Pumpenhaus



Alles zum Schlagwort "Pumpenhaus"


  • Uraufführung im Pumpenhaus: Label 33 zeigt „K“ von Kjersti A. Skomsvold

    Fr., 02.11.2018

    Aufwärts Fallen ist möglich

    Die Mathematikerin „K“ (Sarah Giese) muss sich mit Liebe und Verlust auseinandersetzen.

    Sie hängt am Transfusionsständer und berichtet von ihrer Schwangerschaftsuntersuchung. Die Sonde tastet sich durch den Uterus, aber von einem Kind keine Spur. Und von einem Vater auch nicht. Der einzige Kandidat, der in Frage gekommen wäre, hat sich vom Balkon gestürzt. Eine Krankheit hatte die beiden einst zusammengeführt.

  • „TanzPoeten“ im Pumpenhaus

    So., 21.10.2018

    Lebenswelten rappend ausgelotet

    Szene aus der Collage „TanzPoeten“ im Pumpenhaus

    Warum kommen gute Ideen immer dann, wenn man schon den Schlafanzug anhat? Diese Frage stellt sich einer der Protagonisten zu Beginn der Aufführung. Trotz der scherzhaften Formulierung drückt sie eine allgemeine Misere aus – die der Orientierungslosigkeit. Und sie bezieht sich nicht nur auf das Handeln, sondern auch auf das Denken und Verstehen. Insbesondere, wenn es neben der einen Wirklichkeit eine zweite gibt, die als Fiktion und Fake News durch die sozialen Netzwerke geistert. Wie man mit einer solchen Situation umgeht, ist das Thema von „TanzPoeten“, einer Collage aus Musik, Tanz und Poesie, die am Wochenende im Pumpenhaus zu sehen war.

  • „Klanglandschaft Armenien“ im Pumpenhaus

    Mo., 15.10.2018

    Ein rauschhafter Abend

    Das „Naghash Ensemble“ präsentierte armenische Musik mit magischen Stimmen.

    Die Musik spielt überall – aber nicht überall gleich oder auch nur ähnlich. Unter dem prosaischen Titel „Klanglandschaft Armenien“ bot das „Naghash Ensemble“ ein Projektkonzert des amerikanisch-armenischen Komponisten John Hodian, der in seiner Musik „volkstümliche armenische Klänge mit Neuer Klassik, Postminimalismus und unbändiger Jazzenergie“ vereint.

  • „Politics of dancing“ im Pumpenhaus

    Fr., 12.10.2018

    Bodytalk ist nicht zimperlich

    Das Ensemble und der SPD-Politiker Wolfgang Ressmann bringen Politik und Tanz auf der Bühne zusammen

    Dass Politiker im Wahlkampf auf der Bühne stehen, ist nichts Ungewöhnliches. Dass sie es zusammen mit einer Theatergruppe tun, schon eher. Noch dazu mit den Tanz-Rabauken von Bodytalk.

  • „Der kleine Spatz vom Bosporus“

    Sa., 29.09.2018

    Neues Theaterstück im Pumpenhaus

    „Der kleine Spatz vom Bosporus“ heißt das Theaterstück, das Tuğsal Moğul entworfen hat. Es ist derzeit im Pumpenhaus zu sehen, eine Tournee durch die Türkei ist in Planung.

    Tuğsal Moğul, münsterischer Arzt, Autor, Schauspieler und Regisseur, hat ein neues Theaterstück geschrieben. „Der kleine Spatz vom Bosporus“ ist im Pumpenhaus zu sehen. Eine Tournee durch die Türkei ist in Planung.

  • „The Sea Within“ im Pumpenhaus

    So., 23.09.2018

    Die Kraft des Weiblichen

    Zwei Tänzerinnen aus dem famosen Ensemble von Lisbeth Gruwez in Aktion.

