rund 1400 Beamten im Einsatz.

  • Extremismus

    Sa., 22.06.2019

    Friedlicher Protest gegen Neonazi-Treffen

    Ostritz (dpa) - Im ostsächsischen Ostritz ist der Protest gegen ein Neonazi-Treffen friedlich und ohne Zwischenfälle verlaufen. Bis zum frühen Abend habe es keine Probleme gegeben, sagte ein Polizeisprecher. An einer Demonstration gegen das rechtsextreme «Schild und Schwert Festival» beteiligten sich demnach rund 300 Menschen. Der Aufzug durch die Stadt sei laut und friedlich, sagte der Polizeisprecher. Bei dem Rechtsrock-Festival auf dem Gelände eines Hotels hatten sich laut Polizei zwischen 500 und 600 Teilnehmer versammelt.

  • Kriminalität

    Sa., 22.06.2019

    Merkel: Gewaltbereite Neonazis müssen bekämpft werden

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht auf dem evangelischen Kirchentag.

    Dortmund (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Bekämpfung von gewaltbereiten Neonazis angekündigt. Diese müssten «in den Anfängen bekämpft werden und ohne jedes Tabu», sagte Merkel am Samstag beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund. «Deshalb ist der Staat hier auf allen Ebenen gefordert, und die Bundesregierung nimmt das sehr, sehr ernst.»

  • Neue Morddrohungen

    Fr., 21.06.2019

    Bericht: Stephan E. hatte jüngst noch Kontakt mit Neonazis

    Sichergestellte Waffen und ein Schild der Neonazi-Gruppierung «Combat 18» bei einer Pressekonferenz der Kieler Kripo.

    Vor dem Mord an Walter Lübcke stand der Verdächtige Stephan E. nicht mehr im Fokus des Verfassungsschutzes. Trotz rechtsextremer Vergangenheit galt er als eher unauffällig. Nun gibt es Hinweise, dass E. die Staatsschützer getäuscht haben könnte.

  • Extremismus

    Fr., 21.06.2019

    Strenge Auflagen bei Neonazi-Treffen

    Ostritz (dpa) - Kein Alkohol beim Neonazi-Treffen, kein Gegenprotest direkt vor dem Veranstaltungsgelände: Vor Beginn des rechtsextremen «Schild und Schwert Festivals» im ostsächsischen Ostritz haben Gerichte die strengen Sicherheitsauflagen für das Wochenende bestätigt - dazu gehört auch ein Alkoholverbot . Zu dem Festival mit Rechtsrock-Bands sind 750 Teilnehmer angemeldet. In der ostsächsischen Stadt wird auch vielfacher Gegenprotest erwartet. Eine für morgen geplante Gegendemonstration in Sicht- und Hörweite des Rechtsrock-Konzertes wurde nicht zugelassen.

  • Extremismus

    Fr., 21.06.2019

    Linken-Politiker fordern Verbot von Neonazi-Netzwerk

    Berlin (dpa) - Die Sprecher für antifaschistische Politik der Linken-Fraktionen in Bund und Ländern haben ein sofortiges Verbot des Neonazi-Netzwerkes «Combat 18» gefordert. Die Politiker äußerten sich nach der Veröffentlichung eines Berichts des ARD-Magazins «Monitor». Demnach soll der Tatverdächtige im Mordfall Lübcke noch in diesem Frühjahr in Sachsen an einem konspirativen Treffen von Mitgliedern der Neonazi-Organisationen «Combat 18» und «Brigade 8» teilgenommen haben. «Eine mögliche Mitgliedschaft von Stephan E., aber auch eine mögliche Verwicklung der Gruppe in den Mord an Walter Lübcke, müssen jetzt in den Mittelpunkt der Ermittlungen rücken», heißt es.