Preisabsprache



Alles zum Schlagwort "Preisabsprache"


  • Verstoß gegen Gleichbehandlung

    Do., 05.03.2020

    Baywa will 73 Mio. Euro Schadenersatz vom Bundeskartellamt

    Deutschlands größter Agrarhandelskonzern BayWa will vor Gericht Schadenersatz vom Bundeskartellamt erstreiten.

    Das Bundeskartellamt verhängt bei verbotenen Preisabsprachen häufig hohe Bußgelder. Nun wehrt sich ein prominentes Unternehmen vor Gericht. Falls die Klage Erfolg hat, müsste die Behörde die auferlegte Strafe quasi selbst zahlen.

  • US-Kartellrechtsverfahren

    Di., 03.03.2020

    Novartis-Tochter muss Millionenstrafe zahlen

    Das Produktionsgebäude des Pharmaunternehmens Sandoz Aeropharm GmbH in Thüringen. Die Strafverfolger hatten Sandoz vorgeworfen, jahrelang ein Komplott mit Wettbewerbern auf dem US-Generikamarkt betrieben zu haben.

    Washington (dpa) - Die Novartis-Generikatochter Sandoz ist in den USA wegen illegaler Preisabsprachen und anderer kartellrechtlicher Verstöße zur Rechenschaft gezogen worden.

  • Stahl

    Do., 12.12.2019

    Millionenbußen gegen Stahl-Hersteller wegen Preisabsprachen

    Wegen unrechtmäßiger Preisabsprachen hat das Bundeskartellamt Millionenbußen gegen mehrere Stahlhersteller verhängt.

    Bonn (dpa) - Wegen unrechtmäßiger Preisabsprachen bei sogenannten Quartoblechen hat das Bundeskartellamt Millionenbußen gegen mehrere Stahlhersteller verhängt. Quartobleche kommen unter anderem beim Bau von Brücken, Schiffen oder Pipelines, aber auch im allgemeinen Maschinenbau zum Einsatz. Man fordere insgesamt rund 646 Millionen Euro von den Unternehmen, teilten die Bonner Kartellwächter am Donnerstag mit. Betroffen sind neben Thyssenkrupp auch die Hersteller Voestalpine und Ilsenburger Grobblech. Zwischen 2002 und 2016 sollen die Unternehmen sich regelmäßig über die Höhe von Aufpreisen und Zuschlägen abgestimmt haben, die nach Angaben des Kartellamts bis zu 25 Prozent des Gesamtpreises ausmachen können. Hintergrund der Absprachen war es, mit den Kunden lediglich über den Basispreis - nicht jedoch über die abgestimmten Aufpreise und Zuschläge - zu verhandeln.

  • Auto

    Do., 21.11.2019

    Millionenbußen gegen Autohersteller wegen Stahlpreis-Absprache

    Bonn (dpa) - Das Bundeskartellamt hat wegen Preisabsprachen beim Stahleinkauf rund 100 Millionen Euro Bußgelder gegen VW, Daimler und BMW verhängt. Die Unternehmen hätten sich von 2004 bis 2013 beim Einkauf von Langstahl abgesprochen, teilte das Bundeskartellamt mit. Die drei Unternehmen haben laut Behörde den Sachverhalt anerkannt und einer einvernehmlichen Beendigung des Verfahrens zugestimmt. In München bezifferte BMW seinen Anteil auf 28 Millionen Euro, gegen Mitarbeiter seien keine Bußgelder verhängt worden.

  • Bau

    Mi., 20.11.2019

    Illegale Preisabsprachen: Großrazzia gegen Straßenbau-Firmen

    In Polizei-Westen gekleidete Polizisten.

    Düsseldorf/Potsdam (dpa) - Deutsche Ermittler haben die Straßenbau-Branche wegen mutmaßlicher Preisabsprachen ins Visier genommen. Wie die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mitteilte, kam es bereits Ende August zu Durchsuchungen bei 37 Unternehmen in elf Bundesländern. Bei der Razzia waren insgesamt rund 700 Polizisten und Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft sowie des Bundeskartellamts im Einsatz. Zudem geht es um Bestechlichkeit in Behörden, einige Büros wurden durchsucht. Es bestehe der Verdacht, dass die Firmen «zum Teil noch unbekannten Amtsträgern Vorteile für Auskünfte und andere Diensthandlunge» gewährt haben, heißt es in der Mitteilung.

  • Preisabsprachen

    So., 29.09.2019

    Deutsche Bahn fordert 500 Millionen Euro von Lkw-Kartell

    Das Logo der Deutschen Bahn AG ist in der Abenddämmerung am Bahntower am Potsdamer Platz zu sehen.

    Jahrelang gab es zwischen großen Lastwagenhersteller Preisabsprachen. Zu Ungusten der Deutschen Bahn. Diese fordert nun Schadenersatz.

  • Preisabsprachen

    Mi., 14.08.2019

    BGH hebt 30-Millionen-Buße gegen Rossmann auf

    Das OLG Düsseldorf hatte Rossmann im Februar 2018 wegen einer «vorsätzlichen Kartellwidrigkeit» zur Zahlung von 30 Millionen Euro verurteilt.

    Von wegen kalter Kaffee: Über Jahre verständigten sich Röster und Händler über den Verkaufspreis vor allem von Filterkaffee, so das Bundeskartellamt. Im Fall der Drogerie Rossmann muss ein Gericht jetzt neu über das verhängte Millionenbußgeld verhandeln.

  • «Wurstkartell»

    Di., 02.10.2018

    Wursthersteller Wiltmann zu Millionenbuße verurteilt

    Knackwürste liegen auf einem Tisch. Ein Wursthersteller hat mit anderen Herstellern Preiserhöhungen abgestimmt.

    Im Streit um ein Millionenbußgeld wegen illegaler Preisabsprachen hat der Wursthersteller Wiltmann vor Gericht verloren. Andere Produzenten kamen besser davon. Sie schlüpften durch die «Wurstlücke».

  • Prozesse

    Di., 02.10.2018

    OLG Düsseldorf verkündet Urteil zum «Wurstkartell»

    Mit einem Richterhammer wie diesem wird auch in diesem Prozess Recht gesprochen.

    Jahrelang sollen Verbraucher wegen illegaler Preisabsprachen zu viel für Aufschnitt bezahlt haben. Über einen Wursthersteller aus Ostwestfalen urteilt jetzt das Oberlandesgericht Düsseldorf. Einige Große der Branche entkamen aber durch die sogenannte Wurstlücke.

  • Preisabsprachen

    Di., 24.07.2018

    Brüssel verhängt Millionenstrafe gegen Elektronik-Konzerne

    Die Wettbewerbshüter hatten im vergangenen Jahr die Ermittlungen gegen die Elekronik-Konzerne offiziell eingeleitet.

    Asus, Pioneer sowie Denon, Marantz und Philips haben jahrelang die Preise für Elektronikgeräte in Europa hochgehalten. Die EU-Wettbewerbshüter klopfen ihnen dafür auf die Finger. Verbraucher können aber auch noch auf Schadenersatz hoffen.