Rüstungsexport



Alles zum Schlagwort "Rüstungsexport"


  • Rüstungsexporte gestoppt

    So., 15.11.2020

    Saudi-Arabien verliert Interesse an deutschen Waffen

    Der saudische Staatsminister für Auswärtiges, Adel al-Dschubair, in Berlin.

    Vor allem wegen des Jemen-Kriegs hat die Bundesregierung die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien 2018 weitgehend gestoppt. Die saudische Regierung hat dafür zwar kein Verständnis. Es scheint sie inzwischen aber auch nicht mehr sonderlich zu stören.

  • Scharfe Kritik

    Mo., 09.11.2020

    Deutsche Rüstungsexporte für 522 Millionen Euro an Türkei

    Kritik an «Waffenexporten» bei einer Demonstration (Archiv). Bisher unterbindet die Bundesregierung nur den Export von Rüstungsgütern an die Türkei, die im Syrien-Krieg eingesetzt werden können. Lieferungen von Gütern für den «maritimen Bereich» werden weiter genehmigt.

    Wegen des Konflikts zwischen Griechenland und der Türkei im östlichen Mittelmeer geraten deutsche Rüstungslieferungen an die türkische Marine immer stärker in die Kritik. Dabei geht es vor allem um ein Projekt.

  • Hauptempfängerland Ägypten

    Mo., 12.10.2020

    Rüstungsexport-Genehmigungen um ein Drittel zurückgegangen

    Ein U-Boot der Klasse HDW 209/1400mod liegt vor der Taufe auf der Werft von Thyssenkrupp Marine Systems in Kiel. Die Bundesregierung hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres Rüstungsexporte für 4,13 Milliarden Euro genehmigt.

    2019 war ein Rekordjahr für die deutschen Rüstungsexporteure mit genehmigten Lieferungen von mehr als acht Milliarden Euro. Es scheint, als würde sich die Corona-Krise auch auf den Waffenhandel auswirken.

  • Rüstungsexporte

    Di., 23.06.2020

    Mehr als ein Drittel der Kriegswaffenexporte an die Türkei

    Ein Leopard 2A4 der türkischen Armee ist auf dem Weg nach Syrien.

    Einmarsch in Syrien oder Waffenlieferungen an Libyen: Das Agieren der Türkei in den regionalen Konflikten wird von der Bundesregierung kritisch gesehen. Waffenlieferungen an den Nato-Partner gab es zumindest im vergangenen Jahr aber immer noch.

  • Kampf gegen Huthi-Rebellen

    Mi., 01.04.2020

    Jemen-Kriegsallianz: Rüstungsexporte für 1,2 Milliarden Euro

    Huthi-Rebellen zeigen während einer Versammlung ihre Waffen.

    Vor fünf Jahren griff eine Allianz arabischer Staaten in den Jemen-Krieg ein. Die große Koalition wollte mit einem Rüstungsexportstopp ein Zeichen des Protests setzen. Er wurde aber nur für ein Land vollständig umgesetzt.

  • Rüstungsindustrie

    So., 12.01.2020

    Mehr Kriegswaffen-Exporte der Rüstungsindustrie im Jahr 2019

    Berlin (dpa) - Nicht nur die neuen Genehmigungen von Rüstungsexporten haben 2019 zugenommen, sondern auch die tatsächlichen Ausfuhren deutscher Kriegswaffen. Bis Ende November lieferte die Industrie Waren im Wert von 822,9 Millionen Euro ins Ausland und damit bereits mehr als im gesamten Vorjahr mit 770,8 Millionen. Das ergab nach dpa-Informationen eine Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Politikerin Katja Keul. Erst kürzlich hieß es aus dem Ministerium, die Bundesregierung habe 2019 Rüstungsexporte für mehr als acht Milliarden Euro genehmigt - ein neuer Rekord.

  • Neuer Rekord

    Mi., 08.01.2020

    Deutsche Rüstungsexporte übersteigen acht Milliarden Euro

    Besatzungsmitglieder stehen auf der Werft von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel bei der Übergabe eines neuen U-Bootes an die Marine der Arabischen Republik Ägypten auf dem Boot "S-41".

    Nach drei Jahren Flaute sind die Rüstungsexportgenehmigungen im vergangenen Jahr auf Rekordhöhe gestiegen. Die SPD fordert Konsequenzen.

  • Rüstungsindustrie

    Mi., 08.01.2020

    Rüstungsexporte für mehr als acht Milliarden Euro genehmigt

    Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat 2019 Rüstungsexporte für mehr als acht Milliarden Euro genehmigt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert der Ausfuhrerlaubnisse laut Wirtschaftsministerium auf 8,015 Milliarden Euro - und hat sich damit nahezu verdoppelt. 32 Prozent der Genehmigungen entfielen auf Kriegswaffen, der Rest auf sonstige Ausrüstung. Die besonders umstrittenen Genehmigungen für Länder außerhalb von EU und Nato stiegen um fast eine Milliarde Euro. Der Anteil dieser Ausfuhren sank allerdings von 52,8 auf 44,1 Prozent.

  • Verteidigung

    Di., 07.01.2020

    SPD-Chefs wollen weniger Rüstungsexporte

    Berlin (dpa) - Die neue SPD-Spitze will die deutschen Waffenexporte merklich einschränken und stellt zugleich die Stationierung von US-Atomwaffen hierzulande infrage. Parteichef Norbert Walter-Borjans sagte der Funke Mediengruppe: «Die Bundesregierung muss Waffenexporte restriktiver handhaben. So häufig, wie deutsche Waffen in Krisenregionen und Diktaturen auftauchen, ist das absolut inakzeptabel.» Die Vorsitzende Saskia Esken sagte: «In der friedenspolitischen Tradition und Grundhaltung der SPD stehen wir dafür, dass Deutschland weniger Waffen exportiert.»

  • Jahreswechsel

    Fr., 27.12.2019

    Bundesregierung genehmigt Rüstungsexporte in Rekordhöhe

    Berlin (dpa) - Die von der Bundesregierung genehmigten Rüstungsexporte haben 2019 einen Rekordwert erreicht. Der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2015 wurde mit 7,95 Milliarden Euro bereits bis zum 15. Dezember knapp übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das schon vor Jahresende eine Steigerung um 65 Prozent. Die mit Abstand umfangreichsten Lieferungen wurden für Ungarn genehmigt, vor Algerien und Ägypten. Fast ein Drittel der für den Export freigegebenen Rüstungsgüter sind Kriegswaffen wie Panzer und Raketen.