Niedriglohnsektor



Alles zum Schlagwort "Niedriglohnsektor"


  • Innenpolitik

    Do., 01.01.2015

    Mindestlohn ab heute gültig

    Berlin (dpa) - Zum Jahreswechsel sind mehrere Gesetzesänderungen in Kraft getreten. So greift ab heute der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Profitieren sollen rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor. Außerdem sinkt der Rentenbeitragssatz von aktuell 18,9 Prozent auf 18,7 Prozent. Die neue elektronische Gesundheitskarte löst endgültig die alte Krankenversicherungskarte ab. Die neue Karte soll den Austausch von Patientendaten zwischen Ärzten, Kliniken und Apotheken verbessern.

  • Jahreswechsel

    Do., 01.01.2015

    Flächendeckender Mindestlohn in ganz Deutschland

    Berlin (dpa) - Mit dem Jahreswechsel gibt es in Deutschland einen allgemeinen, flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Profitieren sollen rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor. Um Langzeitarbeitslosen den Job-Einstieg zu erleichtern, kann bei ihnen in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn abgewichen werden. Für unter 18-Jährige ohne Berufsabschluss, für Auszubildende und Menschen mit Pflichtpraktika oder Praktika unter drei Monaten gilt die Lohnuntergrenze nicht.

  • Soziales

    Mi., 09.04.2014

    Forscher: Rentenpaket und Mindestlohn helfen kaum gegen Altersarmut

    Christoph Butterwegge. Foto: Wolfgang Schmidt/Archiv

    Dortmund (dpa) - Das Rentenpaket der Bundesregierung und der Mindestlohn helfen nach Ansicht des Sozialforschers Christoph Butterwegge nicht gegen drohende Altersarmut. Der Mindestlohn sei eine wichtige Maßnahme, um den Niedriglohnsektor einzudämmen, sagte Butterwegge (63) im dpa-Interview. «Aber der Mindestlohn, wie ihn die große Koalition plant, wirkt erst 2017 flächendeckend, gilt nicht für alle Beschäftigtengruppen und ist vor allem seiner Höhe nach unzureichend», kritisierte Butterwegge. Wer langfristig 8,50 Euro in Vollbeschäftigung verdiene, werde trotzdem im Rentenalter mit Hartz IV aufstocken müssen.

  • Mittelstandsumfrage der Westfälischen Nachrichten

    Sa., 08.02.2014

    „Firmen zahlen aus Überzeugung gut“

    Symbolbild: Friseurin

    Im Münsterland schreckt der geplante flächendeckende Mindestlohn die Mehrheit der mittelständischen Betriebe nicht. Das hat eine Umfrage der Westfälischen Nachrichten ergeben.

  • Arbeitsmarkt

    Mo., 27.01.2014

    Studie: Mindestlohn-Ausnahmen träfen zwei Millionen Menschen

    Der allgemeine Mindestlohn wird systematisch unterlaufen, kritisiert das WSI. Foto: Stephanie Pilick

    Düsseldorf/Berlin (dpa) - Sollten die von Union und Arbeitgebern geforderten Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn kommen, dürften nach Berechnungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung rund zwei Millionen Menschen im Niedriglohnsektor hängen bleiben.

  • Prekäre Beschäftigung

    Fr., 26.04.2013

    Guntram Schneider kritisiert steigende Zahl an Minijobs: „Eine gefährliche Entwicklung“

    Feste Stellen statt Minijobs und Befristungen:  Guntram Schneider startet eine Kampagne für faire Arbeit und fairen Wettbewerb.

    Jeder fünfte Arbeitnehmer ist im Niedriglohnsektor beschäftigt. Die hohe Zahl von Minijobs und befristeten Stellen könnte zur Gefahr für die Sozialsysteme werden, warnt Arbeitsminister Guntram Schneider im Gespräch mit unserem Korrespondenten Hilmar Riemenschneider. Mit der Aktion „Faire Arbeit – fairer Wettbewerb“ will der Minister auf Marktplätzen in NRW den Blick auf prekäre Beschäftigung lenken. Am Samstag ist er in Münster.

  • 16 380 „Multi-Jobber“ im Kreis Steinfurt

    Do., 11.04.2013

    Die Arbeit nach der Arbeit

    Vor allem im Niedriglohnsektor reicht ein Job oft nicht aus, um über die Runden zu kommen. Das Pestel-Institut in Hannover zählte jetzt 16 380 „Mulit-Jobber“ im Kreis Steinfurt, mehr als doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Die Gewerkschaften Verdi und NGG als Auftrageber der Studie sehen damit ihre Forderung nach einem Mindestlohn untermauert.

  • Wirtschaft

    Mi., 21.11.2012

    Zeitung: Immer mehr Qualifizierte arbeiten im Niedriglohnsektor

    Wirtschaft : Zeitung: Immer mehr Qualifizierte arbeiten im Niedriglohnsektor

    Berlin (dpa) - Immer mehr qualifizierte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland arbeiten nach einem Zeitungsbericht für einen Niedriglohn. Im Jahr 2010 zählten demnach rund 2,2 Millionen Vollzeitarbeiter mit Berufsabschluss zu den Geringverdienern.

  • Politik

    Mi., 21.11.2012

    Immer mehr Qualifizierte arbeiten im Niedriglohnsektor

    Politik : Immer mehr Qualifizierte arbeiten im Niedriglohnsektor

    Berlin (dpa) - Immer mehr qualifizierte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland arbeiten nach einem Zeitungsbericht für einen Niedriglohn. Im Jahr 2010 zählten demnach rund 2,2 Millionen Vollzeitarbeiter mit Berufsabschluss zu den Geringverdienern.

  • Kommentar

    So., 02.09.2012

    Altersarmut – eine beschämende Perspektive

    Ist das der lange Schatten der zurückliegenden Rentenreformen mit perspektivisch deutlich sinkendem Rentenniveau? Ist das die zweite Seite der vordergründig so schön schimmernden Arbeitsmarkt-Medaille mit ausuferndem Niedriglohnsektor und „boomenden“ 400-Euro-Jobs? Alles kleingeredet und wegdiskutiert zum Wohle der auf Hochglanz polierten Statistiken?