    Es ist ein großes Ensemble, das Lisbeth Gruwez im Pumpenhaus auffährt. Zehn Tänzerinnen, alle in unterschiedlichen Farben gekleidet, bewegen sich langsam über die Bühne. Mit unnatürlich abgewinkelten Armen und stelzenhaften Schritten wirken sie wie Wesen aus einer anderen Welt. Dieser Eindruck wird durch die Musik noch verstärkt, bei der sich elektronisches Rauschen, Heulen, Pfeifen und Dröhnen zu einem gespenstischen Soundtrack verbinden. Doch das ist nur der Auftakt. Im Lauf der nächsten Stunde wird sich die Betriebstemperatur beträchtlich erhöhen.

  • Anne Teresa De Keersmaekers „Rosas Danst Rosas“ im Pumpenhaus

    So., 16.09.2018

    Alter Klassiker mit junger Strahlkraft

    Durchdachte Anordnung im Raum: Die Tänzerinnen in dem 35 Jahre alten und doch immer noch jungen Tanzklassiker durchleben einen langen und anstrengenden Tag.

    Es ist eine unruhige Nacht, durch die sich die vier Tänzerinnen hier quälen. Nebeneinander liegen sie auf der Bühne und wälzen sich hin und her. Die Beine strecken sich und winkeln sich wieder an. Auch die Arme wollen keinen rechten Platz finden und sind in ständiger Bewegung. Anschwellende Musik deutet einen Albtraum an, aus dem sie mit erschreckten Gesichtern und starr aufgerichtetem Oberkörper erwachen. Entsprechend mühevoll gestaltet sich der Morgen, wenn es gilt, das Bett zu verlassen und sich dem Tag zu stellen.

  • Pumpenhaus zeigt den Tanz-Klassiker „Rosas Danst Rosas“

    Mi., 12.09.2018

    Von Beyoncé kopiert

    Eine neue Generation von Tänzerinnen zeigt im Pumpenhaus den Tanz-Klassiker „Rosas Danst Rosas“.

    Auch 35 Jahre nach seiner Entstehung hat der Tanz-Klassiker „Rosas Danst Rosas“ nichts von seiner Klasse und Kraft verloren. Das Signaturstück der „Compagnie Rosas“, das den Weltruhm von Anne Teresa De Keersmaeker begründet hat, ist am Wochenende wieder im Pumpenhaus zu sehen mit einer neuen Generation von Tänzerinnen, zum neu Entdecken oder Wiedersehen.

  • Spielzeiteröffnung im Pumpenhaus: Samir Akika und La Macana stellen „Pink Unicorns“ vor

    So., 09.09.2018

    Kräftemessen der Generationen

    Spannendes künstlerisches Kräftemessen: Vater und Sohn (Alexis und Paulo Fernández) erproben sich tänzerisch, arbeiten sich aneinander ab, suchen nach Balance zwischen Zusammenhalt und Freiheit.

    Zuckend und schreiend windet sich der Junge im Rampenlicht, reißt ein Seil unter seinem Hemd hervor, wirft es panisch zu Boden – und wird die „Schlange“ endlich los. Ein Erwachsener beobachtet die Szene und improvisiert weiter: Den Strick als Turban um den Kopf gewickelt, reitet der Performer auf einem imaginären Kamel durch die gleichfalls unsichtbare Wüste, bevor er es sich mit schelmischem Augenzwinkern als Shisha rauchender Zauberer auf der Bühne gemütlich macht.

  • „Die selbst ernannte Aristokratie“ im Pumpenhaus

    Mo., 02.07.2018

    Protzen und prahlen mit Ironie

    Mit Selbstironie geriert sich die Gruppe „La Fleur“ als selbst ernannte Aristokratie.

    Vier Stände macht Honoré de Balzac in der Gesellschaft der 1830er Jahre aus – die Arbeiter, die Kleinbürger, das Großbürgertum und ganz oben die Aristokratie. Und alle jagen sie dem Geld und den Vergnügungen hinterher. Das mache sie hässlich. Hässlich wie alle Pariser. Nachzulesen ist das in der Erzählung „Das Mädchen mit den Goldaugen“, in dem es außerdem um einen Dandy und einen lesbischen Liebesmord geht.