Pferdefleischskandal



Alles zum Schlagwort "Pferdefleischskandal"


  • Kriminalität

    Di., 16.04.2019

    Ex-Spanghero-Direktor im Pferdefleischskandal verurteilt

    Paris (dpa) - Im Pferdefleisch-Skandal um den den französischen Großhändler Spanghero ist der ehemalige Direktor der Firma zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Davon seien 18 Monate zur Bewährung ausgesetzt, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das Pariser Gericht. Der ehemalige Direktor ist demnach wegen Betrugs verurteilt worden. Spanghero mit Sitz in Frankreich wird vorgeworfen, 2012 und 2013 wissentlich als Rind gekennzeichnetes Pferdefleisch vertrieben zu haben. Zu den Empfängern gehörte ein Hersteller, der Fleischprodukte wie Lasagne zubereitete.

  • Als Rindfleisch deklariert

    So., 16.07.2017

    Europol: 66 Festnahmen nach Pferdefleischskandal von 2013

    Europol ist ein Schlag gegen international agierende Fleischbetrüger gelungen. Eine Bande soll unter Leitung eines niederländischen Fleischhändlers soll billiges Pferdefleisch als teures Rindfleisch deklariert und verkauft haben.

    Den Haag (dpa) - Europäische Ermittler haben einen internationalen Ring von Fleischbetrügern zerschlagen und insgesamt 66 Verdächtige festgenommen.

  • Justiz

    So., 16.07.2017

    Europol: 66 Festnahmen nach Pferdefleischskandal

    Den Haag (dpa) - Europäische Ermittler haben einen internationalen Ring von Fleischbetrügern zerschlagen und insgesamt 66 Verdächtige festgenommen. Die Bande unter Leitung eines niederländischen Fleischhändlers soll für den großen europäischen Pferdefleischskandal von 2013 verantwortlich sein, teilte Europol mit. Sie soll billiges Pferdefleisch als teures Rindfleisch deklariert und verkauft haben. Das Fleisch war nicht für menschlichen Verzehr geeignet und zum Teil mit Medikamenten behandelt. Der Skandal war 2013 ans Licht gekommen, auch Deutschland war betroffen.

  • Parlament

    Mi., 15.03.2017

    EU-Reform: Lebensmittelskandale sollen härter bestraft werden

    Straßburg (dpa) - Lebensmittelbetrügereien wie der Pferdefleischskandal sollen künftig mit härteren Geldstrafen geahndet werden. Das EU-Parlament verabschiedete in Straßburg eine Verordnung, wonach Strafen vom Umsatz eines Unternehmens abhängen sollen. Alternativ können sie den wirtschaftlichen Vorteil widerspiegeln, den ein Unternehmen von einem Regelverstoß hat. Die EU-Länder haben dem schon zugestimmt. Die neuen Regeln können damit wie geplant ab Mitte Dezember 2019 gelten. Außerdem sollen die Kosten für Kontrollen stärker als bisher auf Unternehmen umgelegt werden.

  • Gesundheit

    Sa., 25.04.2015

    Neuer Pferdefleischskandal: Illegales Fleisch in Handel geschleust

    Den Haag (dpa) – In mehreren Ländern Europas ist offenbar jahrelang Pferdefleisch in den Handel geschleust worden, das Menschen eigentlich niemals essen sollten. In einer gemeinsamen Polizeiaktion wurden Dutzende Betriebe durchsucht und 26 Personen festgenommen, die meisten davon in Frankreich. Zwischen 2010 und 2013 sind nach Schätzung der führenden französischen Behörden etwa 4700 zum menschlichen Verzehr ungeeignete Pferde in die Lebensmittelkette gelangt. Man gehe davon aus, dass es sich um «grenzüberschreitendes organisiertes Verbrechen» handele. Deutschland sei aber «so gut wie nicht betroffen».

  • Lebensmittel

    Di., 07.04.2015

    Nach Pferdefleischskandal Gefängnis für niederländischen Händler

    Amsterdam (dpa) - Im bisher größten Pferdefleischskandal ist ein niederländischer Fleischgroßhändler zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Händler hatte 2011 und 2012 mehr als 330 000 Kilogramm billiges Pferdefleisch als Rindfleisch deklariert und verkauft. Der Skandal war 2013 ans Licht gekommen. Da die Sicherheit des Fleisches nicht garantiert werden konnte, hatten die niederländischen Aufsichtsbehörden aus großen Teilen Europas über 50 Millionen Kilogramm Fleisch zurückgerufen. Allerdings war der größte Teil bereits verarbeitet oder verzehrt worden.

  • EU

    Mi., 21.01.2015

    Fleisch in Fertigprodukten: EU-Abgeordnete fordern strengere Regeln

    Brüssel (dpa) - Woher kommt das Fleisch in der Tiefkühl-Lasagne? Mehrere Europa-Abgeordnete fordern von der EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag, damit die Herkunft von Fleischzutaten in Fertigprodukten angegeben werden müssen. Verbraucher hätten seit dem Pferdefleischskandal hätten ein noch stärkeres Interesse an solchen Informationen. Das teilten die für Lebensmittelsicherheit zuständigen Europa-Abgeordneten heute zur Verabschiedung einer entsprechenden Resolution mit. In der EU-Kommission waren strengere Regeln bis zuletzt skeptisch gesehen worden.

  • Lebensmittel

    Di., 25.02.2014

    Pferdefleischskandal: Viel mehr verdächtige Lieferungen nach NRW

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Von den verdächtigen Pferdefleischlieferungen aus den Niederlanden ist viel mehr nach Nordrhein-Westfalen gegangen als bislang angenommen. Demnach sind von den 28 000 Tonnen, die ein Schlachthof bereits seit 2012 als Rindfleisch etikettiert aber mit Pferdefleisch vermengt geliefert haben soll, rund 1030 Tonnen nach NRW gelangt. Das teilte das NRW-Verbraucherschutzministerium am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf mit. Bislang waren nur 28 Tonnen bekannt. Betroffen sind nun 34 Betriebe in 19 Kreisen. Hinweise auf Gesundheitsgefahren gebe es derzeit nicht, sagte ein Sprecher. Dies müsse aber weiter geprüft werden. Im Verdacht steht eine Großschlachterei in der Provinz Gelderland.

  • Lebensmittel

    Mi., 12.02.2014

    Foodwatch: Nach Pferdefleischskandal weiter Betrugsgefahr

    Berlin (dpa) - Ein Jahr nach dem Pferdefleischskandal ist Europas Lebensmittelwirtschaft aus Sicht der Verbraucherorganisation Foodwatch immer noch hochgradig betrugsanfällig. Es gebe den freien Warenverkehr, aber keine adäquaten Haftungsregelungen, sagte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode der dpa. Gerade Handelskonzerne könnten sich bei Eigenmarken viel zu leicht aus der Verantwortung reden. In dem Skandal in mehreren europäischen Ländern waren vor einem Jahr auch in Deutschland Produkte mit beigemischtem, nicht deklarierten Pferdefleisch entdeckt worden.

  • Ernährung

    Mi., 05.02.2014

    Von Pferde-Lasagne bis Ross-Ravioli: Skandal ohne Folgen?

    Vor einem Jahr wurde erstmals als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch in deutschen Fertiggerichten gefunden. Foto: Jens Büttner

    Brüssel (dpa) - In England «Horsegate Scandal» und in Deutschland «Pferdefleischskandal» - der Betrug mit falsch deklarierten Lebensmitteln erschütterte vor einem Jahr das Vertrauen der Verbraucher. Geändert hat sich allerdings kaum etwas.