Schieferkuhle



Alles zum Schlagwort "Schieferkuhle"


  • Wasserleitung aus der Schieferkuhle war die Rettung

    Di., 07.08.2018

    Van Delden lechzte nach Wasser

    Das Verlegen der Kunststoffrohre machte wesentlich weniger Arbeit als der Leitungsbau mit Metallrohren, der auch kurz in Erwägung gezogen worden war. Ein Mann konnte bequem ein Kunststoffrohr von zwölf Meter Länge tragen.

    Die Überschrift in der Zeitung brachte es auf den Punkt: „Der DDR geht die Milch aus – und einem Gronauer Textilbetrieb das Wasser“. Das Jahr 1959 bescherte der Region einen heißen Sommer, der allerdings nicht als Jahrhundertsommer in der Wetterstatik aufgeführt ist.

  • Straße „An der Schieferkuhle“

    Sa., 23.09.2017

    Anlieger für Unterhalt zuständig

    Die kleine Straße „An der Schieferkuhle“: Die Anlieger sind aufgrund von notariell beglaubigten Vereinbarungen selbst für den Unterhalt der Privatstraße verantwortlich. Die Straßengrundstücke gehören den Textilwerken Deutschland.

    Im Normalfall gehören die Straßen einer Stadt der jeweiligen Kommune, die sich auch um die Instandhaltung und gegebenenfalls um die Erneuerung kümmert, an der die Anwohner dann finanziell beteiligt werden. Dass es auch andere Eigentumsverhältnisse mit anderen Unterhaltsverpflichtungen geben kann, kommt vor. Mit Folgen.

  • Enten nicht füttern - sonst:

    Mi., 16.07.2014

    Droht Schließung des Drilandsees?

    Zahlreiche Wasservögel versammeln sich in diesen Tagen im Badebereich des Dreiländersees. Der Grund: Sie werden von den Gästen mit Brot und anderen Lebensmitteln gefüttert.

    Ob an Dinkel, Dreiländersee, Schieferkuhle oder sonstigen Gewässern – überall gilt: Enten, Schwäne und Gänse sollten von Menschen nicht mit Brot, Brötchen oder sonstigen Lebensmitteln gefüttert werden.

  • Vortragsveranstaltung zum Jubiläum des Drilandmuseums

    Mo., 01.07.2013

    „Damit ist Gronau unsterblich geworden“

    Vor 25 Jahren wurde in Gronau das Drilandmuseum eröffnet. Mit einer Erinnerungsfeier wurde am Sonntag in den Museumsräumen dieses Jubiläums gedacht. Da ergab es sich als glückliche Fügung, dass ein 1914 in der Schieferkuhle gefundenes und dann in Schubladen verschwundenes Fossil jüngst als neue Saurierart identifiziert wurde.

  • Geschichtliche Nachbetrachtung, 2. Teil

    So., 09.06.2013

    Die Entdeckung des Gronausaurus

    Das Städtische Heimatmuseum wurde 1931 in den Räumen der alten evangelischen Kirche (bis 1930 Schillerschule) eröffnet. Die Sammlungen betreute bis zu seiner Pensionierung 1932 Professor Herrmann Quantz (im Bild).

    Vor einem Jahrhundert war die heutige Schieferkuhle eine offene tiefe Grube, in der für die angrenzende Dampfziegelei der Unternehmer Gerdemann und Bertelsmann Ton abgebaut wurde. Die dort zutage tretenden Erdschichten erwiesen sich aufgrund zahlreicher, manchmal spektakulärer Fossilienfunde als bedeutendes Fenster in einen Abschnitt der Erdgeschichte, der bis zu 140 Millionen Jahre zurückliegt. Das 1912 dort gefundene fast vollständige Skelett des Brancasaurus, ein über drei Meter langer Schlangenhalssaurier, war lange Zeit das Top-Ausstellungsstück des Geologischen Museums in Münster, und auch andere hiesige Funde machten vor 100 Jahren in der wissenschaftlichen Welt der Paläontologen von sich reden. In Gronau entstand vor dem Ersten Weltkrieg ein Museum mit einem geologisch-paläontologischen Schwerpunkt, welches in der aufstrebenden Industriestadt durchaus auf Interesse stieß. Für lange Zeit kaum beachtet, wurde im Geologischen Institut in Münster 1912 ein weiterer Gronauer Saurier-Skelettfund: der nun seit 2013 offiziell als solcher bezeichnete Gronausaurus.

  • Phänomenaler Fund im Geomuseum der WWU

    Di., 21.05.2013

    Saurier schlummerte hundert Jahre in einer Schublade

    Der Paläontologe Oliver Hampe mit Fossil und digitaler Rekonstruktion des Gronausaurus wegneri aus der Schieferkuhle. Das Fossil wurde im Jahre 1912 – nach einem weiteren Saurierfund – in Gronau entdeckt.

    Hundert Jahre lang schlummerte er in der Schublade, jetzt hat ihn der Berlinder Paläontologe Oliver Hampe entdeckt und zum (wissenschaftlichen) Leben erweckt. Der Gronausaurus wegneri ist eine neue Saurierart, entdeckt wurde das Fossil 1914 in der Schieferkuhle (damals Ziegeleigrube Gerdemann) in Gronau.

  • Neues Dach und mehr Notausgänge

    Fr., 21.10.2011

    Stadt investiert über 100 000 Euro im Drilandmuseum

    Die Nachbildung des Schlangenhalssauriers aus der Schieferkuhle ist noch in Folie verpackt. Schließlich soll sie keine weißen Sprenkel abbekommen: Derzeit haben die Maler im Erdgeschoss das Heft, Pardon, den Pinsel in der Hand. Seit rund zwei Monaten schon wird im und auf dem Gebäude fleißig gearbeitet. Nun stehen die Sanierungs- und Umbauarbeiten kurz vor dem Abschluss.

  • Gronau

    Mo., 14.12.2009

    Kritik am Zustand rund um die Schieferkuhle