Novemberpogrom



Alles zum Schlagwort "Novemberpogrom"


  • Gedenken an Novemberpogrome

    Mo., 11.11.2019

    Von kalter Gleichgültigkeit und offenem Hass

    Im Halbkreis haben sich die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung um das Mahnmal am Standort der ehemaligen Gronauer Synagoge versammelt.

    Gedenken ist wichtig. Nicht nur um die Erinnerung an die Schrecken der Pogromnacht im November 1939 wach zu halten, sondern auch wegen aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen zu mahnen.

  • Demonstrationen

    Sa., 09.11.2019

    Bündnis gegen Rechts will Flagge zeigen gegen Neonazi-Demo

    Ein Teilnehmer hält bei einer Demonstration ein Schild mit der Aufschrift «Nazi-Frei Zone».

    Ausgerechnet am Jahrestag des nationalsozialistischen Novemberpogroms wollen Neonazis zu Ehren einer Holocaust-Leugnerin aufmarschieren. In Bielefeld dürften sie allerdings auf mehrere Tausend Demokraten treffen, die gegen Faschismus auf die Straße gehen.

  • Gedenkfeier zu den Novemberpogromen

    Fr., 08.11.2019

    Erinnern, Nichtvergessen, Mahnen

    Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung (BW11 A und BW11 B) gestalteten die Gedenkstunde mit und berichteten über ihre bei einer Studienfahrt zur Wewelsburg gewonnen Erkenntnisse. Unter anderem brachten sie eine Blumenschale vom Gedenkstein auf dem Alten Jüdischen Friedhof zur gläsernen Gedenktafel auf dem Friedhofs-Vorplatz (kleines Foto).

    An die Reichspogromnacht vor 81 Jahren haben am Freitagvormittag Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung des Paul-Spiegel-Berufskollegs mit einer Gedenkfeier auf dem Alten Jüdischen Friedhof erinnert.

  • Geschichte

    Di., 05.11.2019

    Mindestens 131 Tote durch Pogrome von 1938 im heutigen NRW

    Gedenkbuch für die Toten des Pogroms von 1938 in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - In den Novemberpogromen unter der Nazi-Herrschaft 1938 gegen die jüdische Bevölkerung sind im heutigen Nordrhein-Westfalen mindestens 131 Menschen umgekommen. Das ergibt sich aus einem landesweiten Forschungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf. Das daraus entstandene Buch, in dem alle Opfer mit ihrer Biografie erwähnt werden, stellten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) am Dienstag vor.

  • Gedenken an Novemberpogrome mit Zeitzeugen und Erstaufführung

    Mi., 09.10.2019

    Erinnern ohne Grenzen

    Stellvertretend für das Orga-Team der Veranstaltungsgemeinschaft stellten sich Barbara Engbrink (Fridtjof-Nansen-Realschule), Rudi Nacke (Förderverein Alte Synagoge), Lisa-Marie Vogler (Euregio-Gesamtschule) und Pastoralreferentin Anne Grothe der Fotografin. Sie hoffen auf ähnlich große (bi-nationale) Beteiligung und Resonanz wie 1992, als der gezeigte Artikel über die Erinnerungsveranstaltung in Gronau in der niederländischen Tageszeitung „Tubantia“ erschien.

    In diesem Jahr wäre sie 90 Jahre alt geworden: Anne Frank, das weltweit bekannteste Opfer der Judenverfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Das Mädchen aus Frankfurt steht im Mittelpunkt der „Woche der Erinnerung“ – auch bei einer musikalischen Deutschlandpremiere.

  • Geschichte

    Mo., 05.11.2018

    Mindestens 127 Tote bei Novemberpogrom im heutigem NRW

    Geschichte: Mindestens 127 Tote bei Novemberpogrom im heutigem NRW

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Dem Novemberpogrom der Nazis gegen Juden vor 80 Jahren sind allein auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen mindestens 127 Menschen zum Opfer gefallen. Das hat ein Historiker-Team ermittelt und am Montag bekanntgegeben. Das Team übergab der Landesregierung einen 205 Seiten starken Abschlussbericht.

  • Geschichte

    Mo., 05.11.2018

    Historiker haben Opferzahl für NS-Pogromnacht ermittelt

    Wie viele Menschen beim Novemberpogrom 1938 im Deutschen Reich starben, steht auch 80 Jahre danach noch immer nicht fest. Für das Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen ist nun aber eine belastbare Zahl ermittelt worden.

  • Geschichte

    Mi., 13.06.2018

    Historiker wollen Opfer der Pogromnacht von 1938 ermitteln

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Historiker-Team will die tatsächliche Opferzahl der von den Nazis entfesselten Novemberpogrome von 1938 ermitteln. «Die Zahl ist bis heute unbekannt», sagte Bastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Düsseldorf. Mit einem landesweiten Forschungsprojekt wollen die Historiker bis zum 80. Jahrestag der Pogrome im November dieses Jahres zumindest herausfinden, wie viele Menschen im Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen starben.

  • Auftakt zur Woche der Erinnerung mit ökumenischem Gottesdienst

    Di., 07.11.2017

    Warum haben die Christen geschwiegen?

    Der Frauenchor „Bella Donna“ gestaltete mit jüdischen Liedern den ökumenischen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Epe.

    Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Epe begann die Woche der Erinnerung der Novemberpogrome 1938. Pfarrerin Bettina Roth-Tyburski und Pfarrer Thorsten Brüggemann gedachten der Opfer und fragten nach Schuld und Verantwortung. Dabei vergaßen sie nicht, die Irrwege der Kirche(n) zu erwähnen. „Gemeinsam wollen wir nun neue Wege gehen“, versprachen sie. In unserem Land wurden nach ihren Worten jüdische Menschen über Jahrhunderte entrechtet und verfolgt. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten erreichten Gewalt und Unrecht einen Höhepunkt. Jüdische Geschäfte, Arzt- und Anwaltspraxen wurden boykottiert. Durch die Nürnberger Rassegesetze wurden Juden wehrlos gemacht und ihrer Rechte beraubt. Am 9. und 10. November 1938 wurden in Deutschland, auch in Gronau und Epe, die Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte und Wohnungen zerstört und geplündert, jüdische Männer und Frauen misshandelt. Tausende wurden in Konzentrationslager gebracht. Viele wurden ermordet. Die sogenannte „Kristallnacht“ war nur eine Station auf dem Weg zur Vernichtung der Juden. Am Ende dieses Weges standen die Gaskammern von Auschwitz.

  • Stolpersteine geputzt

    Di., 10.11.2015

    Das Erinnern wach halten

    Die Stolpersteine, die an Familie Samson erinnern, wurden am Montag geputzt.

    m frühen Montagabend haben die Mitglieder des SPD Ortsvereins den Opfern der Novemberpogrome in Herbern gedacht.