Selbsttötung



Alles zum Schlagwort "Selbsttötung"


  • Kranke und Ärzte wehren sich

    Mi., 17.04.2019

    Verfassungsrichter: Es gibt ein Grundrecht auf Selbsttötung

    Ein Altenpfleger hält in einem Pflegeheim die Hand einer Frau.

    Darf professionelle Hilfe beim Suizid vom Staat verboten werden? Tag zwei der Karlsruher Verhandlung zeigt überdeutlich: Der Senat sieht den neuen Paragrafen 217 im Strafgesetzbuch sehr kritisch.

  • Prozesse

    Mi., 17.04.2019

    Verfassungsrichter unterstreichen Grundrecht auf Selbsttötung

    Karlsruhe (dpa) - Mit dem Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe könnte der Gesetzgeber zu weit gegangen sein. Er könne das moralisch nachvollziehen, sagte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, in der Verhandlung über Klagen von Schwerkranken, Ärzten und Suizidhelfern. Es gebe aber ein Grundrecht auf Selbsttötung, sagte er. Die Kläger wehren sich gegen den neuen Paragrafen 217 im Strafgesetzbuch. Er stellt seit Ende 2015 die «geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung» unter Strafe. Es drohen bis zu drei Jahre Haft.

  • Gesundheit

    Di., 19.02.2019

    Ärzte gegen Verkauf von Suizid-Mitteln für Schwerkranke

    Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer lehnt Neuregelungen ab, die Schwerkranken den Kauf von Medikamenten zur Selbsttötung ermöglichen. «Ärzte leisten Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben», heißt es in der Stellungnahme für eine Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags an diesem Mittwoch. Es dürfe keine Option für Ärzte sein, in schwierigen und hoffnungslosen Situationen eine aktive Tötung zu empfehlen oder daran mitzuwirken. Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2017 entschieden, dass es für Sterbewillige in Extremfällen einen Zugang zu einer tödlichen Dosis Betäubungsmittel geben könne.

  • Notfälle

    So., 29.07.2018

    Elfjährige überlebt schwer verletzt Selbsttötung des Vaters

    Soest (dpa/lnw) - Beim Sturz von der Sperrmauer in den Möhnesee ist eine Elfjährige lebensgefährlich verletzt worden und ihr Vater gestorben. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen laut einer Mitteilung vom Sonntag davon aus, dass der Mann sich und seine Tochter töten wollte. Den Angaben zufolge hatten Zeugen am Samstagabend beobachtet, dass zwei Menschen von der etwa 40 Meter hohen Mauer in das Ausgleichsbecken der Talsperre stürzten.

  • Landtag

    Mi., 22.11.2017

    Weniger Selbsttötungen in NRW-Gefängnissen

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Selbsttötungen in nordrhein-westfälischen Haftanstalten wird 2017 aller Voraussicht nach unter der Vorjahreszahl liegen. Wie das Landesjustizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mitteilte, hat es in diesem Jahr bislang 11 Suizide in den insgesamt 36 Gefängnissen des Landes gegeben. Bis zum selben Stichtag 2016 waren es bereits 18 Selbstmörder. Demgegenüber hatte die Gesamtzahl der Selbsttötungen in Haftanstalten im kompletten Jahr 2015 nur bei 9 gelegen. Das Thema stand heute auf der Tagesordnung des Rechtsausschusses.

  • Unfälle

    Fr., 24.03.2017

    Germanwings-Absturz: Vater von Copilot tritt vor Presse

    Berlin (dpa) - Zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz will der Vater des Copiloten heute erläutern, warum er nicht an eine Selbsttötung seines Sohnes als Absturzursache glaubt. Genau am Jahrestag tritt Günter Lubitz in Berlin vor die Presse. Am 24. März 2015 saß sein Sohn Andreas Lubitz allein im Cockpit einer Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings, die an einem Berg in den südfranzösischen Alpen zerschellte. Alle 150 Menschen an Bord des Airbus starben. Die Ermittler gehen von einer absichtlichen Tat und einem Alleinverschulden des 27-Jährigen aus.

  • Migration

    Mo., 24.10.2016

    Polizei setzt ihre Ermittlungen nach Selbsttötung von Flüchtling fort

    Schmölln (dpa) - Nach dem tödlichen Sprung eines Flüchtlings aus dem fünften Stock eines Hauses im thüringischen Schmölln setzt die Polizei ihre Ermittlungen zu den Umständen fort. Nach Angaben eines Sprechers wollen Spezialisten der Kriminalpolizei heute weiter der Frage nachgehen, ob Anwohner den Jugendlichen tatsächlich zum Suizid ermuntert haben. Bislang gibt es dafür keine Beweise. Es stünden weitere Vernehmungen an, kündigte der Sprecher an. Dazu plant Landrätin Michaele Sojka Gespräche mit den zuständigen Ämtern und Mitarbeitern der Einrichtung, die die Flüchtlinge betreut.

  • Nach Al-Bakr-Suizid

    Mo., 17.10.2016

    Justizminister: Leipziger JVA-Beamte handelten richtig

    Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow sieht kein Versagen der Justiz.

    Der öffentliche Druck nach dem Suizid des mutmaßlichen IS-Terroristen Dschaber al-Bakr auf die sächsische Justiz wächst. Dennoch ist aus Sicht von Justizminister Gemkow den Beamten den JVA in Leipzig kein Vorwurf zu machen.

  • Sure 4 des Korans

    Do., 13.10.2016

    Suizid im Islam: Eine Sünde für die Hölle

    Leipzig (dpa) - Im Islam ist die Selbsttötung nicht nur verboten, sie gilt sogar als große Sünde. In Sure 4 des Korans heißt es: «Und tötet euch nicht selbst (...) Doch wer das tut, aus Feindseligkeit und Frevel, den werden wir im Höllenfeuer brennen lassen.»

  • Innere Sicherheit

    Do., 13.10.2016

    Dulig: Fehler für Al-Bakr-Suizid mitverantwortlich

    Dresden (dpa) - In der sächsischen Landesregierung wird die Selbsttötung des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr im Leipziger Gefängnis völlig unterschiedlich bewertet. Vize-Ministerpräsident Martin Dulig widersprach öffentlich Justizminister Sebastian Gemkow und gab der Justizvollzugsanstalt eine Mitschuld. Es sei offensichtlich zu einer Reihe von Fehleinschätzungen sowohl über die Bedeutung, als auch den Zustand des Gefangenen gekommen, sagte Dulig. Es könne nicht sein, dass ein unter Terrorverdacht stehender Mann wie ein «Kleinkrimineller» behandelt werde.