Pumpenhaus



Alles zum Schlagwort "Pumpenhaus"


  • Christian Fries spielt „Lenz“ im Pumpenhaus

    Di., 20.10.2020

    Wie der eigene Kampf

    Christian Fries spielte im Pumpenhaus den „Lenz“.
  • Roberto Ciulli gastiert mit dem Theater an der Ruhr im Pumpenhaus

    Do., 08.10.2020

    Die neuen Toten der Antigone

    Roberto Ciulli und sein Theater an der Ruhr gastierten mit einer modernen „Antigone“ im Pumpenhaus.

    In der „Antigone“ von Sophokles geht es um den Unterschied zwischen moralischem und staatlichem Gesetz. Antigones Konflikt mit Kreon entzündet sich, weil sie ihren Bruder, der im Kampf gegen Theben gefallen ist, würdig bestatten will, während Kreon als Herrscher von Theben bestimmt hat, dass der Tote als Strafe vor den Toren der Stadt verfaulen soll. Diesen Konflikt schreibt Thomas Köck in „Antigone. Ein Requiem“ fort. Nur dass es hier nicht um den Bruder geht, sondern um tote Flüchtlinge, die vor der Küste angespült werden.

  • Wirth und Hagedorn mit „Sieben Brücken“ im Pumpenhaus

    Mo., 05.10.2020

    Leben und Lieder des Ostens

    Carolin Wirth (l.) und Christiane Hagedorn sind Caro und Tine, zwei Mädchen aus Ostberlin

    Den Titelsong singen sie mit den Stimmen kleiner Mädchen. Und solche sind sie auch noch, als das Lied 1978 herauskommt. „Über sieben Brücken musst du geh’n“, heißt es im Refrain. „Siebenmal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein.“ Auf diesen hellen Schein arbeiten sie hin – Caro und Tine, zwei Mädchen aus Ostberlin. Jede wird das Glück auf ihre Weise suchen, und jede wird dabei einiges an Höhen und Tiefen durchleben. Aber Freundinnen werden sie am Ende doch bleiben. Auch wenn es zwischendurch anders aussieht.

  • Bodytalk betätigt sich im Pumpenhaus als „Bilderzerstörer“

    Mo., 21.09.2020

    Das Wappentier wird zerfetzt

    Bodytalk stellte im Pumpenhaus seine Produktion „Bilderzerstörer“ vor.

    Bilder sind es, die unser Leben bestimmen. Will man wissen, was sich hinter ihnen verbirgt, muss man sie zerstören. So in etwa steht es im Programm zu „Bilderzerstörer“, der neuen Produktion von Bodytalk mit dem polnischen Teatr Rozbark, die am Wochenende im Pumpenhaus Premiere feierte. Getanzte Ideologiekritik also – dass sie sowas können, haben Yoshiko Waki und Rolf Baumgart von Bodytalk schon öfter bewiesen. Und auch hier gehen sie wieder lautstark, grellbunt und mit unbändiger Dynamik zu Werk.

  • Cactus Junges Theater zeigt im Pumpenhaus „Robot“

    So., 30.08.2020

    Wo ist die Grenze, wo das Maß?

    Vernetzen ist alles im 21. Jahrhundert: Nur wo ist die Grenze zwischen Mensch und Maschine, fragt Cactus in „Robot“.

    Die KI ist sperrig. Die meisten Menschen haben nicht mal ein Gespür für ihre eigene Intelligenz, geschweige denn für eine künstliche. Cactus Junges Theater hat sich in der Regie von Alban Renz an das ebenso aktuelle wie komplexe Thema gewagt.

  • Olga Pona und das Chelyabinsk Contemporary Dance Theatre im Pumpenhaus

    So., 23.02.2020

    Ästhetik gegen die Hektik der Welt

    Auch aus verwirrenden Bildern finden die Tänzer immer wieder zur ursprünglichen Schönheit zurück.

    Kann man dem „Höher, Schneller, Weiter“ mit Ästhetik entkommen? Olga Pona und ihre Tänzer versuchen es. Mitunter sehr erfolgreich.

  • Stehende Ovationen für Louise Lecavalier im Pumpenhaus

    Di., 18.02.2020

    Maschine, Tier und Teenager

    Nach Zusammenarbeit mit David Bowie und Frank Zappa startet Louise Lecavalier ihre Solo-Karriere und war jetzt im Pumpenhaus zu Gast.

    Louise Lecavalier ist nach Zusammenarbeit mit David Bowie und Frank Zappa solo unterwegs und begeistert mit ihren ebenso dynamischen wie formvollendeten Choreographien.

  • Ensemble „Artig“ präsentiert „Die Judenbuche“ im Pumpenhaus

    Fr., 14.02.2020

    Brücken in die beklemmende Gegenwart

    Eine Bühnenadaption von Annette von Droste-Hülshoffs Novelle „Die Judenbuche“ präsentiert das Ensemble Artig der Marienschule im Pumpenhaus. Klare, ausdrucksstarke Bilder, eine stringente Dramaturgie und nicht zuletzt das engagierte Spiel der jungen Darstellerinnen nehmen den Zuschauer mit in eine dunkle Zeit, die sich von der heutigen vielleicht weniger unterscheidet als man denkt.

  • Ensemble „Artig“ präsentiert „Die Judenbuche“ im Pumpenhaus

    Do., 13.02.2020

    Brücken in die beklemmende Gegenwart

    Eindrucksvoll choreographierte Ensembleszenen sorgen für Bewegung auf der Bühne

    Eine Bühnenadaption von Annette von Droste-Hülshoffs Novelle „Die Judenbuche“ präsentiert das Ensemble Artig der Marienschule im Pumpenhaus. Klare, ausdrucksstarke Bilder, eine stringente Dramaturgie und nicht zuletzt das engagierte Spiel der jungen Darstellerinnen nehmen den Zuschauer mit in eine dunkle Zeit, die sich von der heutigen vielleicht weniger unterscheidet als man denkt.

  • „My Body Is Your Body“ vom Kölner Overhead Project im Pumpenhaus

    So., 02.02.2020

    Man fühlt sich gemeint

    Die Performer haben sich hier schon einiger Kleidungsstücke entledigt.

    Eine imaginäre vierte Wand trennt im Theater die Akteure von den Zuschauern. In der Aufführung des Kölner Overhead Projects scheint sie nicht mehr zu existieren.