Pumpenhaus



Alles zum Schlagwort "Pumpenhaus"


  • Cactus zeigt im Pumpenhaus „Wer sind die Schweine?“

    Fr., 01.02.2019

    „Make Hühnerstall great again“

    Nicht nur politisch hat die Inszenierung „Wer sind hier die Schweine“ des Theaters Cactus Biss. Auch darstellerisch legt sich das junge Ensemble ins Zeug.

    „Der Mensch ist die Ursache allen Übels, denn er konsumiert, ohne zu produzieren.“ Mit diesen Worten ruft Old Major, ein alter Zuchteber, die Tiere auf Jones’ Farm zur Revolution auf. Es ist die Geschichte von der „Animal Farm“, mit der George Orwell 1945 den Übergang der russischen Revolution in die Diktatur Stalins nachzeichnete. Unter dem Titel „Wer sind die Schweine?“ hat das Cactus-Theater aus der Parabel ein fetziges Theaterstück gemacht, das am Donnerstag im Pumpenhaus Premiere feierte.

  • Konzertabend im Zeichen des Rock im Pumpenhaus

    So., 06.01.2019

    Ein Hauch von Beat-Club-Atmosphäre

    Präsentierten im Pumpenhaus ihr Debütalbum: The Great Beyond.

    Als Leon Runde als Teenager in den Nullerjahren das erste Mal „Highway Star“ von Deep Purple hörte, war es, als schwenkte jemand den Heiligen Gral vor seiner Nase. Der juvenile Soundtrack der 70er, inzwischen unter „Classic Rock“ firmierend, bekam im Sänger und Gitarristen von The Great Beyond einen passionierten Fackelträger.

  • „Messias“ im Pumpenhaus geht in seine dritte Dekade

    Mo., 17.12.2018

    Bohrende Einsamkeit in Coerde

    Bewährte Chaos-Truppe seit drei Dekaden (v.l.): Pitt Hartmann, Benedikt Roling und Gabriele von Groote in der Premiere ihres „Messias“ im Pumpenhaus.

    Seit 30 Jahren versuchen sich Maria und Josef einen Reim auf die Vorsehung zu machen: „Ker’, ich weiß doch auch nich’, wat der Erzengel mit uns vorhat!“ Und ebenso lange hangeln sich Pitt Hartmann als eitler Theaterleiter Theo und Benedikt Roling als sein schauspielerischer Adlatus Bernhard durch Patrick Barlows Stück-im-Stück.

  • Walter-Benjamin-Oper im Pumpenhaus

    So., 16.12.2018

    Letzte Stunden eines großen Denkers

    Sänger Nicholas Isherwood, Pianistin Jenny Lin und William Schimmel am Akkordeon im Pumpenhaus

    Die letzten Stunden des Philosophen, Kulturkritikers und Übersetzers Walter Benjamin waren von völliger Verzweiflung geprägt. In der 2014 uraufgeführten Kammeroper „Port Bou“ zeichnet der zeitgenössische US-amerikanische Komponist Elliot Sharp Bilder davon. Bislang wurde das Werk nur ein einziges Mal, 2015 in Berlin, in Europa aufgeführt. Derzeit tourt ein Ensemble mit dem Bassbariton Nicholas Isherwood, der Pianistin Jenny Lin und dem Akkordeonisten William Schimmel damit durch NRW. In dem mit Filmszenen der Projektionsdesignerin Jeanine Higgins unmittelbar verwobenen multimedialen Werk führte Sharp selbst auch die Regie. Am Freitagabend war – in Kooperation mit Cuba Kultur – Station im Pumpenhaus.

  • „Solidaritot | Solidarnoc“ im Pumpenhaus

    Fr., 14.12.2018

    Bissige Geschichte der Solidarität

    Polski Teatr Tańca und Bodytalk

    Um Anspielungen der direkten Art waren Yo-shiko Waki und Rolf Baumgart von Bodytalk noch nie verlegen. Für ihr Tanztheater „Solidaritot | Solidarnoc“, das in Zusammenarbeit mit den Polski Teatr Tańca entstanden ist und am Mittwoch im Pumpenhaus Uraufführung feierte, haben sie mehrere Dutzend Bierkästen der Marke Lech auf die Bühne gestapelt.

  • Gitarrengipfel im Pumpenhaus

    Mo., 10.12.2018

    Drei grandiose Musketiere

    Gitarrengipfel mit (v.l.) Ernie Rissmann, Clive Carroll und Dave Goodman

    Erst am Ende spielten alle drei Gitarrenmeister gemeinsam: Clive Carroll, der Alleskönner aus England; Dave Goodman (nomen est omen), der coole Virtuose aus Kanada, der seine eigenen Akkordkaskaden mit rauer und emotionaler Stimme bereichert; und Ernie Rissmann, der als „Lokalmatador“ annoncierte, nicht minder coole Singer-Songwriter, der sich im Pumpenhaus als Gastgeber präsentierte. Und die Gitarrenfans bejubelten dies Finale gebührend.

  • Electronic Wind Quartet mit „Luftstrom“ im Pumpenhaus

    Do., 06.12.2018

    Eine Gruppe Reis wandert mit

    Electronic Wind Quartet (v.l.): Beat Hofstetter, Beat Kappeler, Andrea Formenti und Sascha Armbruster

    Angetrieben von sanftem Wind wandert eine kleine Gruppe Reiskörner langsam auf der großen Leinwand von einer Ecke in die andere. Nach und nach kommen weitere Körner hinzu, der Wind schwillt zum Sturm an, und einzelne Positionspunkte der Mitspieler werden sichtbar.

  • Letzte Aufführung von „24 Stunden Münster“ im Pumpenhaus

    Mo., 26.11.2018

    Zum Schluss ein Ständchen

    Götz Alsmann stellte sich zum Abschluss des Projektes „24 Stunden Münster“ mit seiner Quetschkommode in die Mitte von Mitwirkenden und Publikum und sang ein launiges Lied über Münster.

    So viel Publikum wie nie zuvor kam zum Finale des „24 Stunden Münster“-Projekts ins Pumpenhaus. Einer hat gar die gesamten 24 Stunden am Stück geschafft und erhielt dafür Extra-Applaus.

  • „24 Stunden Münster“ im Pumpenhaus

    Mo., 19.11.2018

    Die letzte Chance

    Laden zum fulminanten Abschluss eines ungewöhnlichen Theaterprojekts (v.l.): Carola von Seckendorff, Ludger Schnieder und Cornelia Kupferschmid.

    Das Staunen ist groß. Der Respekt auch. Und wer es gesehen hat, kann süchtig werden.

  • Uraufführung im Pumpenhaus: Label 33 zeigt „K“ von Kjersti A. Skomsvold

    Fr., 02.11.2018

    Aufwärts Fallen ist möglich

    Die Mathematikerin „K“ (Sarah Giese) muss sich mit Liebe und Verlust auseinandersetzen.

    Sie hängt am Transfusionsständer und berichtet von ihrer Schwangerschaftsuntersuchung. Die Sonde tastet sich durch den Uterus, aber von einem Kind keine Spur. Und von einem Vater auch nicht. Der einzige Kandidat, der in Frage gekommen wäre, hat sich vom Balkon gestürzt. Eine Krankheit hatte die beiden einst zusammengeführt.